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Auf dieser Seite: Lehrerbildung 

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Top 8:
Entwurf eines Gesetzes zur Lehrerbildung (Lehrerbildungsgesetz)
Gesetzentwurf der Fraktion B´90/DIE GRÜNEN – Drs. 17/281

Erneuter Vorstoß für Neuausrichtung der Lehrerausbildung findet kaum Zuspruch

Kiel (SHL/17.03.) Die Grünen sind wie schon in der vergangenen Legislaturperiode mit ihrem Vorstoß für eine Neuausrichtung der Lehrerausbildung auf Ablehnung bei CDU und FDP gestoßen. Kernpunkte des Gesetzentwurfes: Angehende Lehrer sollen nicht mehr für einzelne Schularten, sondern für vier Altersstufen ausgebildet werden, um Lerngruppen mit starkem Leistungsgefälle unterrichten und einzelne Schüler fördern zu können. Zudem soll zwischen dem Bachelor- und dem Masterstudiengang ein "Assistant-Teacher-Jahr" eingeschoben werden, in dem Studenten in Schulen hospitieren und kleinere Lehraufgaben übernehmen. In Erster Lesung unterstützten nur SSW und Linke die Initiative der Grünen, die SPD forderte Nachbesserungen.

Schleswig-Holstein sei eines der wenigen Bundesländer, in dem es nach dem vor drei Jahren verabschiedeten Schulgesetz mit Gemeinschafts- und Regionalschulen noch keine angepasste Lehrerausbildung gebe, begründete Rasmus Andresen (Grüne) den Gesetzesentwurf, der nahezu wortgleich ist mit dem, der in der vergangenen Wahlperiode eingebracht worden war. Das Land bilde weiter Lehrer für Schulformen aus, die kaum noch existierten, so Andresen.

Koalition: Schulen brauchen keine Einheitslehrer

Die SPD lobte gute Ansätze im Entwurf, warnte aber vor einer „Pädagogisierung der Lehramtsausbildung" und einer „Sackgasse", wenn Studenten am "Assistant-Teacher" scheiterten. CDU, FDP und Wissenschaftsminister Jost de Jager (CDU) hielten ein neues Gesetz dagegen für überflüssig. Die Schulen bräuchten keine „Einheitslehrer", sondern Pädagogen, die auf die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Schulformen eingehen könnten. Zudem, so de Jager, sei die Lehrerausbildung in den vergangenen Jahren deutlich verbessert worden und werde laufend an aktuelle Gegebenheiten angepasst.

Der Gesetzentwurf wurde dem Bildungsausschuss zugeleitet.

Weitere Hauptredner: Daniel Günther (CDU), Martin Habersaat (SPD), Cornelia Conrad (FDP), Ellen Streitbörger (Linke), Anke Spoorendonk (SSW)

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Hintergrund:
Die Grünen wollen die Aus- und Weiterbildung von Lehrern verbessern. Sie reagieren mit ihrem Gesetzentwurf auf das vor drei Jahren verabschiedete neue Schulgesetz mit der Einführung von Regional- und Gemeinschaftsschulen. Dies erfordere eine schulartenübergreifende Ausbildung, hieß es zur Begründung. Schleswig-Holstein sei eines der wenigen Bundesländer, wo es noch kein solches Gesetz gebe. Die Grünen hatten ihren Vorschlag bereits wortgleich in der vergangenen Wahlperiode vorgelegt (plenum-online November 2007), waren damals aber am Widerstand von CDU, SPD und FDP gescheitert.

Einige Kernpunkte: Die Grünen wollen angehende Lehrer nicht mehr für einzelne Schularten, sondern stattdessen für vier Altersstufen ausbilden. Dadurch sollen die Lehrer besser Lerngruppen mit starkem Leistungsgefälle unterrichten und dadurch einzelne Schüler stärker fördern können. So soll sich die Ausbildung künftig auf die Elementarstufe in Kindertagesstätten, die Primarstufe für die Grundschule, die Sekundarstufe I für alle weiterführenden Schulen oder die Sekundarstufe II für die gymnasiale Oberstufe und die Berufsschule ausrichten. Lehrer an Grundschulen sollen nicht mehr als Fachlehrer ausgebildet werden, sondern alle Fächer unterrichten können.

  Im "Assistant-Teacher-Jahr" die Eignung
  für den Lehrerberuf überprüfen

Zudem soll die Lehrerausbildung stärker an der Praxis orientiert werden: Zwischen dem Bachelor- und dem Masterstudiengang soll ein "Assistant-Teacher-Jahr" eingeschoben werden, in dem Studenten in Schulen hospitieren und kleinere Lehraufgaben übernehmen. Hierdurch sollen die Jung-Pädagogen frühzeitig überprüfen können, ob sie für den Lehrerberuf geeignet sind.

Außerdem wollen die Grünen die Bedeutung der Fächer Psychologie und Didaktik in der Lehrerausbildung stärken und die Fort- und Weiterbildungsangebote im Lehrberuf verbindlich regeln.

Weitere Debatte zum Thema: plenum-online Februar 2007

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Aktuelle Stunde: - - -

Dringlichkeit: - - -

Außerdem notiert: 
Der Landtag trauert um Wilhelm Hollmann

I n n e n  / R e c h t

2. Lesungen:

Rundfunkänderungs-
Staatsvertrag

(ohne Aussprache)
Diäten / Wahlgesetz
(ohne Aussprache)
1. Lesungen:
Minderheitenschutz / Verfassung
Kinderrechte / Verfassung
Minister-/ Abgeordneten-/
Beamtengesetz
Versorgungslasten
(ohne Aussprache)
Dienstrechtliche Vorschriften (u.a. Lebenspartner)
(ohne Aussprache)
Wahl:
Präsident Sozialgericht
(ohne Aussprache)
Anträge:
Jugendkriminalität
Landes-Entwicklungsplan
Aus den Ausschüssen:

Wahlprüfungsbeschwerde
(ohne Aussprache)

Bericht:

Polizei / Gewalt

Berichtsantrag:

Sicherheitsbericht
(ohne Aussprache)

F i n a n z e n

Aus den Ausschüssen:
Haushalt 2007 / LRH-Bericht
(ohne Aussprache)
Berichte:

Glücksspiel

Landesbanken
(ohne Aussprache)

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

1. und 2. Lesung:

Heilberufe-Kammergesetz
Fragestunde:
Arbeitsmarktsituation
Anträge:
Barrierefreiheit / Medien
Berufsstart Jugendliche
Behinderte Eingliederung
Aus den Ausschüssen:
Hartz-IV-Regelsätze
Armut / Europäisches Jahr
(ohne Aussprache)
Gleichstellungsbericht
(ohne Aussprache)
Bericht:

UK S-H Finanzsituation

Berichtsanträge:

UN-Konvention Behinderte
(ohne Aussprache)

Hartz IV-Bilanz
(ohne Aussprache)

Pflegeausbildung
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

Anträge:
Leiharbeiter
Lohngleichheit
AKW Brunsbüttel und Krümmel
AKW-Laufzeiten
(ohne Aussprache)
Digitaler Tachograph
(ohne Aussprache)
Regulierungsbehörde
(ohne Aussprache)
Aus den Ausschüssen:
Erdkabel
(ohne Aussprache)
Bericht:

Handwerk

Berichtsantrag:

Zusammenarbeit mit Süddänemark
(ohne Aussprache)

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

2. Lesungen:

Fischereigesetz
(ohne Aussprache)
Tierschutz / Verbandsklagerecht
(ohne Aussprache)
Landes-Wassergesetz
(ohne Aussprache)
Antrag:
Gentechnik
Berichte:

Nachhaltigkeit

FFH-Gebiete
(ohne Aussprache)

Berichtsantrag:

Erneuerbare Energien
(ohne Aussprache)

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

1. Lesungen:
Lehrerbildung
Schulgesetz / Realschulen
Anträge:
Kulturförderung
Hochbegabtenförderung
Berichtsanträge:

Schule und Arbeitswelt
(ohne Aussprache)

Bildungsausgaben
(ohne Aussprache)

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Anträge:
Kulturhauptstadt Sonderburg
Europapolitik
Aus den Ausschüssen:
EU-Ostseestrategie
(ohne Aussprache)
Europaausschuss / Minderheiten
(ohne Aussprache)
Bericht:

Trilaterale Wattenmeerkonferenz