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Auf dieser Seite: FSJ Politik

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Top 35:
"Freiwilliges Soziales Jahr Politik" sinnvoll gestalten
Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Breites Votum für FSJ Politik

Kiel (SHL/16.07.) Junge Menschen können möglicherweise schon bald ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in der Politik absolvieren. Der Vorschlag der Grünen fand im Landtag breite Unterstützung. Er sieht vor, dass Plätze etwa bei politischen Stiftungen, Verwaltungen und Gremien der Landes- und Kommunalparlamente, Ämtern und Kommunalverbänden und Einrichtungen der politischen Bildung eingerichtet werden.

Die Grünen hoffen, dass sich durch das neue FSJ in Zeiten von geringen Wahlbeteiligungen und Politikverdrossenheit wieder mehr Jugendliche und junge Erwachsene für Politik interessieren. „FSJler sollen das politische Handwerk hautnah kennenlernen und im kleinen Rahmen auch mitgestalten", meinte Angelika Birk. Ein FSJ Politik gibt es bereits in mehreren Bundesländern, unter anderem in Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Das FSJ Politik wäre das vierte Freiwilligen-Jahr neben dem regulären FSJ, etwa in Krankenhäusern oder Kindergärten, dem FSJ Kultur und dem Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ). Die Freiwilligendienste richten sich an junge Menschen im Alter zwischen 16 und 27 Jahren. Sie dauern in der Regel zwölf Monate und beginnen am 1. August oder am 1. September eines Jahres. Die Teilnehmer arbeiten ganztägig als überwiegend praktische Hilfskraft in gemeinwohlorientierten Einrichtungen. Hierfür erhalten sie in Schleswig-Holstein rund 400 Euro im Monat.

Der Grünen-Antrag wurde an den Sozialausschuss überwiesen. Dort soll geprüft werden, ob neue Plätze entstehen oder von den bestehenden abgezogen werden. In diesem Zusammenhang wird auch die Finanzierung die Sozialexperten beschäftigen.

Weitere Redner:  Niclas Herbst (CDU), Sandra Redmann (SPD), Heiner Garg (FDP), Anke Spoorendonk (SSW), Sozialministerin Gitta Trauernicht (SPD)

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Hintergrund:
Die Grünen regen an, in Schleswig-Holstein ein "Freiwilliges Soziales Jahr Politik" einzurichten, angelehnt an das bereits bestehende Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) in Krankenhäusern, Altenheimen oder Kindergärten. Beim FSJ Politik sollen Jugendliche nach Vorstellung der Oppositionsfraktion etwa in Stiftungen, Verwaltungen, Landtag, Kommunalvertretungen oder Bildungseinrichtungen mitarbeiten können. Dies könne „ein wichtiger Baustein sein, um Jugendliche dafür zu motivieren, sich für Politik zu begeistern".

Ein FSJ Politik gibt es nach Angaben der Grünen bereits in mehreren Bundesländern, etwa in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. Der Grünen-Antrag lässt bewusst offen, ob die Stellen für das Politik-Jahr aus den bestehenden 731 FSJ-Stellen im Lande stammen sollen, oder ob sie zusätzlich eingerichtet werden müssten.

  Derzeit 25.000 junge Leite im FSJ oder FÖJ

Das FSJ Politik wäre das dritte Freiwilligen-Jahr neben dem regulären FSJ und dem Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ). Die Freiwilligendienste richten sich an junge Menschen im Alter zwischen 16 und 27 Jahren. Sie dauern in der Regel zwölf Monate und beginnen am 1. August oder am 1. September eines Jahres. Die Teilnehmer arbeiten ganztägig als überwiegend praktische Hilfskraft in gemeinwohlorientierten Einrichtungen. Hierfür erhalten sie in Schleswig-Holstein rund 400 Euro im Monat. Deutschlandweit absolvieren derzeit rund 25.000 junge Leite ein FSJ oder FÖJ.

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Sonderseite zur Auflösung des Parlaments:
16.07.2009 - Der Ta g im Schleswig-Holsteinischen Landtag

Parlamentsauflösung:
Dringlichkeitsantrag 
Fr., 17.07.: Vorzeitige Beendigung der 16. Wahlperiode

Mo., 20.07.: Die Abstimmung

Do., 23.07.: Vertrauensfrage

Regierungserklärung...
...zum AKW Krünmmel

Dringlichkeitsantrag zu Sonderzahlungen an der HSH Nordbank

Dringlichkeitsantrag zu  
Strukturkonzept UK SH

Außerdem notiert: 
Der Landtag trauert um... 
...Kurt Böge und 
Prof. Dietrich Wiebe

I n n e n  / R e c h t

2. Lesungen:

Wahlgesetz
(ohne Aussprache)
Archivierung von Justizakten
(ohne Aussprache)
Gerichtsorganisationsgesetz
(ohne Aussprache)
1. Lesungen:
Schuldenregelung: Aufnahme in Verfassung u. Klage
"Genetische Diskriminierung"
Landratswahl
Untersuchungshaft
Medien-Staatsvertrag
(ohne Aussprache)
Baugesetzbuch
(ohne Aussprache)
Vollzugsbeschwerde-Gesetz
(ohne Aussprache)
Freiwillige Gerichtsbarkeit
(ohne Aussprache)
Fideikommiss
(ohne Aussprache)
Wahlen:
Präsident Finanzgericht
(ohne Aussprache)
Präsident Sozialgericht
(ohne Aussprache)
Datenschutzbeauftragter
(ohne Aussprache)
Große Anfrage:
Unterkünfte für Flüchtlinge
Anträge:
Resettlement - Flüchtlingspolitik
Zusammenarbeit von
Polizei und 'Zoll

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

Anträge:
CCS-Projekt
Investitionshilfen Mittelstand
Schiffbau
Tourismus
(ohne Aussprache)
Ausbildungssituation
(ohne Aussprache)
Berichte:

Bildungsfreistellungs-Gesetz
(ohne Aussprache)

Fehmarnbeltquerung
(ohne Aussprache)

LKW-Maut
(ohne Aussprache)

Ladenöffnungszeiten Kiel
(ohne Aussprache)

F i n a n z e n

2. Lesung:

Zweiter Nachtragshaushalt
1. Lesung:
Einheitliche Ansprechpartner
Anträge:
HSH Nordbank: Prüfverfahren
HSH Nordbank: Aufsichtsrat

Schuldenbremse

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

Anträge:
AKW Krümmel
FSJ Politik
Bericht:

Bericht des Behinderten- Beauftragten

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

Anträge:
Bachelor / Master
DDR-Geschichtsunterricht
Lehrkräfte an Schulen
(ohne Aussprache)
Berichte:

Anwerbung von Lehrkräften
(ohne Aussprache)

Berufliche Bildung
(ohne Aussprache)

Wissenschaftsminister-
Konferenz

(ohne Aussprache)

Lärmschutz in Bildungseinrichtungen
(ohne Aussprache)

Landesmuseen Schloss Gottorf
(ohne Aussprache)

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

1. Lesung:
Landeswaldgesetz

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Wahl:
Ausschuss der Regionen
(ohne Aussprache)