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Landtag
unterstützt barrierefreies Sportzentrum in Kappeln
Kiel (SHL/29.06.)
Unisono haben die Vertreter aller Parteien ihr Engagement für die
geplante Ansiedlung eines barrierefreien Paralympic-, Tourismus-,
Sport- und Freizeitzentrums in der Schleistadt Kappeln zugesagt. Die
Abgeordneten folgten damit einem Antrag der Liberalen. Das "einzigartige"
Projekt berge die Chance für Schleswig-Holstein, sich in Europa
einen Namen zu machen, hieß es aus den Reihen des Plenums. Denn: Derart
professionelle Bedingungen für den Sport sowie ein solches
barrierefreies Urlaubsangebot würden behinderte Menschen in dieser
Form noch nirgends finden.
Unterstützung für das Vorhaben signalisierte auch
Wirtschaftsminister Dietrich Austermann (CDU): Für die durch den
Bundeswehr-Rückzug "gebeutelte Region" sei das Zentrum
"eine tolle Idee". Die Landesregierung wolle deshalb eine
Rechtskonstruktion für das Projekt erwirken, die eine finanzielle
Förderung durch die Europäische Union ermögliche.
Das Paralympic-, Tourismus-, Sport- und
Freizeitzentrum soll auf dem etwa 26,6 Hektar großen Gelände der
ehemaligen Marinewaffenschule in Kappeln-Ellenberg entstehen. Das
geplante Sportzentrum ist ein Projekt zur Überführung des ehemals
militärisch genutzten Geländes und der Gebäude in eine zivile
Nutzung. Damit soll die strukturschwache Region nach dem Abzug der
Bundeswehr neue Perspektiven für Wirtschaft und Arbeitsplätze
erhalten. Die geplante Einrichtung ist gedacht für Urlauber mit und
ohne Behinderungen sowie insbesondere gehandicapte Sportler des
Breiten- und Spitzensports.
Hauptredner:
Heiner Garg (FDP), Heike Franzen (CDU),
Anna Schlosser-Keichel (SPD), Detlef Matthiessen (Grüne) und Anke
Sporendonk (SSW)
Hintergrund:
Die FDP fordert die Landesregierung auf,
das in Kappeln geplante barrierefreie Paralympic-,
Tourismus-, Sport- und Freizeitzentrum zu unterstützen.
Geplant wird das Zentrum von der
Projektentwicklungs-Gesellschaft Kappeln (PEG Kappeln) in
Zusammenarbeit mit der holländischen Gesellschaft
ConeGroup. Das Projekt soll auf dem etwa 26,6 Hektar
großen Gelände der ehemaligen Marinewaffenschule in
Kappeln-Ellenberg entstehen.
Das geplante Sportzentrum ist ein Projekt zur
Überführung der ehemals militärisch genutzten Gelände
und Gebäude in eine zivile Nutzung. Damit soll die
strukturschwache Region nach dem Abzug der Bundeswehr neue
Perspektiven für Wirtschaft und Arbeitsplätze erhalten.
Die geplante Einrichtung ist gedacht für Urlauber mit und
ohne Behinderungen sowie insbesondere gehandicapte
Sportler des Breiten- und Spitzensports. Nach Angaben des
Rehabilitations- und Behinderten-Sportverband
Schleswig-Holstein e.V. wäre das Paralympic-Zentrum in
Europa einzigartig, weil es neben der Akademie und den
barrierefreien Sportstätten behindertenfreundliche
Unterbringungsmöglichkeiten bietet.
Derzeit laufen Verhandlungen zur Finanzierung des
Zentrums mit dem Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft
und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein.
mehr Informationen: plenum-online,
November
2004
(www.sh-landtag.de/plenumonline/november2004/
texte/28_36_bundeswehrstandorte.htm)
plenum-online,
Januar
2005
(www.sh-landtag.de/plenumonline/januar2005/texte/meldungen1.htm)
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