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Auf dieser Seite: Konferenz der Wissenschaftsminister

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Beschlüsse der Gemeinsamen Wissenschaftsministerkonferenz vom 22. April 2009

Landtagsbeschluss vom 8. Mai 2009 – Drucksache 16/2641
Bericht der Landesregierung
       Neu: ohne Aussprache

Drs.: 16/2660


Konferenzbericht im Ausschuss

Kiel (19.06.) Der Landtag hat den Bericht der Landesregierung ohne Aussprache dem Bildungsausschuss zur weiteren Beratung zugleitet.

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Hintergrund:
Die Landesregierung legt auf Antrag der FDP einen Bericht über die Ergebnisse der Wissenschaftsministerkonferenz Ende April vor und legt die Auswirkungen auf Schleswig-Holstein dar. Die Minister aus Bund und Ländern wollen mit der Fortschreibung von drei Sonderprogrammen Hochschulen und Forschung bis 2015 fit für die Zukunft machen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder haben die drei Pakte mit einem Volumen von 18 Milliarden Euro inzwischen abgenickt:
  • Hochschulpakt 2020:
    Bis 2015 sollen 275.000 zusätzliche Studienplätze für die geburtenstarken Abiturjahrgänge geschaffen werden. Die Kosten von rund 6,4 Milliarden Euro wollen sich Bund und Länder teilen. Hinzu kommt eine Forschungsprogramm-Pauschale von rund 1,5 Milliarden Euro. Sie soll bei Projekten der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für eine bessere Sachmittelausstattung an den Hochschulen sorgen. Diese Kosten trägt allein der Bund.

In Schleswig-Holstein sollen zwischen 2011 und 2015 nach Darstellung des Wissenschaftsministeriums Plätze für 9.686 Studienanfänger neu entstehen. Hierfür erhält das Land vom Bund 98,7 Millionen Euro.

  •  Exzellenzinitiative:
    Für die Fortschreibung der noch bis 2011 laufenden Exzellenzinitiative sind 2,7 Milliarden Euro vorgesehen. Ziel ist der Aufbau einer international anerkannten Spitzenforschung an den Hochschulen und die Entwicklung von Elite-Universitäten. Der Bund soll erneut 75 Prozent der Kosten tragen, die Länder 25 Prozent. Die Mittel werden im Wettbewerb vergeben.

Falls Schleswig-Holsteins Hochschulen im Wettbewerb um die Bundes-Förderung erfolgreich sein sollten, kämen Extra-Kosten auf das Land zu. Das Ministerium schätzt, dass das Land 1,44 Millionen Euro für eine neue Graduiertenschule, 8,7 Millionen für ein Exzellenzcluster und 15,7 Millionen für eine Zukunftshochschule aufbringen müsste – bezogen jeweils auf einen Fünfjahreszeitraum ab 2011.

  • Pakt für Forschung und Innovation:
    Auch dieser Bund-Länder-Pakt soll fortgesetzt werden, ebenfalls bis 2015. Die Etats der großen Forschungsorganisationen sollen jährlich um mindestens fünf Prozent aufgestockt werden – auch um Tariferhöhungen und gestiegene Energiekosten auszugleichen. Die Grundförderung der fünf großen Forschungsorganisationen – darunter die Max-Planck-Gesellschaft und die DFG – betrug 2008 rund 5,7 Milliarden Euro.

Auch hier steht das Land vor zusätzlichen Ausgaben, da die Fünf-Prozent-Aufstockung noch nicht komplett in der mittelfristigen Finanzplanung enthalten ist. Die Hochrechnungen der Landesregierung gehen von etwa 21 Millionen Euro für den Fünfjahreszeitraum bis 2015 aus.

  Schleswig-Holstein hinkt hinter her

Grundsätzlich schätzt der Regierungsbericht die finanziellen Anforderungen für das Land als sehr hoch ein. Sie seien aber dennoch notwendig. So hat die EU das Ziel ausgegeben, die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts anzuheben – und in Schleswig-Holstein liegt dieser Wert zurzeit nur bei 1,2 Prozent. Und: Spätestens im Jahr 2016 braucht das Land eine große Zahl neuer Studienplätze, weil in diesem Jahr wegen der Einführung des Turbo-Abis ein doppelter Abitur-Jahrgang an die Unis drängt.

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Aktuelle Stunde: - - -

Dringlichkeit: - - -

Außerdem notiert: 
Der Landtag trauert...
... um R. Bünemann
Der Landtag trauert
...
...um H.-J. Zimmermann

Sozialer Tag
...
...Melanie hilft im Landtag

Einrichtung eines Untersuchungsausschusses zur HSH Landesbank 

I n n e n  / R e c h t

2. Lesungen:

Telekommunikationsgesetz
Justizdolmetscher
(ohne Aussprache)
Wahlalter
(ohne Aussprache)
1. Lesungen:
Schuldenbremse
Gerichtsorganisationsgesetz
(ohne Aussprache)
Wahl:
Datenschutzbeauftragter
(ohne Aussprache)
Antrag:
Ladenöffnungszeiten Kiel
Bericht:

Normenkontrollantrag
zur Amtsordnung

(ohne Aussprache)

F i n a n z e n

Einrichtung eines Untersuchungsausschusses zur HSH Landesbank 

2. Lesung:

E-Government
(ohne Aussprache)
Antrag:
Landesbanken-Struktur
Bericht:

Mehrwertsteuersätze
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

Anträge:
LKW-Maut
Fehmarnbelt-Querung
CCS-Gesetz
Danfoss-Werk Flensburg
Aufsichtsrat Flughafen Hamburg
(ohne Aussprache)
Berichte:

Konjunkturpaket II

Investitionen Mittelstand

Dt.-dän. Infrastruktur
(ohne Aussprache)

Flughafen Lübeck-
Blankensee

(ohne Aussprache)

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

2. Lesungen:

Hochschulzulassungsgesetz
Leibniz-Institut
(ohne Aussprache)
Anträge:
Lärmschutz in Bildungseinrichtungen
Politische Bildung
Sozialstaffel für KiTas
Science-Center Kiel
Bachelor / Master
Berichte:

Auslandsabschlüsse

Wissenschaftskonferenz

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

2. Lesung:

Pflegegesetzbuch
Anträge:
Alkoholkonsum Jugendliche
Qualitätskennzeichnung Lebensmittel u. Gaststätten
Berichte:

Barrierefreie Bauten

Pflegereform
(ohne Aussprache)

Bürgerbeauftragte
(ohne Aussprache)

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

Bericht:

Gentechnik
(ohne Aussprache)

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Anträge:
Parlamentsforum Nordsee
Föderalistische Union Europäischer Volksgruppen
Seeverkehr
(ohne Aussprache)