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Auf dieser
Seite: Landeszentrale
für politische Bildung
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Top 19:
Landeszentrale für politische Bildung
zukünftig
beim Landtag ansiedeln
Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE
GRÜNEN |
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Landeszentrale für politische Bildung bald unter dem Dach des
Parlaments?
Kiel (SHL/19.6.) Die Grünen
wollen die Landeszentrale für politische Bildung künftig beim
Landtag ansiedeln. Derzeit ist die Einrichtung an die Staatskanzlei
angeschlossen. Eine neue Zuordnung würde sowohl eine inhaltliche
Vernetzung zwischen beiden Institutionen sicherstellen als auch zu
Synergieeffekten führen, begründete Monika Heinold den Vorstoß,
der von den anderen Fraktionen tendenziell positiv aufgenommen
wurde. Es wurde vereinbart, das Thema zunächst intensiv im
Bildungsausschuss zu beraten.
Hintergrund des Grünen-Vorstoßes ist auch aktuelle
Kritik vom Landesrechnungshof, die Landeszentrale für politische
Bildung sei zu unwirtschaftlich. Ministerpräsident Peter Harry
Carstensen (CDU) kündigte eine grundlegende Neustrukturierung der
Landeszentrale an und stellte diesbezüglich klar: „Bis zum Ende
der Beratungen über die neue Ausrichtung, wird es keine
Vorfestlegung über den Verbleib geben."
Die Landeszentrale für politische Bildung mit ihren
sieben Mitarbeitern veranstaltet Seminare, Foren,
Diskussionsveranstaltungen und Studienreisen. Zudem erstellt sie
Publikationen und bietet Fachliteratur an. Landtag und
Landeszentrale arbeiten bereits regelmäßig zusammen, etwa bei der
Lesereihe „Politische Literatur im Landtag".
Weitere Redner:
Sylvia Eisenberg (CDU), Hans Müller (SPD), Ekkehard Klug (FDP),
Anke Spoorendonk (SSW)
Hintergrund:
Die Grünen sprechen sich dafür aus, die
Landeszentrale für politische Bildung aus der
Staatskanzlei herauszulösen und an den Landtag
anzugliedern. Der Landtag habe „in den letzten Jahren
seine Öffentlichkeitsarbeit verstärkt und dadurch
Ansatzpunkte für eine Kooperation mit der Landeszentrale
geschaffen", heißt es zur Begründung. Die
Oppositionsfraktion erhofft sich eine „inhaltliche
Vernetzung" der verschiedenen Angebote sowie „Synergieeffekte".
Die
Landeszentrale für Politische Bildung mit Sitz in Kiel
veranstaltet Seminare, Foren, Diskussionsveranstaltungen
und Studienreisen. Zudem erstellt sie Publikationen und
bietet preisgünstig Fachliteratur an. Themenschwerpunkte
sind zum Beispiel die Geschichte und das politische System
Schleswig-Holsteins und Deutschlands, die europäische
Integration oder aktuelle Fragestellungen wie der
Nahost-Konflikt, die Globalisierung und der internationale
Terrorismus. In der Landeszentrale sind sieben Mitarbeiter
beschäftigt.
Auch der
Landtag hat eine Reihe von politischen Bildungsangeboten.
So nehmen jährlich etwa 13.000 Gäste am Besuchsprogramm
teil, verfolgen die Plenarsitzungen und diskutieren mit
Abgeordneten. Speziell an Jugendliche richtet sich die
jährliche dreitägige Veranstaltung "Jugend im
Landtag". Auch der Landtag hat zahlreiche
Publikationen erstellt, etwa Themenblätter und eine DVD
für den WiPo-Unterricht, Faltblätter über die Arbeit
des Plenums und der Ausschüsse oder Dokumentationen über
Veranstaltungen wie das Altenparlament oder das Kieler–Woche-Gespräch.
Das Referat für Öffentlichkeitsarbeit des Landtages hat
neun Mitarbeiter
Landtag und
Landeszentrale arbeiten bereits regelmäßig zusammen,
etwa bei der Lesereihe "Politische Literatur im
Landtag".
Mehr Info:
Internetangebot
der Landeszentrale
für politische Bildung
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