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Top 23: Studierfähigkeit von Bachelor- und Masterstudiengängen sicher stellen Antrag der Fraktion B´90/DIE GRÜNEN – Drs. 16/2713 |
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Bald mehr Zeit für den Bachelor? Kiel (SHL/16.7.) Studenten von Bachelor- und Masterstudiengängen können auf Erleichterungen hoffen. Der Landtag sprach sich auf Antrag der Grünen mit Mehrheit für Nachbesserungen bei den Studienanforderungen aus. So könnte die Arbeitsbelastung für die Studenten vermindert und in begründeten Ausnahmefällen, etwa für Teilzeit-Berufstätige oder junge Eltern, wieder ein achtsemestriges Bachelor-Studium zugelassen werden. Allerdings wies Wissenschaftsminister Jörn Biel (CDU) darauf hin, dass die Verantwortung dafür im Rahmen der Hochschulautonomie bei den Hochschulen selbst liegt. Das Ministerium habe keinen direkten Einfluss mehr. Im Schnitt jeder dritte Bachelor-Student breche vorzeitig ab, weil der Lehrstoff der alten achtsemestrigen Diplom- und Magisterstudiengänge ohne Änderung in den sechssemestrigen Bachelor-Abschluss hineingepresst worden sei, kritisierten die Grünen. Entsprechend gebe es an Universitäten und Fachhochschulen überfüllte Hörsäle, zu viele Prüfungen und eine hohe Durchfallquote. Zudem werde der Bachelor seinem Anspruch nicht gerecht, ein berufsqualifizierender Abschluss zu sein. Weitere Forderungen der Oppositionsfraktion: Studenten soll der gleiche Schutz bei Krankmeldungen zustehen wie Beschäftigten. Und die Studienberatung sowie die pädagogische Qualität der Lehrveranstaltungen müssten verbessert werden. Wissenschaftsminister Jörn Biel (CDU) erklärte dagegen, die Grünen vermittelten „einen unzutreffenden Eindruck über die Bachelor- und Masterstudiengänge". Die Umstellung verlaufe gut, die Hochschulen würden an Nachbesserungen arbeiten. Außerdem könne er nicht verstehen, „warum Studenten weniger arbeiten sollen als gleichaltrige junge Menschen, die einen Beruf ergriffen haben". Der Antrag wurde an den Bildungsausschuss überwiesen. Stimmen aus dem Plenum: Angelika Birk (Grüne): Niclas Herbst (CDU): Jürgen Weber (SPD): Ekkehard Klug (FDP): Anke Spoorendonk (SSW): |
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