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Auf dieser Seite: Danfoss 

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Top 27:
Situation im Danfoss-Werk in Flensburg
Antrag der Abgeordneten des SSW

Hoffnungsschimmer für Danfoss-Mitarbeiter ?

Wirtschaftsminister Biel setzt auf 
„Kurzarbeit null"-Modell

Kiel (SHL/17.6.2009). Die Landesregierung gibt den Kampf um das Danfoss-Werk in Flensburg nicht verloren. Dies hat Wirtschaftsminister Jörn Biel (CDU) in einem vom SSW beantragten Bericht deutlich gemacht. Nach ersten Gesprächen mit der Geschäftsführung und dem Betriebsrat des Unternehmens, das Kompressoren für Kühlgeräte im Haushalts- und kommerziellen Bereich produziert, setze die Landesregierung kurzfristig auf das Modell „Kurzarbeit null", so Biel. Das würde bedeuten, dass die Beschäftigten im April 2010 nicht auf die Straße gesetzt werden, sondern für 60 Prozent der Netto-Bezüge zwei Jahre länger in Lohn und Brot bleiben können.

Für die Zeit danach hofft der Minister darauf, das dänische Unternehmen dazu bewegen zu können, Kapazitäten „für andere Produktlinien" am Standort zu nutzen. Danfoss würden dafür Investitionsbeihilfen in Höhe von 15 Prozent zur Verfügung stehen. Ein weiteres Gespräch mit der Firma über die Zukunft des Werkes stehe am 8. Juli auf der Agenda, erklärte der Minister und stellte klar, dass sich Danfoss nach fünf Jahrzehnten am Standort Flensburg seiner Verantwortung bewusst sein müsse.

Kritik am Krisenmanagement des Ministers

Biel, der laut SSW in einer ersten Reaktion das Vorgehen der Danfoss-Geschäftsführung als „richtig" bezeichnet haben soll, musste im Plenum harsche Kritik für sein Krisenmanagement einstecken. Anke Spoorendonk (SSW) brandmarkte es als „dilettantisch". Er sei nicht nur ein „Minister der Wirtschaft", sondern auch ein „Minister der Menschen" und als dieser hätte er das Gespräch mit dem Betriebsrat früher suchen und tröstende Worte für die Arbeitnehmer im Flensburger Werk finden müssen. In dieselbe Richtung argumentierten Regierungsfraktionen, FDP und Grüne. Auf ein grundsätzlich positives Echo stieß die Ankündigung Biels mit Danfoss über das Modell „Kurzarbeit null" weiter zu verhandeln.

Die Firma Danfoss hatte Ende Mai angekündigt, seine Produktion in der Fördestadt im nächsten April zu schließen und nach China und in die Slowakei zu verlagern. Davon betroffen sind 450 Beschäftigte. Als Grund nannte Danfoss den dramatischen Rückgang des Kompressoren-Umsatzes. In den vergangenen Jahren war das Werk immer wieder von Massenentlassungen getroffen worden. Zwischen 2005 und 2007 verloren rund 400 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz, zwischen 2008 und 2009 mussten 250 Menschen gehen. Zuletzt war im April und Mai dieses Jahres 30 Beschäftigten gekündigt worden. Von den neuen Schließungsplänen zunächst nicht betroffen sind die Sparten Produkt- und Technologieentwicklung sowie der Vertrieb in Flensburg. Danfoss ist mit einem Umsatz von etwa 3,6 Milliarden Euro und rund 22.000 Mitarbeitern – davon 2.100 in Deutschland – einer der größten dänischen Industriekonzerne.

Weitere Redner: Susanne Herold (CDU), Ingrid Franzen (SPD), Heiner Garg (FDP), Detlef Matthiessen (Grüne)

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Hintergrund:
Die Landesregierung soll im Landtag über ihre Bemühungen zur Rettung des Danfoss-Werkes in Flensburg berichten. Das fordert der SSW und sieht hier besonders Wirtschaftsminister Jörn Biel (CDU) in der Pflicht. Er habe sich nicht ausreichend für die Beschäftigten eingesetzt, so der Vorwurf.

Das Unternehmen hat Ende Mai angekündigt, seine Produktion in der Fördestadt im nächsten April zu schließen und nach China und in die Slowakei zu verlagern. Davon betroffen sind 450 Beschäftigte. Als Grund nannte Danfoss den dramatischen Rückgang des Kompressoren-Umsatzes. In den vergangenen Jahren war das Werk immer wieder von Massenentlassungen getroffen worden. Zwischen 2005 und 2007 verloren rund 400 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz, zwischen 2008 und 2009 mussten 250 Menschen gehen. Zuletzt war im April und Mai dieses Jahres 30 Beschäftigten gekündigt worden. 

   "Kurzarbeit null"

Von den neuen Schließungsplänen zunächst nicht betroffen sind die Sparten Produkt- und Technologieentwicklung sowie der Vertrieb in Flensburg. Danfoss ist mit einem Umsatz von etwa 3,6 Milliarden Euro und rund 22.000 Mitarbeitern – davon 2.100 in Deutschland – einer der größten dänischen Industriekonzerne.

Unterdessen ist der Danfoss-Betriebsrat und die Gewerkschaft IG Metall mit dem Konzern in Verhandlungen getreten. Die Mitarbeiter-Vertreter wollen erreichen, dass die Beschäftigten im April 2010 nicht auf die Straße gesetzt werden, sondern zwei Jahre lang "Kurzarbeit null" ableisten. Damit wären sie weiter bei der Firma angestellt und würden mindestens 60 Prozent ihrer Nettolöhne erhalten. Die nächste Verhandlungsrunde soll am 24. Juni stattfinden.

Auch Politiker aller Parteien haben sich für die Danfoss-Beschäftigten eingesetzt. Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU) hat angekündigt, „das gesamte Förder-Instrumentarium des Landes" nach Möglichkeiten zu überprüfen, wie der Standort am Leben gehalten werden kann. Arbeitsminister Uwe Döring (SPD) will gemeinsam mit Wirtschaftsminister Biel ein Konzept für die Beschäftigten erarbeiten und mit der Konzernleitung darüber verhandeln.

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

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Außerdem notiert: 
Der Landtag trauert...
... um R. Bünemann
Der Landtag trauert
...
...um H.-J. Zimmermann

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...
...Melanie hilft im Landtag

Einrichtung eines Untersuchungsausschusses zur HSH Landesbank 

I n n e n  / R e c h t

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Telekommunikationsgesetz
Justizdolmetscher
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Wahlalter
(ohne Aussprache)
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Gerichtsorganisationsgesetz
(ohne Aussprache)
Wahl:
Datenschutzbeauftragter
(ohne Aussprache)
Antrag:
Ladenöffnungszeiten Kiel
Bericht:

Normenkontrollantrag
zur Amtsordnung

(ohne Aussprache)

F i n a n z e n

Einrichtung eines Untersuchungsausschusses zur HSH Landesbank 

2. Lesung:

E-Government
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Antrag:
Landesbanken-Struktur
Bericht:

Mehrwertsteuersätze
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

Anträge:
LKW-Maut
Fehmarnbelt-Querung
CCS-Gesetz
Danfoss-Werk Flensburg
Aufsichtsrat Flughafen Hamburg
(ohne Aussprache)
Berichte:

Konjunkturpaket II

Investitionen Mittelstand

Dt.-dän. Infrastruktur
(ohne Aussprache)

Flughafen Lübeck-
Blankensee

(ohne Aussprache)

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

2. Lesungen:

Hochschulzulassungsgesetz
Leibniz-Institut
(ohne Aussprache)
Anträge:
Lärmschutz in Bildungseinrichtungen
Politische Bildung
Sozialstaffel für KiTas
Science-Center Kiel
Bachelor / Master
Berichte:

Auslandsabschlüsse

Wissenschaftskonferenz

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

2. Lesung:

Pflegegesetzbuch
Anträge:
Alkoholkonsum Jugendliche
Qualitätskennzeichnung Lebensmittel u. Gaststätten
Berichte:

Barrierefreie Bauten

Pflegereform
(ohne Aussprache)

Bürgerbeauftragte
(ohne Aussprache)

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

Bericht:

Gentechnik
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 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Anträge:
Parlamentsforum Nordsee
Föderalistische Union Europäischer Volksgruppen
Seeverkehr
(ohne Aussprache)