|
Auf
dieser Seite: Kindergesundheits-Bericht
- Eingliederungshilfe
|
xxx |
Top 30:
Kindergesundheitsbericht
Antrag der Fraktion der CDU – Drucksache 15/2241
Bericht und Beschlussempfehlung des Sozialausschusses
(Ausschussüberweisung 78. Sitzung am 22. Januar 2003) |
|
Top 31:
Eingliederungshilfe
für behinderte Menschen
Antrag der Fraktion der CDU – Drucksache 15/2411
Bericht und Beschlussempfehlung des Sozialausschusses
(Ausschussüberweisung 82. Sitzung am 21. Februar 2003) |
|
Kindergesundheit:
Landtag
fordert Zahlen
|
Kiel (SHL). Der Landtag will Allergien bei ABC-Schützen
genauer unter die Lupe nehmen. Hierzu soll das Sozialministerium
Zahlen liefern. Außerdem soll die Landesregierung die
Ergebnisse einer bis 2006 laufenden Langzeitstudie des
Robert-Koch-Instituts im Hinblick auf Schleswig-Holstein
darstellen. Die Forscher untersuchen momentan die Gesundheit von
Kindern und Jugendlichen in ganz Deutschland. Dies beschloss der
Landtag am Freitag, 20. Juni 2003, mit den Stimmen von Rot-Grün
und SSW. CDU und FDP geht das nicht weit genug. Sie halten die
Erstellung eines umfassenden Kindergesundheitsberichts deutlich
vor 2006 für nötig und möglich.
Die christdemokratisch-liberale Argumentation: Da der letzte
Bericht zu diesem Thema bereits 1997 erfolgte, müsste das
Parlament sich ein schnelles Bild machen. Ein so wichtiges Thema
dürfe nicht nur alle zehn Jahre behandelt werden, zumal ein
solcher Bericht problemlos zu erstellen sei, wie das Beispiel
der Stadt Lübeck zeige.
SPD, Grüne und Landesregierung betonten dagegen, der
vorgeschlagene Weg reiche aus. Anderenfalls würden die
Kommunalverwaltungen bei der Erstellung des Datenmaterials
überlastet. Dem schloss sich der SSW an, forderte aber die
Allergie-Tests nicht nur bei Schulanfängern, sondern auch in
höheren Klassen durchzuführen
Hauptredner:
Werner Kalinka (CDU),
Arno Jahner (SPD), Veronika Kolb (FDP), Angelika Birk (Grüne),
Silke Hinrichsen (SSW), Sozialministerin Heide Moser
Hintergrund:
Unterschiedlichen
Studien zufolge beeinträchtigen
verschiedene Faktoren die gesunde Entwicklung von Kindern
in modernen Industriegesellschaften. Beispiele:
- Falsche Ernährung - Allergien
und Übergewicht können die Folge sein. Die Zahl der
übergewichtigen Kinder hat sich in den
Industriegesellschaften in den letzten 15 Jahren
verdoppelt.
- Die wachsende Zahl der Ehescheidungen
- in Schleswig-Holstein hat sich die Zahl der
Trennungen seit 1970 mehr als verdoppelt, auf 7641 im
Jahre 2001. Kinder sind die Haupt-Leidtragenden dieser
Entwicklung.
- Armut - 45.000 Kinder lebten
im Jahre 2000 in Schleswig-Holstein von Sozialhilfe.
- Drogen – das
"Einstiegsalter" in die Volksdrogen Alkohol
und Nikotin sinkt beständig. Das Durchschnittsalter
bei der ersten Zigarette liegt bei 11,3 Jahren.
- Schäden in der Schwangerschaft
– Fehlbildungen (zum Beispiel Spaltbildungen in Kopf
und Wirbelsäule) können bei rechtzeitiger
medizinischer Beratung der Mütter verhindert werden.
|
zurück
zum Textanfang / Seitenanfang
|
|
Von der Tagesordnung
abgesetzt.
Voraussichtlich August-Tagung
Hauptredner:
Hintergrund:
Die Kosten
für so genannte "Eingliederungshilfen" für
behinderte Menschen sind in den vergangenen Jahren
gestiegen. Mussten das Land und die Kommunen 1998 für
Wohnheime, Werkstätten, Kindergärten oder ambulante
Angebote insgesamt 575 Millionen DM zahlen, so waren es
2001 bereits 711 Millionen DM. Ein Grund hierfür:
Angesichts des medizinischen Fortschritts haben behinderte
Menschen eine höhere Lebenserwartung und benötigen mehr
Betreuungsangebote, insbesondere im stationären Bereich.
Vertreter von Behindertenverbänden fordern eine
Beteiligung an der aktuellen Diskussion über
Mittelkürzungen.
2003 ist das Internationale Jahr der Menschen mit
Behinderungen. |
zurück
zum Textanfang / Seitenanfang
|
|
* * * * *
| |
|