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Auf dieser Seite: Berufschulenangebot  –  Lehrerausbildung

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Top 13: 
Regionale Entwicklung des Berufsschulangebots
Antrag der Fraktion der FDP
Änderungsantrag der Fraktion B´90/Die Grünen – Drs. 16/686

Drucksache: 16/625
-Plenarprotokoll-
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Top 34: 
Neuordnung der Lehrerbildung
Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Drs. 16/264
Antrag der Fraktionen von CDU und SPD – Drucksache 16/284
Bericht und Beschlussempfehlung des Bildungsausschusses
(Ausschussüberweisung am 28. September 2005)

     Von der Tagesordnung abgesetzt
Drucksache: 16/668
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Berufsschulen: Geteilte Meinungen zum Zentralisierungsgedanken
Opposition sieht Autonomie der Schulen gefährdet

 

Kiel (SHL/22.03.) Das neue Konzept des Bildungsministeriums zur Umorganisation der schleswig-holsteinischen Berufsschulen und zur Einrichtung von zentralen Bezirksfachklassen wird nicht zurückgezogen. Entsprechende Anträge seitens der Grünen und der FDP wurden mit den Stimmen der schwarz-roten Koalition abgelehnt. Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave (SPD) versuchte in diesem Zusammenhang Befürchtungen der Opposition zu entschärfen, dass künftig wieder mehr in die Eigenständigkeit der Berufsschulen eingegriffen werde. 

Gleichzeitig wies die Ministerin darauf hin, dass das Land noch immer eine Lenkungsfunktion habe und die Berufsschulen nicht in die vollkommene Autonomie entlassen werden könnten. Zugleich stellte sie klar:: "Kein einziger Schulstandort ist gefährdet. Wir haben bis 2010 fast überall tragfähige Lösungen gefunden."

In der bildungspolitischen Debatte äußerte Ekkehard Klug (FDP) die Befürchtung, dass vor dem Hintergrund des Konzepts der Regierung die Regionalen Berufsbildungszentren (RBZ) zu "Potemkinschen Dörfern" verkommen würden. Karl-Martin Hentschel (Grüne) warf der Regierung zentralistische Tendenzen vor, die nicht mit einer Entwicklung zu mehr Eigenständigkeit vereinbar seien.

Während die CDU-Politikerin Sylvia Eisenberg eine ökonomisch sinnvolle Klassenbildung vor dem Hintergrund einer veränderten Ausbildungssituation vor Ort anmahnte, nannte Jutta Schümann (SPD) die Rücknahme-Forderung der FDP ein "Unding". Dies sei auch nicht im Interesse der Auszubildenden, mutmaßte sie. Lars Harms (SSW) warnte davor, dass ländliche Berufsschulstandorte als Verlierer aus den Berufsschulplänen hervorgehen.

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Hintergrund:
  Die FDP spricht sich gegen die Regierungspläne zur Umorganisation der schleswig-holsteinischen Berufsschulen und zur Einrichtung von Bezirksfachklassen aus und fordert stattdessen mehr Freiraum für die Lehranstalten. Hintergrund ist das Konzept des Bildungsministeriums zur "Beschulung in gewerblichen Ausbildungsberufen mit lernfeldstrukturierten Rahmenlehrplänen". Es sieht die Konzentration von Lehrlingen bestimmter Berufe in Bezirksfachklassen vor. Dies soll ab dem zweiten Lehrjahr möglich und ab dem dritten Lehrjahr bindend sein. Hintergrund ist der Rückgang der Ausbildungsplätze in Industrie und Handwerk, die Spezialisierung der Berufsbilder und die damit verbundene Neuordnung insbesondere der gewerblich-technischen Berufe. Dies hat zu einem Rückgang der Schülerzahlen in den entsprechenden Fachklassen an den Berufsschulen geführt. Die Neuregelung soll eine angemessene Beschulung in ökonomisch vertretbaren Klassengrößen gewährleisten. Betroffen von der Regelung sind 29 der 41 Berufsschulen des Landes.
  Die Liberalen hingegen verweisen auf das jüngst von Schwarz-Rot auf den Weg gebrachte Konzept der Regionalen Berufsbildungszentren (RBZ), das den Schulen rechtliche und wirtschaftliche Selbstständigkeit zugesteht. Sie sehen in dem Konzept der Bezirksfachklassen einen Widerspruch zu der in Aussicht gestellten Eigenständigkeit.
  Die Berufsschule vermittelt im Rahmen der dualen Berufsausbildung gemeinsam mit den ausbildenden Betrieben eine Berufsausbildung in einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf und erweitert die allgemeine Bildung. Die Auszubildenden in rund 150 Ausbildungsberufen werden in Fachklassen für Einzelberufe oder Berufsgruppen zusammengefasst. An den berufsbildenden Schulen im Lande werden im laufenden Schuljahr 87.614 junge Menschen unterrichtet. Das sind 2,9 Prozent oder 2.500 mehr als im Vorjahr.
  Ein Änderungsantrag der Grünen sieht folgenden Passus vor: "Die Berufsschulen werden lediglich verpflichtet, sich regional über die Standorte für die Ausbildungsberufe verbindlich abzustimmen."

mehr Informationen: plenum-online, November 2005
(www.sh-landtag.de/plenumonline/november2005/
texte/45_42_regbz_lehrerausbildung.htm)

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Lehrerbildung

Von der Tagesordnung abgesetzt

Hauptredner:

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Hintergrund:
  Der Bildungsausschuss empfiehlt dem Plenum mit Koalitionsmehrheit, einen CDU/SPD-Antrag zur Neuordnung der Lehrerbildung anzunehmen und einen entsprechenden Antrag der Grünen abzulehnen.
  Schwarz-Rot unterstützt darin eine Ausbildung der Pädagogen nach dem Bachelor/Master-System, betont aber, dass dies auf Grundlage der Vereinbarungen der Kultusministerkonferenz sowie „in enger Abstimmung mit den norddeutschen Ländern" geschehen solle. Die Koalition will zudem, dass auch in der neu geregelten Ausbildung die Unterschiede zwischen den verschiedenen Schularten erhalten bleiben müssten.
  Demgegenüber hatten die Grünen weiter gehende Neuerungen gefordert. Unter anderem sollen die Pädagogen nicht für unterschiedliche Schularten, sondern für bestimmte Altersstufen (Grundschule, Sekundarstufe 1, Sekundarstufe 2) ausgebildet werden. Zudem regen die Grünen ein praktisches Jahr an einer Schule („Assistant Teacher-Jahr) nach dem Bachelor-Abschluss an.
  Einig sind sich beide Anträge darin, dass bei der Lehrer-Ausbildung verstärkt auf Schulpraktika gesetzt werden soll.
  An den 1.088 Schulen im Lande unterrichten rund 25.000 Lehrer.

mehr Informationen: plenum-online, September 2005
(www.sh-landtag.de/plenumonline/september2005/
texte/24_35_lehrer_jugendarbeitslosigkeit.htm)

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A k t u e l l e s

Aktuelle Stunde:
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Polizeigesetz
Beamten-/Richtergesetz
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Kommunalreform
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Beamten-/Richtergesetz
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Föderalismusreform

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Behinderte/Gemeindeord.
Brustkrebs- Vorsorgeuntersuchungen
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Armutsbekämpfung
Krebs-Therapiezentrum
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W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

1. Lesung:
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2. Lesung:
Ingenieurgesetz
(ohne Aussprache)
Anträge:
Masterplan für den Norden
Parlamentspartnerschaft Zhejiang
(ohne Aussprache)
Energiepolitik
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Berichte:
Tourismus
Wirtschaftsraum Brunsbüttel
Außenwirtschaft

F i n a n z e nt

Aktuelle Stunde:
Finanzen / Sparhaushalt
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Landesbeteiligungen
Finanzplanung
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 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

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Raumordnungsbericht

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