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Auf dieser Seite: Schulgesetz / Realschulen 

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Top 13:
Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Schulgesetzes

Gesetzentwurf der Fraktionen von SPD, B´90/DIE GRÜNEN, 
DIE LINKE und SSW – Drucksache 17/371

Koalition lehnt Rücknahme der verlängerten Umwandlungsfrist für Realschulen ab

Kiel (SHL/19.03.) Die schwarz-gelbe Koalition will an der im Januar verlängerten Umwandlungsfrist für Haupt-, Real- und kooperative Gesamtschulen festhalten. Anlass der erneuten Schuldebatte war die Forderung der Opposition, alle diese Schulen wie ursprünglich geplant in diesem Sommer in Regional- oder Gemeinschaftsschulen verbindlich umzuwandeln. Begründet wurde dies damit, dass das Volksbegehren für den Erhalt der Realschulen zu scheitern drohe. CDU und FDP, die die Frist bis zum Schuljahr 2011/2012 verlängert hatten, um das Ergebnis des Volksbegehrens abzuwarten, verwiesen darauf, dass noch kein offizielles Ergebnis vorliege. Deshalb komme eine Gesetzesänderung derzeit nicht in Frage. Laut der CDU-Fraktion hätten bis dato sechs Schulen einen Verlängerungsantrag gestellt.

SPD, Grüne, Linke und SSW gehen davon aus, dass das Volksbegehren gescheitert ist und berufen sich dabei auf jüngste Medienberichte. So hatte beispielsweise die Landesverbandsvorsitzende der Realschullehrer, Grete Rhenius, dem Hamburger Abendblatt am vergangenen Mittwoch erklärt, dass für das Volksbegehren rund die Hälfte der 100.000 Stimmen fehlen würde.

Die Opposition warf der Koalition in der Debatte vor, mit dem Festhalten an der Fristverlängerung, das mehrgliedrige Schulsystem durch die Hintertür wieder einführen zu wollen. Dem widersprach Bildungsminister Ekkehard Klug (FDP): Die Fristverlängerung sei kein Hinderungsgrund, für Schulträger einen Antrag auf Errichtung einer Regionalschule zu stellen. Er sehe deshalb „keinen Handlungsbedarf".

Der Gesetzentwurf der Opposition wurde an den Bildungsausschuss überwiesen.

Hauptredner: Henning Höppner (SPD), Heike Franzen (CDU), Cornelia Conrad (FDP), Anke Erdmann (Grüne), Ellen Streitbörger (Linke), Anke Spoorendonk (SSW)

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Hintergrund:
Die Opposition will die verlängerte Umwandlungsfrist für Realschulen wieder abschaffen. In einem gemeinsamen Gesetzentwurf fordern SPD, Grüne, Linke und SSW, die von der Koalition beschlossene Verschiebung um ein Jahr – von 2010 auf 2011 – aufzuheben.

CDU und FDP hatten erst im Januar die Umwandlungsfrist für Haupt-, Real- und kooperative Gesamtschulen verlängert. Diese Schultypen sollen sich demnach nicht schon, wie ursprünglich vorgesehen, in diesem Sommer in Regional- oder Gemeinschaftsschulen umwandeln müssen, sondern erst zum Schuljahresbeginn 2011/12. Damit will die Koalition dem Volksbegehren zum Erhalt der Realschule Zeit verschaffen. In ihrem Koalitionsvertrag hatten Christdemokraten und Liberale angekündigt, die Realschule als Angebotsschule zu erhalten, falls die vom Realschullehrerverband getragene Volksinitiative das erforderliche Quorum von rund 110.000 Unterschriften erreicht.

  Fünf-Prozent-Hürde laut
  Medienberichten zu hoch

Die Auszählung der Unterschriften für die Initiative läuft zwar noch, aber laut Medienberichten hat das Volksbegehren die nötige Zahl an Unterstützern verfehlt. Demnach sollen sich in Kiel nur 4,4 Prozent der Wahlberechtigten für die Realschule ausgesprochen haben, in Neumünster 3,8 Prozent und in Flensburg und Elmshorn jeweils nur 1,1 Prozent – erforderlich sind landesweit fünf Prozent. Das Endergebnis soll Mitte März vorliegen.

Unterdessen gibt es im Lande immer weniger Realschulen, die sich noch nicht in einen der neuen Schultypen umgewandelt haben. Nach Angaben des Bildungsministeriums aus dem Februar haben 22 der 37 verbliebenen Realschulen trotz des noch laufenden Volksbegehrens beantragt, bereits zum kommenden Schuljahr in Regional- oder Gemeinschaftsschulen überzugehen. Weitere Schulen gehen eine Verbindung mit Gymnasien ein oder laufen aus, so dass dann nur noch drei Realschulen im Lande in der traditionellen Form bestehen werden. In Schuljahr 2005/06 waren es 163.

Letzte Debatte zum Thema: plenum-online Januar 2010

Stichwort: Schulreform
Die alte schwarz-rote Koalition hatte im Januar 2007 beschlossen, alle Haupt- und Realschulen im Lande zu Regionalschulen zusammenzuführen. Dort gibt es eine gemeinsame Orientierungsstufe (Klassen 5 und 6). Danach trennen sich die Bildungsgänge Hauptschule (bis 9. Klasse) und Realschule (bis 10. Klasse). Daneben haben die Schulen auch die Möglichkeit, sich in Gemeinschaftsschulen umzuwandeln. Diese neue Schulform bietet durchgehend gemeinsamen Unterricht und die Abschlüsse von Haupt- und Realschule sowie den Übergang zur gymnasialen Oberstufe, die sie auch selbst haben können.

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Aktuelle Stunde: - - -

Dringlichkeit: - - -

Außerdem notiert: 
Der Landtag trauert um Wilhelm Hollmann

I n n e n  / R e c h t

2. Lesungen:

Rundfunkänderungs-
Staatsvertrag

(ohne Aussprache)
Diäten / Wahlgesetz
(ohne Aussprache)
1. Lesungen:
Minderheitenschutz / Verfassung
Kinderrechte / Verfassung
Minister-/ Abgeordneten-/
Beamtengesetz
Versorgungslasten
(ohne Aussprache)
Dienstrechtliche Vorschriften (u.a. Lebenspartner)
(ohne Aussprache)
Wahl:
Präsident Sozialgericht
(ohne Aussprache)
Anträge:
Jugendkriminalität
Landes-Entwicklungsplan
Aus den Ausschüssen:

Wahlprüfungsbeschwerde
(ohne Aussprache)

Bericht:

Polizei / Gewalt

Berichtsantrag:

Sicherheitsbericht
(ohne Aussprache)

F i n a n z e n

Aus den Ausschüssen:
Haushalt 2007 / LRH-Bericht
(ohne Aussprache)
Berichte:

Glücksspiel

Landesbanken
(ohne Aussprache)

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

1. und 2. Lesung:

Heilberufe-Kammergesetz
Fragestunde:
Arbeitsmarktsituation
Anträge:
Barrierefreiheit / Medien
Berufsstart Jugendliche
Behinderte Eingliederung
Aus den Ausschüssen:
Hartz-IV-Regelsätze
Armut / Europäisches Jahr
(ohne Aussprache)
Gleichstellungsbericht
(ohne Aussprache)
Bericht:

UK S-H Finanzsituation

Berichtsanträge:

UN-Konvention Behinderte
(ohne Aussprache)

Hartz IV-Bilanz
(ohne Aussprache)

Pflegeausbildung
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

Anträge:
Leiharbeiter
Lohngleichheit
AKW Brunsbüttel und Krümmel
AKW-Laufzeiten
(ohne Aussprache)
Digitaler Tachograph
(ohne Aussprache)
Regulierungsbehörde
(ohne Aussprache)
Aus den Ausschüssen:
Erdkabel
(ohne Aussprache)
Bericht:

Handwerk

Berichtsantrag:

Zusammenarbeit mit Süddänemark
(ohne Aussprache)

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

2. Lesungen:

Fischereigesetz
(ohne Aussprache)
Tierschutz / Verbandsklagerecht
(ohne Aussprache)
Landes-Wassergesetz
(ohne Aussprache)
Antrag:
Gentechnik
Berichte:

Nachhaltigkeit

FFH-Gebiete
(ohne Aussprache)

Berichtsantrag:

Erneuerbare Energien
(ohne Aussprache)

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

1. Lesungen:
Lehrerbildung
Schulgesetz / Realschulen
Anträge:
Kulturförderung
Hochbegabtenförderung
Berichtsanträge:

Schule und Arbeitswelt
(ohne Aussprache)

Bildungsausgaben
(ohne Aussprache)

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Anträge:
Kulturhauptstadt Sonderburg
Europapolitik
Aus den Ausschüssen:
EU-Ostseestrategie
(ohne Aussprache)
Europaausschuss / Minderheiten
(ohne Aussprache)
Bericht:

Trilaterale Wattenmeerkonferenz