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Auf dieser Seite: Elektromobilität 

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Top 14:
Gesamtkonzept Elektromobilität in Schleswig-Holstein
Antrag der Fraktion B´ 90/DIE GRÜNEN – Drs. 17/456 (neu) 
Änderungsantrag der Fraktion der SPD – Drs. 17/547
Änderungsantrag der Fraktionen von CDU und FDP – 
Drucksache 17/650

Grüne wollen Schleswig-Holstein zum Eldorado der Elektromobilität machen

Kiel (SHL/16.06.) Eine breite Mehrheit im Landtag steht der Forderung der Grünen nach einem Gesamtkonzept für die Forcierung der Elektromobilität in Schleswig-Holstein zum jetzigen Zeitpunkt skeptisch gegenüber. Derzeit seien die Kosten für den Aufbau eines flächendeckenden Stromtankstellen-Netzes und die Erfolgsaussichten von Elektroautos auf dem freien Markt nicht abzusehen, hieß es aus den Reihen von CDU, SPD und FDP. Das Plenum überwies vor diesem Hintergrund den Grünen-Antrag sowie zwei Berichtsanträge der Regierungsfraktionen und der Sozialdemokraten zu den Perspektiven der Elektromobilität an den Umwelt- und Agrarausschuss.

„Die CO2-freie Mobilität muss aus erneuerbaren Energien gewonnen werden und wer – wenn nicht Schleswig-Holstein – ist dafür am besten geeignet?" begründete Andreas Tietze (Grüne) den Vorstoß seinerFraktion. Innenminister Klaus Schlie (CDU), der in Vertretung von Wissenschaftsminister Jost de Jager (CDU) ans Mikrofon trat, betonte, dass die Landesregierung bereits an einem Handlungskonzept Elektromobilität arbeite und in einem informellen Dialog mit Firmen und Hochschulen stehe. Das finanzielle Umsatzvolumen des Marktes bezifferte er weltweit bis 2020 auf 470 Milliarden Euro.

Weitere Hauptredner: Jens Magnussen (CDU), Marion Sellier (SPD) Oliver Kumbartzky (FDP), Björn Thoroe (Linke), Lars Harms (SSW)

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Hintergrund:
Auf Antrag von Grünen und SPD soll die Landesregierung darlegen, wie sie den Gebrauch von Elektroautos im Lande fördern will. Die beiden Oppositionsfraktionen wollen wissen, wie viele Strom-Tankstellen es im Lande gibt und welche schleswig-holsteinischen Forschungsprojekte sich mit der Elektromobilität befassen.

Auf dem Elektromobilitäts-Gipfel in Berlin Anfang Mai hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) das Ziel bekräftigt, bis 2020 eine Million E-Fahrzeuge auf den Markt zu bringen. Industrie und Bundesregierung wollen bereits zugesagte Forschungsmittel bis 2013 gezielt in die Entwicklung des Elektroautos stecken. Nach einer Zwischenbilanz bei der Erarbeitung eines Elektromobilitätskonzepts soll über „den konkreten Umfang von Beiträgen zur Förderung von Forschung und Entwicklung" entschieden werden. Darauf verständigten sich Regierung, Industrie und Wissenschaft bei dem Spitzentreffen.

  Deutsche Automobilindustrie hinkt 
  noch etwas hinterher

Die Autoindustrie geht Medienberichten zufolge davon aus, dass Elektromobile serienmäßig etwa von 2013 an verstärkt auf den Markt rollen. Wie es hieß, will die Autoindustrie in den nächsten Jahren voraussichtlich rund 20 Milliarden Euro pro Jahr in Forschung und Entwicklung stecken. Bislang hat die deutsche Automobilindustrie im weltweiten Vergleich ihren Rückstand in diesem Bereich nicht aufholen könnten. Hauptproblem ist dem Vernehmen nach die Batterie-Technik. Heute kostet eine Batterie für ein Elektroauto 10.000 bis 15.000 Euro bei einer Reichweite von 200 Kilometern.

Die Grünen im Landtag werfen zudem die Frage auf, ob Schleswig-Holstein Modellregion für den Ausbau der Elektro-Mobilität werden kann. Bisher sind zum Beispiel Hamburg, Bremen-Oldenburg, Rhein-Ruhr, Rhein-Main, Stuttgart, München, Sachsen und Berlin-Potsdam Elektro-Modellregionen und verfügen über ein Netz von Strom-Tankstellen.

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Aktuelle Stunde: - - -

Dringlichkeit: - - -

Außerdem notiert: 
Landtagspräsident Geerdts: „Der 17. Juni und seine Opfer dürfen nicht in Vergessenheit geraten"

I n n e n  / R e c h t

2. Lesungen:

Sparkassengesetz
Rettungsdienste / Fahrberechtigung
(ohne Aussprache)
1. Lesungen:
JVA Glasmoor
Abgeordnetengesetz / Entschädigungen
(ohne Aussprache)
Zensusgesetz
(ohne Aussprache)
Wahl:
Wahl der Mitglieder zur 14. Bundesversammlung
(ohne Aussprache)
Sachanträge:
Kommunalverwaltung
Funknetz-Kartografie
Altersversorgung Minister
(ohne Aussprache)

F i n a n z e n

Regierungserklärung

Landesfinanzen
1. Lesung und Antrag:
Grunderwerbsteuer

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

Fragestunde:

Hochschulstandort Lübeck
Anträge:
Mittagessen an Schulen und in KiTas
Weiterbildung
Hochschulpolitik
Regierungsbericht:

Kulturwirtschaft

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

1. und 2. Lesung:

KiTa-Gesetz 
Sachanträge:
Medizinische Versorgung
Homophobie
Ausbildungsstatistik
Regierungsberichte:

Beteiligung von Jugendlichen

Hausärzte

Schweinegrippe
(ohne Aussprache)

sonstiger Bericht:

Bürgerbeauftragte
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  E n e r g i e

Sachanträge:
Betriebsräte
Flughafen Lübeck
(ohne Aussprache)
Offshore-Windkraft
(ohne Aussprache)
Berichtsanträge:
Elektromobilität
FA. Affeldt
Regierungsberichte:

Handwerk

Erneuerbare Energie

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
F o r s t e n

Sachantrag:
Kleinwindanlagen

 E u r o p a  / 
M i n d e r h e i t e n

Ausschussempfehlung:
Ostseestrategie
(ohne Aussprache)