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Auf dieser Seite: Justiz-Dolmetscher

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Top 35
Europäische Richtlinie zum Gebrauch der 
Muttersprache im Strafverfahren rasch umsetzen

Antrag der Fraktion DIE LINKE – Drucksache 17/692neu

zum Plenarprotokoll


Neu:
Vom Antragsteller zurückgezogen

 

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Hintergrund:
EU-Bürger sollen in anderen Mitgliedsländern ihre Muttersprache benutzen können, wenn sie von der Polizei verhört werden und vor Gericht stehen. Zudem sollen alle notwendigen Dokumente übersetzt werden. Das sieht eine Richtlinie vor, die das Europäische Parlament im Juni verabschiedet hat. Vor diesem Hintergrund will die Linke von der Landesregierung wissen, ob im Lande vor diesem Hintergrund neue Gesetze erlassen werden müssen und wie teuer die Kosten für Dolmetscher vermutlich sein werden. Nach dem EU-Beschluss haben die Mitgliedstaaten drei Jahre Zeit, die Richtlinie in nationales Recht umzusetzen.

Die neue Richtlinie legt Mindestvorschriften für das Recht auf Übersetzungsleistungen in Strafverfahren fest, um die Rechte von Verdächtigen oder Beschuldigten, die die Sprache des Verfahrens nicht sprechen oder verstehen, zu verbessern. Diese Rechte gelten für jede Person ab dem Zeitpunkt, zu dem sie in Kenntnis gesetzt wurde, dass sie einer Straftat verdächtig oder beschuldigt wird, bis zum Abschluss des Verfahrens, einschließlich der Festlegung des Strafmaßes und der abschließenden Entscheidung in einem Rechtsmittelverfahren.

Die Mitgliedstaaten sollen, unabhängig vom Verfahrensausgang, für die entstehenden Dolmetschungs- und Übersetzungskosten aufkommen, so die EU-Parlamentarier. Die Richtlinie soll ein erster Schritt in einer Reihe von Maßnahmen zur Festlegung gemeinsamer EU-Mindestvorschriften in Strafrechtsfällen sein.

2. Lesung Justizdolmetscher-Gesetz 
(Meldung / ohne Aussprache): plenum-online Juni 2009

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Aktuelle Stunde: - - -

Dringlichkeit:  
Uniklinkum S-H

Außerdem notiert: - - -

I n n e n  / R e c h t

2. Lesung:

Funktionszulagen Landtag
1. Lesungen:
Ministergesetz
Wahlgesetz / Wahlalter
Vermessungs- und Katasterverwaltung
(ohne Aussprache)
Sachanträge:
Regierungsbeteiligung an Sparplänen
"Street-Viewing" / Google
Freiwilligendienste
Berichtsanträge:
Sicherungsverwahrung
Justiz-Dolmetscher
Regierungsberichte:

Justizvollzugsanstalten

Bäderverordnung

Jugendkriminalität
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  E n e r g i e

Ausschuss-Empfehlung:
Landes-Regulierungsbehörde
(ohne Aussprache)
Sachanträge:
AKW- Laufzeiten
Frauen in Führung
Berichtsanträge:
Mittelstandsoffensive
Stromnetz-Entwicklung
(ohne Aussprache)
Regierungsbericht:

Erneuerbare Energien

F i n a n z e n

2. Lesung:

Dataport
(ohne Aussprache)
Sachanträge:
HSH Nordbank
Parlamentsinformation / Sparhaushalt
Regierungsbericht:

Kommunalfinanzen

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

2. Lesung:

Essen in KiTas und Schulen
(ohne Aussprache)
1. Lesung:
Bibliotheken- /Pressegesetz
Große Anfrage:
Archiv-Wesen
Anträge:
Europaschulen
Lehrkräfte-Austausch mit Hamburg
Ethik- / Religionsunterricht
Stipendienprogramm / Bafög

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

2. Lesung:

Meldegesetz / Amt für Soziale Dienste
(ohne Aussprache)
Sachanträge:
Ambulante Behandlung
Hebammen
Uni-Klinikum Lübeck

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
F o r s t e n

1. Lesung:
Umweltverträglichkeits-
prüfung

(ohne Aussprache)
Sachanträge:
Lebensmittelüberwachung
Biomasse

 E u r o p a  / 
M i n d e r h e i t en

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