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Auf dieser Seite: Ladenöffnungszeiten Kiel

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Top 22:
Ladenöffnungszeiten in der Kieler Innenstadt 
an ausgewählten Sonntagen
Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Sonntags-"Shopping":
Keine Ausnahme für die Landeshauptstadt

Kiel (SHL/17.06.) Fährpassagiere und Kreuzfahrer, die wochenends in Kiel anlanden, werden an den meisten Sonntagen weiterhin vor verschlossenen Geschäften stehen. Die Landesregierung sieht keine Möglichkeit, die geltenden Regelungen zur Sonntagsöffnung auszuweiten und den City-Bereich der Landeshauptstadt in die so genannte Bäderverordnung aufzunehmen. Das teilte Wirtschaftsminister Jörn Biel (CDU) in einem von den Grünen geforderten Bericht mit.

Der Wirtschaftsminister stellte klar, dass die Bäderregelung nur für Gemeinden gilt, in denen der Urlaubstourismus mit Übernachtung von herausragender Bedeutung ist. In diesen Orten dürfen sonntags die Geschäfte öffnen. „Fähr- und Kreuzfahrer sind aber Tagestouristen, die nicht auf eine Versorgung mit Artikeln des täglichen Bedarfs angewiesen sind", so Biel. Er riet der Stadt, die derzeit gesetzlich erlaubten vier Sonntagsöffnungen in den Kreuzfahrt-Zeitraum zu legen.

Monika Heinold von den Grünen begründete ihren Antrag mit dem wachsenden „Zustrom von Kunden" durch die Fähr- und Kreuzfahrtschiffe. Diese Gäste könnten für zusätzlichen Umsatz sorgen. Sie berief sich dabei auf ein Gutachten der Beratungsgesellschaft CIMA. Das Lübecker Unternehmen empfiehlt, die Geschäfte zwischen Altstadtinsel und Hauptbahnhof an zwölf Sonntagen von Juni bis August zu öffnen, weil die Kreuzfahrtschiffe an Sonntagen etwa 54.000 Passagiere in die Stadt bringen – die Fährgäste noch nicht mitgerechnet. Im Schnitt, so die Gutachter, lassen Fährpassagiere pro Person 50 Euro in Kiels Mitte, ein Kreuzfahrtpassagier 70 Euro. Im vergangenen Jahr haben insgesamt 126 Kreuzfahrer mit 220.000 Passagieren die Fördestadt angelaufen.

Der Wirtschaftsausschuss diskutiert das Thema weiter.

Weitere Redner: Johannes Callsen (CDU), Peter Eichstädt (SPD), Heiner Garg (FDP), Lars Harms (SSW)

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Hintergrund:
Die Grünen wollen erreichen, dass die Geschäfte in der Kieler Innenstadt an Sonntagen häufiger als bislang möglich öffnen können. Sie versprechen sich dadurch einen Zustrom von Kunden durch die Fähr- und Kreuzfahrtschiffe, die insbesondere zwischen April und September die Landeshauptstadt anlaufen. Vor diesem Hintergrund fordert die Oppositionsfraktion die Landesregierung auf, ihre Position zu diesem Thema darzulegen. Dabei geht es auch um die Frage, ob die Innenstadt ein Tourismusgebiet gemäß der so genannten Bäderregelung ist. In solchen Orten können Läden fast das ganze Jahr hindurch sonntags öffnen.

Anlass des Grünen-Vorstoßes ist ein Gutachten der Beratungsgesellschaft CIMA. Das Lübecker Unternehmen empfiehlt, die Geschäfte an den zwölf Sonntagen von Juni bis August zu öffnen. Es wird darauf verwiesen, dass die Kreuzfahrtschiffe an Sonntagen etwa 54.000 Passagiere in die Stadt bringen - die Fährgäste noch nicht mitgerechnet. Im Schnitt, so die Gutachter, lassen Fährpassagiere pro Person 50 Euro in Kiels Mitte, ein Kreuzfahrtpassagier 70 Euro. Im vergangene Jahr haben insgesamt 126 Kreuzfahrer mit 220.000 Passagieren die Fördestadt angelaufen.

  Diskussion um Übernachtungs-Regelung

Um den Sonntagsschutz wurde seit Verabschiedung des Ladenschlussgesetzes im November 2006 (plenum-online November/Dezember 2006) gerade in Kiel heftig gestritten, da die Stadt versuchte, möglichst viele Termine durchzusetzen. Nach lautstarken Protesten von Kirchen und Gewerkschaften einigte man sich am Runden Tisch auf einen Kompromiss. Die diesjährige Stadtverordnung erlaubt den Einkauf an sieben Sonntagen, davon drei Termine in der Innenstadt.

Die von den Grünen ins Spiel gebrachte Bäderregelung gilt für 72 Kur- und Tourismusorte im Lande. Hier dürfen Geschäfte vom 1. Januar bis zum 31. Oktober sowie vom 15. bis zum 31. Dezember sonntags von 11 bis 19 Uhr öffnen. Es bestehen Zweifel, ob diese Bestimmung auf die Kieler City übertragen werden kann, weil sie für Orte gedacht ist, in denen die Feriengäste auch übernachten.

vorherige Debatte zum Thema Ladenöffnungsgesetz:
plenum-online
November/Dezember 2006;  
Juni 2005
(Bäderregelung)

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Aktuelle Stunde: - - -

Dringlichkeit: - - -

Außerdem notiert: 
Der Landtag trauert...
... um R. Bünemann
Der Landtag trauert
...
...um H.-J. Zimmermann

Sozialer Tag
...
...Melanie hilft im Landtag

Einrichtung eines Untersuchungsausschusses zur HSH Landesbank 

I n n e n  / R e c h t

2. Lesungen:

Telekommunikationsgesetz
Justizdolmetscher
(ohne Aussprache)
Wahlalter
(ohne Aussprache)
1. Lesungen:
Schuldenbremse
Gerichtsorganisationsgesetz
(ohne Aussprache)
Wahl:
Datenschutzbeauftragter
(ohne Aussprache)
Antrag:
Ladenöffnungszeiten Kiel
Bericht:

Normenkontrollantrag
zur Amtsordnung

(ohne Aussprache)

F i n a n z e n

Einrichtung eines Untersuchungsausschusses zur HSH Landesbank 

2. Lesung:

E-Government
(ohne Aussprache)
Antrag:
Landesbanken-Struktur
Bericht:

Mehrwertsteuersätze
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

Anträge:
LKW-Maut
Fehmarnbelt-Querung
CCS-Gesetz
Danfoss-Werk Flensburg
Aufsichtsrat Flughafen Hamburg
(ohne Aussprache)
Berichte:

Konjunkturpaket II

Investitionen Mittelstand

Dt.-dän. Infrastruktur
(ohne Aussprache)

Flughafen Lübeck-
Blankensee

(ohne Aussprache)

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

2. Lesungen:

Hochschulzulassungsgesetz
Leibniz-Institut
(ohne Aussprache)
Anträge:
Lärmschutz in Bildungseinrichtungen
Politische Bildung
Sozialstaffel für KiTas
Science-Center Kiel
Bachelor / Master
Berichte:

Auslandsabschlüsse

Wissenschaftskonferenz

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

2. Lesung:

Pflegegesetzbuch
Anträge:
Alkoholkonsum Jugendliche
Qualitätskennzeichnung Lebensmittel u. Gaststätten
Berichte:

Barrierefreie Bauten

Pflegereform
(ohne Aussprache)

Bürgerbeauftragte
(ohne Aussprache)

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

Bericht:

Gentechnik
(ohne Aussprache)

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Anträge:
Parlamentsforum Nordsee
Föderalistische Union Europäischer Volksgruppen
Seeverkehr
(ohne Aussprache)