|
|
Druckversion |
|
|
|
|
Top 36: Raumordnungsbericht Küste und Meer 2005 Federführend ist das Innenministerium – Drs. 16/551 |
|
|
|
|
|
Offshore-Kabel: Landtag fordert baldige Lösung Kiel (SHL/23.03.) Parteiübergreifend hat der Landtag eine schnelle Klärung des schwelenden Konflikts um die Kabel-Anbindung der Offshore-Windanlagen in der Nordsee angemahnt. Innenminister Ralf Stegner (SPD) versprach, die Landesplanungsbehörde werde bis spätestens 2010 Konzepte zur Stromtrassen-Führung von den Windrädern im Meer an die Küste entwerfen. Anlass der Debatte war die Vorstellung des Raumordnungsberichts Küste und Meer. Bei den Abgeordneten traf dieser Bericht, der umfangreiche Informationen zur Raum- und Landesplanung an der Küste sowie in Nordsee und Ostsee enthält, überwiegend auf ein positives Echo – lediglich der SSW vermisste eine Darstellung der konkreten Handlungsfelder für die Zukunft. In Bezug auf die Trassen-Führung an Land unterstützten SPD und Grüne eine Erdkabel-Variante und lehnten Überland-Freileitungen ab. Sie nahmen damit entsprechende Proteste von Anwohnern in der betroffenen Region auf. Minister Stegner legte in seiner Rede einen Schwerpunkt auf die Bedeutung der Meerespolitik für Schleswig-Holstein. Sein Ziel: Das Land solle zur maritimen Modellregion werden, in der Erholdung, Wirtschaft, Energieversorgung und Ökologie in Einklang gebracht werden. CDU und FDP betonten in diesem Zusammenhang die Bedeutung der wirtschaftlichen Nutzung für die Westküsten-Region, etwa in den Bereichen Tourismus und Ölförderung im Watt. In den Ausschüssen für Innen und Recht, Wirtschaft sowie Umwelt und Agrar wird weiter beraten. Hauptredner: Jürgen Feddersen (CDU), Regina Poersch (SPD), Günther Hildebrand (FDP); Karl-Martin Hentschel (Grüne), Lars Harms (SSW) |
|
|
|
|
|
zurück zur Textseite |
|
* * * * *