Die
Leidtragenden waren Nutzer des drahtlosen Funk-Internets (Wireless
LAN), die ihre Netz-Verbindung nicht oder unzureichend
durch Passwort geschützt haben. Auch bestimmte
Handy-Verbindungen waren betroffen.
Nachdem
dies Mitte Mai an die Öffentlichkeit gedrungen und von
Politikern und Datenschützern scharf kritisiert worden
war, hat Google sein Vorgehen bedauert und von einem
Fehler gesprochen. Der Konzern hat inzwischen
Medienbereichten zufolge die mitgeschnittenen
Verbindungsdaten an die Datenschutzbehörden übergeben.
Um das Abzapfen der
Daten zu verbieten und strenger bestrafen zu können,
unterstützt Schwarz-gelb eine entsprechende Hamburger
Bundesratsinitiative. Demnach soll die „gewerbsmäßige
Kartografierung privater Funknetzdaten" ohne
vorherige Zustimmung der Betroffenen untersagt werden.