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Auf dieser Seite: Schulgesetz 

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Neues Schulgesetz erfordert neue Lehrerbildung
Antrag der Fraktion B´90/DIE GRÜNEN – Drucksache 16/1217
(Ausschussüberweisung am 22. Februar 2007)
Bericht und Beschlussempfehlung des Bildungsausschusses
Änderungsantrag der Fraktion B´90 / Grüne und der Abgeordneten des SSW – Drs. 16/1309neu
Drucksache: 16/1298
-Plenarprotokoll-

Lehrer-Ausbildung: Opposition
fordert rasch neue Konzepte

Kiel (SHL/21.03.) "Deutlich vor Jahresende" will Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave (SPD) ein Gesamtkonzept zur Neugestaltung der Aus- und Fortbildung von Schleswig-Holsteins Lehrern vorstellen. Damit geht sie zwar über die Forderung der Fraktionen von CDU und SPD hinaus, die mit ihrer Mehrheit im Bildungsausschuss ein solches Regierungspapier bis Ende 2007 erbeten hatten. Die Ministerin blieb allerdings weit hinter den Vorstellungen von Grünen und SSW zurück. Die beiden Oppositionsparteien hatten mit Blick auf den "wachsenden öffentlichen Druck" in dieser Frage einen Grünen-Antrag aus der Februar-Tagung noch einmal eingebracht und ein "stimmiges Konzept" bis Juni angemahnt.

Mit Blick auf das im Januar vom Landtag verabschiedete neue Schulgesetz gebe es "sehr viele Bedenken und Erwartungen", hieß es bei Grünen und SSW. So werde es künftig mit den neuen Regional- und Gemeinschaftsschulen keine Grund- und Hauptschullehrer und auch keine Realschullehrer in der bisherigen Form mehr geben – hier müsse die Regierung den Betroffenen schnellstmöglich Orientierung bieten. Ebenso müsse die Umstellung auf Bachelor- und Masterabschlüsse eingearbeitet werden.

Bei letzterer Frage verwies Ministerin Erdsiek-Rave auf den noch nicht geklärten Streit in der Kultusminister-Konferenz. Ansonsten habe sie aber bereits vor einigen Wochen 1,4 Millionen Euro für die Fortbildung eingeplant: "Damit kann man eine Menge anfangen", so Erdsiek-Rave. Die Fraktionen von CDU, SPD und FDP kritisierten, die Initiative der Grünen und des SSW "bringt uns inhaltlich nicht voran". Ein Gesamtkonzept müsse "gründlich durchdacht und nicht im Schnellverfahren" erstellt werden.

Der Antrag wurde schließlich mit den Stimmen von CDU, SPD und FDP abgelehnt. Die Ausschussempfehlung für ein Konzept bis Jahresende fand dagegen die Mehrheit von CDU und SPD. FDP, Grüne und SSW stimmten dagegen, Grünen-Fraktionschef Karl-Martin Hentschel enthielt sich.

Hauptredner: Angelika Birk (Grüne), Sylvia Eisenberg (CDU), Detlef Buder (SPD), Ekkehard Klug (FDP), Anke Spoorendonk (SSW)

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Hintergrund:
  Die Landesregierung soll dem Landtag "ein Konzept für die Neuorientierung der Aus- und Weiterbildung der Lehrkräfte" vorlegen. Das fordert der Bildungsausschuss mit den Stimmen von CDU und SPD gegen FDP und Grüne.
  Die Grünen, die das Thema im Februar auf die Tagesordnung gesetzt hatten, haben daraufhin gemeinsam mit dem SSW ihren damaligen Antrag wortgleich noch einmal vorgelegt. Darin fordern die beiden Oppositionsparteien vor dem Hintergrund der im Januar vom Landtag beschlossenen Schulreform ein Maßnahmenpaket zur Neuausrichtung der Lehrerbildung im Lande. So sollen angehende Pädagogen gezielt auf die neuen Regionalschulen und Gemeinschaftsschulen hin ausgebildet werden. Auch sollen Lehramtsstudenten an der Universität verstärkt auf neue Unterrichtsformen wie die individuelle Förderung von Schülern in Lerngruppen mit großen Leistungsunterschieden oder das fächerübergreifende Unterrichten vorbereitet werden.
  Nach Angaben des Statistikamts Nord arbeiten im Lande rund 29.100 Lehrer, davon 24.600 an allgemeinbildenden und 4.500 an berufsbildenden Schulen. Sie werden im laufenden Schuljahr 2006/2007 insgesamt knapp 490.000 Unterrichtsstunden erteilen.

mehr Informationen: plenum-online, Lehrerbildung: Februar 2007
(www.sh-landtag.de/plenumonline/februar2007/texte/16_lehrerbildung.htm)
Januar 2007
(www.sh-landtag.de/plenumonline/januar2007/texte/02_19_schulreform.htm)

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Aktuelle Stunde:
Unternehmenssteuer-Reform

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I n n e n  / R e c h t

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Verfassung / Kinderrechte
Medien-Staatsvertrag
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Dt. Institut für Bautechnik
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Antrag:
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Berichte:
Extremismus /
Fremdenfeindlichkeit
Organstreitverfahren / BVG
(ohne Aussprache)
Experten für Kommunalreform
(ohne Aussprache)

F i n a n z e nt

2. Lesung:
Spielbankengesetz
(ohne Aussprache)
1. Lesungen:
Kommunalabgabe für Fremdenverkehrswesen
Landesbesoldungsgesetz
(ohne Aussprache)
Aktuelle Stunde:
Unternehmenssteuer-Reform
Berichte:
Kommunaler Finanzausgleich

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

1. Lesung:
Petitionswesen
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Kleinkinder-Betreuung
Bündnis für Familien
(ohne Aussprache)
Berichte:
Gesundheitsfürsorge/Kinder
Kinderförderung
(ohne Aussprache)
Ausbildung
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

1. Lesung:
ÖPNV-Mittel
Anträge:
Energie-Einsparmaßnahmen
Stromnetz/Erdkabel
Logistikkonzept
(ohne Aussprache)
Berichte:
Börsengang der Bahn
Stromnetz/Erdkabel

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

1. Lesung:
Umweltprüfung
Antrag:
Atomenergie
Berichte:
Agrarstruktur/Küstenschutz
EU-Chemkalienverordnung
Stromversorgung in Häfen
(ohne Aussprache)

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

Anträge:
Umsetzung Schulgesetz
(ohne Aussprache)
Eingangsphase Grundschule
(ohne Aussprache)
Berichte:
Lehrerbildung
Hochschulpakt
Sprachheilschulen
(ohne Aussprache)

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

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