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Seite: Offshore-Hafen
Husum (Dringlichkeit)
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Dringlichkeitsantrag
der Fraktion B`90/Die Grünen
Bericht zum Sachstand Husumer Hafen
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Dringlichkeitsantrag zum
Husumer Hafen abgelehnt
Kiel (lno/15.06.05) - Die Grünen im Kieler Landtag sind
mit einem Dringlichkeitsantrag zum Ausbau des Husumer Hafens gescheitert.
Das Land wolle den Ausbau stoppen, obwohl die frühere Landesregierung beschlossen hatte, rund neun Millionen Euro für den
Ausbau des Hafens zu reservieren, sagte der Grünen-Abgeordnete Karl-Martin Hentschel. Dies sei ein fatales Signal für die Region. Die
Regierungsmehrheit von CDU und SPD lehnte die Dringlichkeit ab, der
Antrag wird jetzt voraussichtlich im August behandelt.
Hintergrund:
Der Dringlichkeitsantrag bezieht
sich auf das Planfeststellungs- und Bewilligungverfahren
zum Ausbau des Husumer Hafens. Nach Angaben der Grünen
soll es aus dem Wirtschaftsministerium Äußerungen
gegeben haben, dass die 9,1 Millionen Euro schweren
Fördermittel aus dem Regionalprogramm nicht mehr für den
Ausbau des Hafens für Offshore-Zwecke zur Verfügung
stünden. Die Grünen verlangen jetzt dazu eine
Stellungnahme. Die Dringlichkeit bezieht sich darauf, dass
die Stadt Husum in einem anhängigen
Verwaltungsgerichtsverfahren zum Sofortverzug kurzfristig
Stellung nehmen müsse.
Stichwort:
Dringlichkeit
Die Tagesordnung einer
Landtagssitzung wird zwölf Tage vor Tagungsbeginn im
Ältestenrat festgelegt. Ein Beratungsgegenstand, der
nicht auf der Tagesordnung steht, kann nur dann
kurzfristig eingeschoben werden, wenn der Landtag die
Dringlichkeit feststellt. Dazu sind zwei Drittel der
abgegebenen Stimmen nötig. Gleichzeitig mit der
Abstimmung über die Dringlichkeit wird die Einordnung des
Gegenstandes in die Tagesordnung vorgenommen.
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