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Auf dieser
Seite: Maritimer
Aktionsplan
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Top 27:
Maritimer Aktionsplan Schleswig-Holstein
Federführend ist das Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft
und Verkehr |
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Maritimer
Aktionsplan stößt
auf positives Echo
Kiel (SHL/19.6.). Zum
Schutz und zur nachhaltigen Nutzung der Küstenregionen sowie der
Nord- und Ostsee hat die Landesregierung einen auf dem EU-Blaubuch
zur Meerespolitik basierenden „maritimen Aktionsplan"
entwickelt. Damit sei Schleswig-Holstein „allen anderen Ländern
Europas voraus", hob Wissenschaftsminister Dietrich
Austermann (CDU) hervor. Ziel des Aktionsplans sei es, „das
Bewusstsein für Wirtschaft und Umwelt zu stärken".
So eröffne das Meer dem Land
zahlreiche wissenschaftliche und wirtschaftliche Optionen. Als
Beispiel führte der Minister die Entwicklung von aus
Meeresorganismen gewonnenen Medikamenten oder die Nutzung von
Off-Shore-Windenergie an. Grundlage der Debatte war
ein Regierungsbericht zum Thema. In ihm wird auch der "nachhaltige Schutz des
Ökosystems", der Küstenschutz und die
Bedeutung des Tourismus hervorgehoben. Koordiniert wird die schleswig-holsteinische
Meerespolitik von der Projektgruppe "Zukunft
Meer" unter Leitung des Kieler
Meeresforschungsinstituts IFM-GEOMAR.
Im Plenum wurde der
Aktionsplan begrüßt, auch weil es zu einer integrativen
Meerespolitik keine Alternative gebe. Die Experten für
Wirtschafts- und Eurpo-Themen werden in ihren Fachausschüssen
weiter beraten.
Hauptredner:
Manfred Ritzek (CDU), Annette Langner (SPD), Heiner Garg
(FDP), Detlef Matthiessen (Grüne), Lars Harms (SSW)
Hintergrund:
Die Landesregierung stellt dem Parlament ihren
maritimen Aktionsplan vor. Er basiert auf dem Blaubuch zur
Meerespolitik der EU, das der Landtag im Februar behandelt
hat, und dessen Anregungen nun vor Ort in konkrete
Schritte umgesetzt werden sollen. Dabei betont die
Landesregierung einerseits die wirtschaftliche Bedeutung
der Meere für das Küstenland Schleswig-Holstein.
Gleichzeitig sei aber „der nachhaltige Schutz des
Ökosystems" ebenso wie der Küstenschutz von großer
Bedeutung. Koordiniert wird die schleswig-holsteinische
Meerespolitik von der Projektgruppe "Zukunft
Meer" unter Leitung des Kieler
Meeresforschungsinstituts IFM-GEOMAR.
Zur
wirtschaftlichen Nutzung der Meere gehören dem Bericht
zufolge die „nachhaltige und umweltgerechte
Fischerei", die Verwendung von Meeresorganismen bei
der Produktion von Arzneimitteln, etwa gegen Krebs,
Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes, wie auch die
Hafenwirtschaft. Auch bei der Energieproduktion spielen
die Meere eine Rolle, beispielsweise bei der
Off-Shore-Windenergie und der Ölförderung im Watt. Und:
Das Meer ist ein Faktor im Tourismus
Schutzmaßnahmen
des Meeres umfassen den Nationalpark Wattenmeer und das
Natura-2000-Netzwerk mit den Vogelschutz- und den so
genannten FFH-Gebieten (Flora-Fauna-Habitat). Ebenso setzt
sich die Landesregierung für den Gewässerschutz nach
Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie ein. Zum
Küstenschutz sollen die Verstärkung der Deiche wie auch
die Verringerung des CO2-Ausstoßes zur Begrenzung der
globalen Erwärmung beitragen.
Debatte zum EU-Blaubuch:
plenum-online, Februar
2008
vorherige
Debatte zum Thema Maritime Wirtschaft in S-H:
plenum-online, Mai
2006
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