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Auf dieser Seite: Landesplanung

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Entwurf eines Vorschaltgesetzes zur Neuregelung
des Landesplanungsrechts
Gesetzentwurf der Fraktion der FDP

Landesplanung bleibt wohl Regierungssache

Große Bedenken gegen FDP-Vorstoß

Kiel (SHL/25.03.) Die Liberalen wollen erreichen, dass der Landesentwicklungsplan (LEP) nicht mehr vom Innenministerium, sondern vom Landtag beschlossen wird. Mit ihrem Gesetzentwurf reagieren die Liberalen auf die vielen Proteste gegen den LEP auf kommunaler Ebene. „Der Widerspruch war noch nie so groß", monierte der FDP-Abgeordnete Günther Hildebrand, der dem Ministerium „starre und unflexible Vorgaben" vorwarf. Mit diesem Vorstoß stieß er aber nur bei den Grünen auf Gegenliebe. Die Große Koalition und der SSW hielten wenig davon: Das Beteiligungsverfahren am LEP laufe bereits, und das Parlament sei hier „vorbildlich" eingebunden, hieß es.

Einer der Hauptkritikpunkte der Kommunen am LEP: In Dörfern sollte bis 2025 nur acht Prozent mehr Wohnraum gegenüber 2006 entstehen dürfen. Dadurch werde der ländliche Raum „stillgelegt", so die Klage der Kritiker. Anfang des Jahres hat die Landesregierung die Pläne geändert. Der Ausbau-Rahmen soll auf zehn Prozent erhöht werden. In den Räumen um Hamburg, Kiel und Lübeck soll der Wert von bisher 13 auf 15 Prozent aufgestockt werden. Zudem soll der Stichtag für die Anrechnung nach hinten verschoben werden.

Der LEP soll Ende des Jahres in Kraft treten und die schleswig-holsteinische Raumordnungsplanung für die nächsten 16 Jahre festschreiben. Das Innenministerium legt dabei wegen des zu erwartenden Rückgangs der Bevölkerung den Schwerpunkt auf Städte und größere Gemeinden sowie auf Entwicklungsachsen entlang der großen Verkehrswege.

Der Gesetzentwurf wird nun im Innen- und Rechtsausschuss weiter beraten.

Hauptredner: Werner Kalinka (CDU), Regina Poersch (SPD), Karl-Martin Hentschel (Grüne), Lars Harms (SSW), Innenminister Lothar Hay (SPD)

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Hintergrund:
Die FDP will erreichen, dass der Landesentwicklungsplan (LEP) nicht mehr vom Innenministerium, sondern vom Landtag aufgestellt wird. Mit ihrem Gesetzentwurf reagieren die Liberalen auf die vielen Proteste gegen den LEP auf kommunaler Ebene.

Einer der Hauptkritikpunkte war der Plan des Ministeriums, die Erhöhung des Wohnungsbestandes im ländlichen Raum bis 2025 auf acht Prozent gegenüber Ende 2006 zu begrenzen. Dadurch werde der ländliche Raum „stillgelegt", so die Kritik von Liberalen und Kommunalvertretern. Anfang des Jahres hat die Landesregierung die Pläne geändert. Der Ausbau-Rahmen soll auf zehn Prozent erhöht werden. In den Räumen um Hamburg, Kiel und Lübeck soll der Wert von bisher 13 auf 15 Prozent aufgestockt. Zudem soll der Stichtag für die Anrechnung um drei Jahre nach hinten, also auf 2009, verschoben werden.

Der LEP soll die schleswig-holsteinische Raumordnungsplanung für die nächsten zwei Jahrzehnte festschreiben. Er soll Ende des Jahres in Kraft treten. Das Innenministerium legt dabei wegen des zu erwartenden Rückgangs der Bevölkerung den Schwerpunkt auf Städte und größere Gemeinden sowie auf Entwicklungsachsen entlang der großen Verkehrswege.

vorherige Debatten zum Thema in plenum-online:
Februar 2009 (Raumordnung, Landesentwicklungsplan)
Mai 2008 (Landesentwicklungsplan)

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Aktuelle Stunde: - - -

Dringlichkeit: - - -

Außerdem notiert: 
Landtag gedenkt der Opfer des Amoklaufs

I n n e n  / R e c h t

2. Lesungen:

Kirchenvertrag
Beamtenrecht, -besoldung
1. Lesungen:
Beamtenbesoldung
Landesbauordnung / Einbau von Rauchmeldern
Landesplanungsrecht
Archivierung v. Gerichtsakten (ohne Aussprache)
Große Anfragen:
Gerichte und Staatsanwaltschaften
Ämter u. Zweckverbände
Antrag:
Flüchtlinge / Altfallregelung
Bericht:

Beamtenrecht

F i n a n z e n

2. Lesung:

Nachtragshaushalt
1. Lesungen:
HSH Nordbank
Kammer- und Versorgungsrecht
Anträge:
HSH Nordbank
Föderalismuskommission / Schuldenbremse
Mehrwertsteuer
Situation der Sparkassen
(ohne Aussprache)
Bericht:

Glücksspielwesen

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

2. Lesung:

Nichtraucherschutz
Anträge:
Kinder- u. Erziehungsheime
Neuorganisation der ARGEn
Berichte:

Medizinische Versorgung

Notarztstandort Kappeln
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

Anträge:
Flughafen- Entwicklungskonzept
Situation der Werften
Bericht:

Nahverkehrsplan

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

Antrag:
Verbraucherschutz
(ohne Aussprache)
Berichte:

Waldbericht 2003-2007

Grünlandverluste
(ohne Aussprache)

Ökostrom in Landesliegenschaften
(ohne Aussprache)

GA Agrarstruktur und Küstenschutz
(ohne Aussprache)

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

1. Lesungen:
Hochschulzulassung
Inklusive Bildung
Anträge:
Berufsschullehrer
Inklusive Bildung
Berichte:

Denkmalschutz / Kieler Uni

Auslandsabschlüsse

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Bericht:

Kooperation mit Kaliningrad
(ohne Aussprache)