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Auf dieser Seite: Konjunkturpaket II

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Umsetzung des "Konjunkturpakets II" in Schleswig-Holstein

Landtagsbeschluss vom 8. Mai 2009 – Drucksache 16/2642
Bericht der Landesregierung

Konjunkturpaket II: Geld kann 
fließen, Lob für Regierung

Kiel (SHL/18.06.) Die Landesregierung ist bei der Umsetzung des Konjunkturpakets II auf einem guten Weg. Das betonte Landwirtschaftsminister Christian von Boetticher in Vertretung des erkrankten Finanzministers Rainer Wiegard (beide CDU) in einem von den Liberalen angeforderten Bericht. Die von den Kommunen vorgelegten Förderanträge seien in den Kieler Ministerien „einfach und schnell" geprüft worden, so von Boetticher. Insgesamt lägen nun 845 Förderzusagen vor, davon 800 für Schulen und Kindertagesstätten. Derzeitiges Gesamtvolumen: 240 Millionen Euro. Das erste Geld werde noch in diesem Monat fließen, ein großer Teil aber erst in den nächsten zwei Jahren, betonte von Boetticher. Für ihren Umgang mit den Fördergeldern erhielt die Landesregierung das ausdrückliche Lob aller Landtagsfraktionen.

Schleswig-Holstein hat aus dem Anfang des Jahres aufgelegten Bundespaket und der eigenen Kofinanzierung eine Summe von 430 Millionen Euro zur Verfügung. Davon fließen 280 Millionen in den Bildungsbereich, etwa in den energetischen Ausbau von KiTas, Schulen und Unis. Weitere 150 Millionen gehen in die Infrastruktur, etwa für Krankenhäuser oder den Städtebau. 70 Prozent der 430 Millionen werden von den Kommunen vergeben, der Rest vom Land. Finanzschwache Kommunen erhalten Extra-Hilfen.

Weitere Redner: Ekkehard Klug (FDP) , Johannes Callsen (CDU) , Detlef Buder (SPD) , Karl-Martin Hentschel (Grüne) , Lars Harms (SSW)

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Hintergrund:
Auf Antrag der FDP legt die Landesregierung einen Grundsatzbericht vor, wie die Gelder des Konjunkturpakets II im Lande ausgegeben werden.

Schleswig-Holstein hat aus dem Bundespaket und der eigenen Kofinanzierung eine Summe von 430 Millionen Euro zur Verfügung. Davon fließen 280 Millionen in den Bildungsbereich, etwa in den energetischen Ausbau von Gebäuden. Weitere 150 Millionen gehen in die Infrastruktur. 70 Prozent der 430 Millionen werden von den Kommunen vergeben, der Rest verbleibt beim Land.

Die Kommunen...
 können demnach Aufträge im Wert von 304 Millionen Euro vergeben. Die Summe wird gemäß der Bevölkerungszahl an die kreise verteilt. Der Löwenanteil (196 Millionen) fließt in die Bildungsinfrastruktur, etwa in die energetische Sanierung von Kindergärten und Schulen. Weitere Schwerpunkte sind der Städtebau (45 Millionen) und der Umbau von Krankenhäusern (35 Millionen).

Das Land...
 bestimmt über insgesamt 129 Millionen Euro. 84 Millionen sind für den Bereich Bildung gedacht, insbesondere für die energetische Sanierung von Hochschulen und für Forschungseinrichtungen. Weitere 45 Millionen gehen in die Infrastruktur. Hier bilden die Krankenhäuser mit 15 Millionen einen Schwerpunkt.

Um die Aufträge möglichst schnell an das Handwerk vergeben zu können, hat die Landesregierung das Vergaberecht vereinfacht. Damit ist eine „freihändige" Vergabe bei Aufträgen bis zu einer Höhe von 100.000 Euro möglich. Zuvor müssen die Kommunen allerdings ihre Förderprojekte durch das Land genehmigen lassen. Dem Bericht zufolge haben die Städte, Kreise und Gemeinden bis zum 15. Mai ihre Anträge eingereicht. Das Geld wird dann von der Investitionsbank ausbezahlt. Der Bericht geht davon aus, dass noch im Juni die ersten Summen fließen.

Vorherige Debatte zum Thema: plenum-online, Februar 2009

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Aktuelle Stunde: - - -

Dringlichkeit: - - -

Außerdem notiert: 
Der Landtag trauert...
... um R. Bünemann
Der Landtag trauert
...
...um H.-J. Zimmermann

Sozialer Tag
...
...Melanie hilft im Landtag

Einrichtung eines Untersuchungsausschusses zur HSH Landesbank 

I n n e n  / R e c h t

2. Lesungen:

Telekommunikationsgesetz
Justizdolmetscher
(ohne Aussprache)
Wahlalter
(ohne Aussprache)
1. Lesungen:
Schuldenbremse
Gerichtsorganisationsgesetz
(ohne Aussprache)
Wahl:
Datenschutzbeauftragter
(ohne Aussprache)
Antrag:
Ladenöffnungszeiten Kiel
Bericht:

Normenkontrollantrag
zur Amtsordnung

(ohne Aussprache)

F i n a n z e n

Einrichtung eines Untersuchungsausschusses zur HSH Landesbank 

2. Lesung:

E-Government
(ohne Aussprache)
Antrag:
Landesbanken-Struktur
Bericht:

Mehrwertsteuersätze
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

Anträge:
LKW-Maut
Fehmarnbelt-Querung
CCS-Gesetz
Danfoss-Werk Flensburg
Aufsichtsrat Flughafen Hamburg
(ohne Aussprache)
Berichte:

Konjunkturpaket II

Investitionen Mittelstand

Dt.-dän. Infrastruktur
(ohne Aussprache)

Flughafen Lübeck-
Blankensee

(ohne Aussprache)

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

2. Lesungen:

Hochschulzulassungsgesetz
Leibniz-Institut
(ohne Aussprache)
Anträge:
Lärmschutz in Bildungseinrichtungen
Politische Bildung
Sozialstaffel für KiTas
Science-Center Kiel
Bachelor / Master
Berichte:

Auslandsabschlüsse

Wissenschaftskonferenz

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

2. Lesung:

Pflegegesetzbuch
Anträge:
Alkoholkonsum Jugendliche
Qualitätskennzeichnung Lebensmittel u. Gaststätten
Berichte:

Barrierefreie Bauten

Pflegereform
(ohne Aussprache)

Bürgerbeauftragte
(ohne Aussprache)

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

Bericht:

Gentechnik
(ohne Aussprache)

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Anträge:
Parlamentsforum Nordsee
Föderalistische Union Europäischer Volksgruppen
Seeverkehr
(ohne Aussprache)