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IPN soll
Leibniz-Institut werden
Kiel (SHL/29.06.)
Im Einvernehmen mit den Landtagsparteien will die Landesregierung das Institut
für die Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN) in Kiel
in eine Leibniz-Stiftung des öffentlichen Rechts umwandeln. Einen
entsprechenden Gesetzentwurf des Wissenschaftsministeriums
überwies das Plenum wohlwollend in Erster Lesung an den
Bildungsausschuss und den Finanzausschuss. Ähnliche Vorhaben sind
für das Institut für
Weltwirtschaft in Kiel und die Zentralbibliothek für
Wirtschaftswissenschaften, die als Abteilung innerhalb des
Weltwirtschaftsinstituts fungiert, geplant (siehe
Meldungsseite).
Wirtschaftsminister
Dietrich Austermann (CDU) begründete den Entwurf mit einer "Neugestaltung
der Wissenschaftslandschaft" und hob hervor, dass die
Selbständigkeit der Einrichtungen durch die geplanten Umwandlungen
steigen würde. Die jetzige
Rechtsform sei laut den Ergebnissen verschiedener Evaluationen
"nicht mehr zweckmäßig und zu wenig flexibel".
Das Plenum unterstützte unisono das Vorhaben, wollte jedoch die
Bereiche der Qualitätssicherung in der Forschung sowie die
Drittmittelverwendung ebenso wie die Situation der Angestellten in
den Ausschüssen vertiefend erörtern.
Hauptredner:
Niclas Herbst (CDU), Jürgen Weber (SPD),
Ekkehard Klug (FDP), Karl-Martin Hentschel (Grüne), Anke
Spoorendonk
(SSW)
Hintergrund:
Die Landesregierung will das Institut
für die Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN) in Kiel
in eine Stiftung des öffentlichen Rechts umwandeln. Ein
entsprechender Gesetzentwurf des Wissenschaftsministeriums
liegt dem Landtag zur Ersten Lesung vor, ebenso wie
ähnliche Vorhaben in Bezug auf das Institut für
Weltwirtschaft in Kiel und die Zentralbibliothek für
Wirtschaftswissenschaften, die als Abteilung innerhalb des
Weltwirtschaftsinstituts fungiert (siehe Meldungen
ohne Aussprache).
Die Initiative zur Umwandlung ist von der
Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz (WGL)
ausgegangen, der das IPN angehört. Die WGL, der Bund und
das Land begründen den Plan damit, dass die jetzige
Rechtsform laut den Ergebnissen verschiedener Evaluationen
"nicht mehr zweckmäßig und zu wenig flexibel"
sei. Das ebenfalls in der Landeshauptstadt ansässige
Leibniz-Institut für Meereswissenschaften wird bereits
als Stiftung des Öffentlichen Rechts geführt.
mehr Informationen: November
2003
(www.sh-landtag.de/plenumonline/november03/texte/meldungen2.htm)
plenum-online,
August
2003
(www.sh-landtag.de/plenumonline/august2003/
texte/05_25_stiftungmeer_hausdgeschiche.htm)
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