Sie betrifft bundesweit etwa 820 sogenannte
Europäische Betriebsräte von Unternehmen, die
länderübergreifend tätig sind. Sie vertreten etwa 14,5
Millionen Arbeitnehmer. In Schleswig-Holstein gibt es etwa 20
Europäische Betriebsräte. Mit dem Papier sollen rechtliche
Unklarheiten beseitigt und die Rechte der Betriebsräte auf
Unterrichtung und Anhörung gestärkt werden.
Rolf Fischer (SPD) nannte die Richtlinie „einen
unverzichtbarer Bestandteil des sozialen Europas".
Betriebsratsrechte würden ausgebaut und gestärkt. Dieses müsse
schnell passieren. Björn Thoroe (Linke) forderte in einem
Änderungsantrag, bei der Umsetzung weitere Ergänzungen. Unter
anderem müsse die Deckelung der Geldstrafen bei Verstößen gegen
die Richtlinie wegfallen, meinte Thoroe.
Grüne und SSW unterstützten den SPD-Antrag, der
nun wie der Antrag der Linken im Wirtschafts- und Europaausschuss
diskutiert wird.
Weitere Redner:
Werner Kalinka (CDU), Ingrid Brand-Hückstädt (FDP), Andreas
Tietze (Grüne), Lars Harms (SSW)