Wasser auf
Schleswig-Holsteins
Tourismusmühlen
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Kiel (SHL). Eine Initiative der CDU, den Wassertourismus
in Schleswig-Holstein zu stärken, ist am Mittwoch, 18. Juni
2003 im Landtag auf geteiltes Echo gestoßen. Nach Meinung der
Union könne sich das Land den Verzicht auf die möglichen
Gewinne durch den Wassertourismus nicht leisten. Begründung:
Die etwa sechs Millionen Wassersport treibenden Bundesbürger hätten
direkten Anteil am jährlichen Gesamtumsatz der
Wassersportwirtschaft von 1,8 Milliarden Euro.
Es müssten daher im Land gute Rahmenbedingungen für den
Tourismus geschaffen werden. Letztlich seien es die Menschen und
die Wirtschaft, die von einer Stärkung des Wassertourismus
profitierten. Die FDP begrüßte den
CDU-Antrag und schlug zusätzlich eine sinnvolle Entschärfung
der Umweltbürokratie vor, um den Tourismus zu stärken.
Hauptredner:
Hans-Jörn Arp (CDU),
Hermann Benker (SPD), Christel Aschmoneit-Lücke (FDP), Detlef
Matthiessen (B´90/Grüne), Lars Harms (SSW), Minister Bernd
Rohwer (SPD)
Hintergrund:
Zum
Bereich Wassertourismus zählen beispielsweise das
Wasserwandern mit Kanu, Kajak oder Ruderboot, der Bereich
Haus- und Motorboote, das Segeln, Surfen, Tauchen, Angeln
oder das Jet- und Wasserski-Fahren. Auch die Ausflugs- und
die Fährschifffahrt gehören dazu. Marktforschungsstudien
zufolge üben circa 10 Millionen Bundesbürger
regelmäßig oder gelegentlich Freizeit-Aktivitäten im,
am und auf dem Wasser aus. Die deutsche
Wassersportwirtschaft beschäftigt rund 20.000 Menschen
und verzeichnet einen Gesamtumsatz von 1,8 Milliarden Euro
pro Jahr (Zahlen aus dem Jahr 2000). |
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