In Kürze: Meldungen 4 (Themen ohne Aussprache) 

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Energieträger Kohle (Top 15; Drs. 16/842);  Baden in der Elbe (Top 32; Drs. 16/869);  Raumordnung Küste/Meer (Top 36; Drs. 16/551, 16/803);  Geringverdiener (Top 40; Drs. 16/631, 16/871)


  Kohle:  Angesichts schrumpfender Öl-Reserven und damit steigender Energiepreise gewinnt die Energiegewinnung aus Kohle wieder an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund fordert der Landtag für September einen Regierungsbericht über Grundlagen und Perspektiven für den verstärkten Einsatz dieses fossilen Brennstoffes. Der von CDU und SPD eingereichte Berichtsantrag fragt unter anderem nach den Wirkungsgraden von Kohlekraftwerken, die Entwicklung der Kohlepreise auf dem Weltmarkt und die aktuelle Bedeutung der Kohle bei der Energieversorgung in Schleswig-Holstein.
  Nach einer Statistik des Primärenergie-Verbrauchs der Bundesrepublik Deutschland für das Jahr 2005 rangiert Erdöl mit 37 Prozent an erster Stelle, es folgen Erdgas mit 23 Prozent und Steinkohle mit 13 Prozent. Die Kernenergie kommt auf zwölf Prozent. 

mehr Infos: plenum-online, Februar 2006

  Raumordnung:  Der Schleswig-Holsteinische Landtag hat den Raumordnungsbericht für Küste und Meer 2005 auf Empfehlung des Innen- und Rechtausschusses zur Kenntnis genommen. Das Papier betont die Bedeutung des Meeres für Schleswig-Holstein: Die Küsten sind fast 1.200 Kilometer lang, kein Ort ist mehr als 60 Kilometer von einem der Meere entfernt, und über 700.000 Menschen, etwa ein Viertel der Bevölkerung, leben in einem drei Kilometer breiten Küstenstreifen. Neben seinem wirtschaftlichen Potential hat der Küstenraum auch eine große ökologische Bedeutung. Hierin sieht das zuständige Innenministerium den Grund für "Raumnutzungskonflikte". So kommt es zum Beispiel im Nationalpark Wattenmeer zu Konflikten zwischen den Belangen des Naturschutzes auf der einen Seite und der Landwirtschaft, der Windenergie, dem Küstenschutz, der Schifffahrt, der Fischerei und dem Tourismus auf der anderen Seite.
  In jeder Wahlperiode legt die Landesplanung dem Landtag einen Raumordnungsbericht vor. Dieser Bericht behandelt jeweils besondere Schwerpunktthemen – in diesem Fall Küste und Meer. Ziel ist es, die unterschiedlichen Interessen darzustellen und auf Konflikte wie auch auf mögliche Synergien aufmerksam zu machen.

mehr Infos: plenum-online, März 2006

  Elbe:  Wie sauber ist die Elbe? Wie steht es insbesondere um die Wasserqualität der schleswig-holsteinischen Fluss-Abschnitte? Auf diese Fragen soll die Landesregierung in der September-Sitzung eine Antwort geben. Das Plenum folgte damit einem Berichtsantrag der Grünen. Die Oppositionspartei möchte unter anderem etwas über Schutz-Maßnahmen erfahren. Dabei geht es auch darum, ob in der Elbe bedenkenlos gebadet werden kann.
  Laut der Deutschen Umwelthilfe hat sich die Wasserqualität der Elbe seit der Wiedervereinigung stark verbessert. Selbst das Hochwasser vom August 2002 habe den positiven Trend nicht durchbrechen können. So sei die Belastung des Wassers mit hochgiftigem Quecksilber von 28.000 Kilogramm im Jahr 1985 auf 1.000 Kilogramm im Jahr 2004 gesunken.

  Geringverdiener Die vom Bund geplante Erhöhung der pauschalen Abgabe für Mini-Jobber wird im Landtag von CDU und SPD begrüßt. Als dementsprechend chancenlos entpuppte sich ein von den Liberalen unterstützter Antrag der Grünen: Dieser sah eine Initiative der Landesregierung im Bundesrat gegen diese Abgabenerhöhung vor. Die Regierungsfraktionen und der SSW votierten auf Empfehlung des Finanzausschusses gegen den Grünen-Antrag.
  Hintergrund: Zur Zeit bekommen geringfügig Beschäftigte mit einem Monatseinkommen von bis zu 400 Euro das Geld ohne Abzüge "brutto für netto" ausbezahlt. Der Arbeitgeber führt einen pauschalen Betrag von 25 Prozent ab. Hiervon gehen zwölf Prozent an die Renten- und elf Prozent an die Krankenversicherung, zwei Prozent sind Lohnsteuer. Bei Privathaushalten sind es zwölf Prozent – je fünf Prozent des Arbeitsentgelts für die Kranken- und für die Rentenversicherung, der Rest für die Steuer. Die Bundesregierung plant, die Arbeitgeber-Abgabe auf 30 Prozent anzuheben.
  Grüne und Liberale im Bundestag wie auch der Einzelhandels- sowie der Hotel- und Gaststättenverband haben die Pläne kritisiert, sie befürchten den Abbau von legalen Beschäftigungsverhältnissen und ein Anwachsen der Schwarzarbeit. Die Befürworter einer höheren Pauschale versprechen sich davon eine Entlastung des Sozialetats.

mehr Infos: plenum-online, März 2006

 


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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Aktuelle Stunde: - - -

Dringlichkeit: - - -

Außerdem notiert: 
Frisch vereidigt – Detlef Matthiessen rückt nach

I n n e n  / R e c h t

1. Lesungen:
Medien-Staatsvertrag
Landes-Beamtengesetz
Offener Kanal
(ohne Aussprache)
Aktuelle Stunde:
Kommunale Finanzen
Wahlen:
V-Schutz-Kommission
(ohne Aussprache)
Richterwahlausschuss
(ohne Aussprache)
Anträge:
Sportcenter Kappeln
Sportboothäfen
Berichte:
Bürokratiekosten
Petitionsausschuss
(ohne Aussprache)
Rundfunk-Staatsvertrag
(ohne Aussprache)

F i n a n z e nt

1. Lesung:
Kfz-Zulassung
Aktuelle Stunde:
Kommunale Finanzen
Große Anfrage:
Steuerverwaltung
Antrag:
HSH Nordbank
Berichte:
Bürokratiekosten
Geringverdiener
(ohne Aussprache)

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

Anträge:
Pflege-Portal
Hartz IV
Essstörungen
Lebensmittelkontrollen
Ein-Euro-Jobs
(ohne Aussprache)
Berichte:
Familienpolitik
Kinderbetreuung
Barrierefreies Fernsehen
Integrierte Versorgung
Gesundheitskarte
Bericht d. Bürgerbeauftragten
Beteiligung Jugendliche
(ohne Aussprache)
AIDS-Prävention
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

1. Lesungen:
Stiftung Weltwirtschaft
(ohne Aussprache)
Stift. Wirtschaftswissensch.
(ohne Aussprache)
2. Lesung:
BID- / PACT-Gesetz
Anträge:
Zukunftsprogramm Wirtschaft
Fluglärm Airport Hamburg
Flughafen Jagel
EU-Programm Marco Polo II
Unternehmen/Limited
(ohne Aussprache)

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

Anträge:
Elbvertiefung
Energieträger Kohle
(ohne Aussprache)
Wasserqualität Elbe
(ohne Aussprache)
Berichte:
Geflügel / Stallpflicht
Agrarstruktur / Küstenschutz
Raumordnung Küste u. Meer
(ohne Aussprache)

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

1. Lesung:
Leibniz-Institut
Anträge:
Ausbildung f. Schulabgänger
Fach Wirtschaft u. Politik
Föderalismusreform / Bildung
Sportcenter Kappeln
Studienplätze
(ohne Aussprache)
Bericht:
Lehrerausbildung
(ohne Aussprache)

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Anträge:
Parla.-Forum Südl. Ostsee
EU-Programm Marco Polo II
Bericht:
EU-Programm Ländl. Räume