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Auf dieser Seite: HSH Nordbank 

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Top 29:
Transparenz bei der Aufarbeitung der 
Krise der HSH Nordbank AG

Antrag der Fraktionen von B´90/DIE GRÜNEN und DIE LINKE – Drucksache 17/685

HSH-Untersuchungsausschuss:
Bank-Papiere bleiben intern

Kiel (SHL/09.07.) Grüne und Linke sind mit ihrem Vorhaben abgeblitzt, die HSH Nordbank zur Herausgabe von internen Dokumenten an den Parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA) des Landtages zur HSH-Krise zu drängen. Die beiden Oppositionsfraktionen wollten erreichen, dass der PUA zwei Prüfberichte der Anwaltskanzlei Freshfields Brockhaus Derringer, ein Gutachten der Wirtschaftsprüfungsfirma KPMG sowie alle Protokolle der Aufsichtsratssitzungen und der Sitzungen des Risikoausschusses von 2003 bis 2009 öffentlich behandelt. Diese Dokumente unterliegen dem Geheimnisschutz, hieß es demgegenüber bei allen anderen Fraktionen und der Landesregierung.

Die HSH sei durch Milliardenzuschüsse des Steuerzahlers vor der Pleite gerettet worden, merkte Uli Schippels (Linke) an. Deswegen sei die Bank zu „Offenheit und Ehrlichkeit" gegenüber der Öffentlichkeit verpflichtet und dürfe nicht „mauern". Tobias Koch (CDU) hielt Linken und Grünen hingegen vor, nicht an einer Aufklärung, sondern an der Demontage der Landesregierung zu arbeiten. Die Geheimschutzordnung untersage es aber, die Herausgabe interner Daten zu verlangen: „Wer vertrauliche Dokumente in öffentlichen Sitzungen behandeln will, verstößt gegen Recht und Gesetz." Die anderen Fraktionen zeigten sich ebenfalls überzeugt: Der PUA verfügt auch so über ausreichend Unterlagen, um sich ein Bild zu machen.

Weitere Redner: Jürgen Weber (SPD), Ingrid Brand-Hückstädt (FDP), Thorsten Fürter (Grüne), Lars Harms (SSW), Wirtschaftsminister Jost de Jager (CDU)

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Hintergrund:
Um den Absturz der teilweise landeseigenen HSH Nordbank in den Beinahe-Bankrott zu durchleuchten, fordern Grüne und Linke vom Aufsichtsrat der Bank die Vorlage einer Reihe von internen Dokumenten. Die Landesregierung soll sich nach dem Willen der beiden Oppositionsfraktionen dafür stark machen, dass zwei Prüfungsberichte der Anwaltskanzlei Freshfields Brockhaus Derringer, ein Gutachten der Wirtschaftsprüfungsfirma KPMG sowie alle Protokolle der Aufsichtsratssitzungen und der Sitzungen des Risikoausschusses von 2003 bis 2009 dem Parlament zur Verfügung gestellt werden.

Die Unterlagen könnten aktuelle und ehemalige Mitglieder des Aufsichtsrates, darunter auch Minister der Landesregierung, belasten. So spricht ein im Juli 2009 an die Öffentlichkeit gelangtes internes Gutachten der KPMG von einer „fehlenden Nachvollziehbarkeit einer kritischen Auseinadersetzung (…) im Aufsichtsrat". Freshfields hat 2009 ein Gutachten zum möglichen Missmanagement der Bank erstellt. Daraus gehe laut verschiedenen Presseberichten hervor, dass mehrere Ex-Vorstände Pflichtverletzungen begangen haben sollen.

  Auch Kieler Untersuchungsausschuss hat 
  noch Fragen zum Freshfield-Gutachten

Dieses Papier war Ende Mai auch Thema in einer Sitzung des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses (PUA) des Landtages zur HSH Nordbank, die unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand. Da in dieser Sitzung „nicht alle Fragen der Mitglieder abschließend geklärt werden konnten", so PUA-Vorsitzender Wilfried Wengler, soll ein Freshfields-Anwalt nach der Sommerpause erneut vernommen werden.

Vorherige Debatte zum Thema HSH Nordbank (Einsetzung eines Untersuchungsausschusses): plenum-online Juni 2009

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Aktuelle Stunde: - - -

Dringlichkeit:  
Uniklinkum S-H

Außerdem notiert: - - -

I n n e n  / R e c h t

2. Lesung:

Funktionszulagen Landtag
1. Lesungen:
Ministergesetz
Wahlgesetz / Wahlalter
Vermessungs- und Katasterverwaltung
(ohne Aussprache)
Sachanträge:
Regierungsbeteiligung an Sparplänen
"Street-Viewing" / Google
Freiwilligendienste
Berichtsanträge:
Sicherungsverwahrung
Justiz-Dolmetscher
Regierungsberichte:

Justizvollzugsanstalten

Bäderverordnung

Jugendkriminalität
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  E n e r g i e

Ausschuss-Empfehlung:
Landes-Regulierungsbehörde
(ohne Aussprache)
Sachanträge:
AKW- Laufzeiten
Frauen in Führung
Berichtsanträge:
Mittelstandsoffensive
Stromnetz-Entwicklung
(ohne Aussprache)
Regierungsbericht:

Erneuerbare Energien

F i n a n z e n

2. Lesung:

Dataport
(ohne Aussprache)
Sachanträge:
HSH Nordbank
Parlamentsinformation / Sparhaushalt
Regierungsbericht:

Kommunalfinanzen

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

2. Lesung:

Essen in KiTas und Schulen
(ohne Aussprache)
1. Lesung:
Bibliotheken- /Pressegesetz
Große Anfrage:
Archiv-Wesen
Anträge:
Europaschulen
Lehrkräfte-Austausch mit Hamburg
Ethik- / Religionsunterricht
Stipendienprogramm / Bafög

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

2. Lesung:

Meldegesetz / Amt für Soziale Dienste
(ohne Aussprache)
Sachanträge:
Ambulante Behandlung
Hebammen
Uni-Klinikum Lübeck

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
F o r s t e n

1. Lesung:
Umweltverträglichkeits-
prüfung

(ohne Aussprache)
Sachanträge:
Lebensmittelüberwachung
Biomasse

 E u r o p a  / 
M i n d e r h e i t en

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