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Top 13: Regionale Entwicklung des Berufsschulangebots Antrag der Fraktion der FDP – Drs. 16/625 Änderungsantrag der Fraktion B´90/Die Grünen – Drs. 16/686 |
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Berufsschulen: Geteilte
Meinungen zum Zentralisierungsgedanken Kiel (SHL/22.03.) Das neue Konzept des Bildungsministeriums zur Umorganisation der schleswig-holsteinischen Berufsschulen und zur Einrichtung von zentralen Bezirksfachklassen wird nicht zurückgezogen. Entsprechende Anträge seitens der Grünen und der FDP wurden mit den Stimmen der schwarz-roten Koalition abgelehnt. Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave (SPD) versuchte in diesem Zusammenhang Befürchtungen der Opposition zu entschärfen, dass künftig wieder mehr in die Eigenständigkeit der Berufsschulen eingegriffen werde. Gleichzeitig wies die Ministerin darauf hin, dass das Land noch immer eine Lenkungsfunktion habe und die Berufsschulen nicht in die vollkommene Autonomie entlassen werden könnten. Zugleich stellte sie klar:: "Kein einziger Schulstandort ist gefährdet. Wir haben bis 2010 fast überall tragfähige Lösungen gefunden." In der bildungspolitischen Debatte äußerte Ekkehard Klug (FDP) die Befürchtung, dass vor dem Hintergrund des Konzepts der Regierung die Regionalen Berufsbildungszentren (RBZ) zu "Potemkinschen Dörfern" verkommen würden. Karl-Martin Hentschel (Grüne) warf der Regierung zentralistische Tendenzen vor, die nicht mit einer Entwicklung zu mehr Eigenständigkeit vereinbar seien. Während die CDU-Politikerin Sylvia Eisenberg eine ökonomisch sinnvolle Klassenbildung vor dem Hintergrund einer veränderten Ausbildungssituation vor Ort anmahnte, nannte Jutta Schümann (SPD) die Rücknahme-Forderung der FDP ein "Unding". Dies sei auch nicht im Interesse der Auszubildenden, mutmaßte sie. Lars Harms (SSW) warnte davor, dass ländliche Berufsschulstandorte als Verlierer aus den Berufsschulplänen hervorgehen. |
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