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Auf dieser Seite: Kleinwindanlagen 

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Top 18:
Aufwind für Kleinwindanlagen
Antrag der Fraktion B´ 90/DIE GRÜNEN – Drucksache 17/535 

Erlass für den Bau von
Mini-Windrädern soll wieder
gestrichen werden

Kiel (SHL/17.06.) Innenminister Klaus Schlie (CDU) will den Erlass für den Bau und Betrieb von Kleinwindanlagen ersatzlos streichen. Damit leiste sein Haus einen „Beitrag zum Bürokratieabbau", so Schlie. Hintergrund der Debatte sind die Klagen von Herstellern, wonach der von der Landesregierung im Februar verhängte Erlass, den Bau und Betrieb der Mini-Windräder verkompliziert habe. Zuvor hatte die schwarz-gelbe Koalition die Forderung der Grünen nach einer Überarbeitung des Erlasses zurückgewiesen. Das Thema sei im Plenum bereits behandelt worden sei, hieß es zur Begründung.

Schleswig-Holstein hat die Kleinwindanlagen als eines der ersten Bundesländer rechtlich geregelt. Laut dem Erlass aus dem Februar gelten Windanlagen bis zu einer Höhe von 30 Metern als Kleinanlagen, auch außerhalb der sogenannten Windvorranggebiete. Kritiker bemängeln indes hohe bürokratische Hürden – zum Beispiel, dass die Abstandsregeln zu streng sind: So muss der Abstand zur Grundstücksgrenze das Vierfache der Höhe des Windrades betragen. Zudem wird moniert, dass teure Vogelflug- und Lärmgutachten sowie eine Baugenehmigung für die Anlagen nötig seien.

Ebenfalls abgelehnt wurde das Ansinnen der Grünen, eine Bundesratsinitiative zur Einführung von Strombilanzzählern auf den Weg zu bringen. Die Bundesregierung habe sich dieses Themas bereits angenommen, sagte Schlie. Strombilanzzähler verrechnen den selbst, etwa durch eigene Windräder, erzeugten Strom mit der verbrauchten Energie aus der Steckdose – und laufen „rückwärts", wenn das eigene Mini-Kraftwerk Extra-Strom ins Netz einspeist.

Hauptredner: Detlef Matthiessen (Grüne), Jens Magnussen (CDU), Olaf Schulze (SPD), Oliver Kumbartzky (FDP), Ranka Prante (Linke), Lars Harms (SSW)

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Hintergrund:
Die Grünen wollen den Bau von privaten Kleinwindanlagen vereinfachen. Sie fordern die Landesregierung auf, ihren „überkomplizierten" Erlass, der Bau und Betrieb der Mini-Windräder regelt, zu überarbeiten. Außerdem plädiert die Oppositionsfraktion dafür, so genannte Strombilanzzähler bundesweit einzuführen. Diese Zähler verrechnen den selbst, etwa durch eigene Windräder, erzeugten Strom mit der verbrauchten Energie aus der Steckdose – und laufen „rückwärts", wenn das eigene Mini-Kraftwerk Extra-Strom ins Netz einspeist.

Schleswig-Holstein hat die Kleinwindanlagen als eines der ersten Bundesländer rechtlich geregelt. Laut dem Erlass aus dem Februar gelten Windanlagen bis zu einer Höhe von 30 Metern als Kleinanlagen, auch außerhalb der sogenannten Windvorranggebiete.

  Bundesverband Kleinwindanlagen hofft 
  auf 700.000 Anlagen

Kritiker, wie der Bundesverband WindEnergie, bemängeln indes hohe bürokratische Hürden – zum Beispiel, dass die Abstandsregeln zu streng sind: So muss der Abstand zur Grundstücksgrenze das Vierfache der Höhe des Windrades betragen. Um eine zehn Meter hohe Anlage müsste also ein Radius von 40 Metern zum Nachbargrundstück gezogen werden. Zudem wird moniert, dass teure Vogelflug- und Lärmgutachten sowie eine Baugenehmigung für das Windrad nötig seien.

Der Bundesverband Kleinwindanlagen hält es für möglich, dass in Deutschland 700.000 dieser Anlagen entstehen. In den USA gibt es Berichten zufolge bereits 24 Millionen.

Letzte Debatte zum Thema Windenergie:
plenum-online
Februar 2010

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Aktuelle Stunde: - - -

Dringlichkeit: - - -

Außerdem notiert: 
Landtagspräsident Geerdts: „Der 17. Juni und seine Opfer dürfen nicht in Vergessenheit geraten"

I n n e n  / R e c h t

2. Lesungen:

Sparkassengesetz
Rettungsdienste / Fahrberechtigung
(ohne Aussprache)
1. Lesungen:
JVA Glasmoor
Abgeordnetengesetz / Entschädigungen
(ohne Aussprache)
Zensusgesetz
(ohne Aussprache)
Wahl:
Wahl der Mitglieder zur 14. Bundesversammlung
(ohne Aussprache)
Sachanträge:
Kommunalverwaltung
Funknetz-Kartografie
Altersversorgung Minister
(ohne Aussprache)

F i n a n z e n

Regierungserklärung

Landesfinanzen
1. Lesung und Antrag:
Grunderwerbsteuer

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

Fragestunde:

Hochschulstandort Lübeck
Anträge:
Mittagessen an Schulen und in KiTas
Weiterbildung
Hochschulpolitik
Regierungsbericht:

Kulturwirtschaft

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

1. und 2. Lesung:

KiTa-Gesetz 
Sachanträge:
Medizinische Versorgung
Homophobie
Ausbildungsstatistik
Regierungsberichte:

Beteiligung von Jugendlichen

Hausärzte

Schweinegrippe
(ohne Aussprache)

sonstiger Bericht:

Bürgerbeauftragte
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  E n e r g i e

Sachanträge:
Betriebsräte
Flughafen Lübeck
(ohne Aussprache)
Offshore-Windkraft
(ohne Aussprache)
Berichtsanträge:
Elektromobilität
FA. Affeldt
Regierungsberichte:

Handwerk

Erneuerbare Energie

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
F o r s t e n

Sachantrag:
Kleinwindanlagen

 E u r o p a  / 
M i n d e r h e i t e n

Ausschussempfehlung:
Ostseestrategie
(ohne Aussprache)