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Ausschüsse beraten
über
detaillierte Ausbildungsstatistik
Kiel (SHL/17.06.)
Die Linken fordern eine verbesserte
Statistik für die Berufsausbildung, damit die Politik
rechtzeitig gegensteuern kann, wenn es Defizite gibt. So
soll die Landesregierung ab dem kommenden Ausbildungsjahr
darlegen, wie Schulabschluss und Berufsausbildung
beziehungsweise Studium ineinander greifen, welche
Lehrinhalte in den Betrieben und an den Berufsschulen
vermittelt werden und wie viele junge Leute
Förderprogramme benötigen, um den Start ins Berufsleben
zu schaffen. Den entsprechenden Antrag hat der Landtag
ohne Aussprache an die Ausschüsse für Bildung und Wirtschaft
geleitet.
Hintergrund:
Die Linken fordern eine verbesserte
Statistik für die Berufsausbildung, damit die Politik
rechtzeitig gegensteuern kann, wenn es Defizite gibt. So
soll die Landesregierung ab dem kommenden Ausbildungsjahr
darlegen, wie Schulabschluss und Berufsausbildung
beziehungsweise Studium ineinander greifen, welche
Lehrinhalte in den Betrieben und an den Berufsschulen
vermittelt werden und wie viele junge Leute
Förderprogramme benötigen, um den Start ins Berufsleben
zu schaffen. Derzeit gebe es unterschiedliche
Veröffentlichungen in diesem Bereich, die von der
Bundesagentur für Arbeit (BA), der Wirtschaft, den
Gewerkschaften und der Politik verschieden interpretiert
würden, moniert die Oppositionsfraktion.
Nach
Angaben der BA gab es in Schleswig-Holstein im Mai dieses
Jahres noch 5.866 unbesetzte Lehrstellen. Das waren 12,7
Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Demgegenüber waren 6.312
Bewerber noch ohne Ausbildungsplatz, etwa so viele wie im
Mai 2009. Insgesamt wurden in diesem Jahr nach Angaben des
Bildungsministeriums 21.314 neue Lehrverträge
abgeschlossen – 3,3 Prozent weniger als im Vorjahr.
Vorherige
Debatte zum Thema:
plenum-online März 2010
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