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Auf dieser Seite: Eingliederungshilfe 

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Top 35:
Kündigung des Landesrahmenvertrages zur Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen zurücknehmen

Antrag der Fraktion DIE LINKE – Drucksache 17/392
Antrag der Fraktion B´90/DIE GRÜNEN – Drs. 17/407
Änderungsantrag der Fraktionen von CDU und FDP – 
Drs. 17/415neu
Änderungsantrag der Fraktion der SPD – Drs. 17/423
   Neu: ohne Aussprache

 


Behinderten-Hilfen zunächst 
Thema im Ausschuss

Kiel (SHL/19.03.) Die Debatte über die Eingliederungshilfen für Menschen mit Behinderung wird zunächst im Sozialausschuss geführt. Dorthin überwies der Landtag vier Anträge zu diesem Thema ohne Aussprache. Hintergrund ist der Beschluss der schleswig-holsteinischen Landräte vom letzten Dezember, den Rahmenvertrag mit den Wohlfahrtsverbänden zum Jahresende 2010 zu kündigen. Laut der Vereinbarung fließen derzeit jährlich rund 525 Millionen Euro vom Land sowie 92 Millionen von den Kreisen in die Betreuung von rund 30.000 Menschen mit Behinderung in Heimen und Werkstätten.

Die Linken, die das Thema angestoßen hatten, befürchten, dass die Mittel gekürzt werden sollen und fordern deren Erhalt in der bisherigen Form. Demgegenüber plant die Koalition den Umbau der Leistungen hin zu mehr individueller, ambulanter Betreuung und kommunaler Verantwortung. Auch Grüne und SPD unterstützten in ihren Änderungsantragen den Ansatz „ambulant vor stationär".

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Hintergrund:
Im Dezember vergangenen Jahres haben die schleswig-holsteinischen Landräte beschlossen, den Rahmenvertrag zur Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung mit den Wohlfahrtsverbänden zum Jahresende 2010 zu kündigen. Ziel sei es, die Zuschüsse um jährlich 100 Millionen Euro zu kürzen, lautet die Kritik der Wohlfahrtsverbände. Die Links-Fraktion im Landtag fordert nun die Landesregierung auf, sich für die Rücknahme der Kündigung einzusetzen und die „finanziellen Grundlagen" in der bisherigen Form zu erhalten. Andernfalls drohe behinderten Menschen der Ausschluss aus dem öffentlichen Leben.

Demgegenüber unterstützen die Grünen in einem Änderungsantrag den Ansatz, das „Verfahren zu verbessern und auf diesem Weg mittelbar einen Kostenanstieg zu verhindern". Ein Weg könne die „Individualisierung" der Leistungen sein, nach dem Grundsatz „ambulant vor stationär".

  Land und Kommunen geben über 600 Millionen 
  Euro pro Jahr für Eingliederungshilfe aus

Auch Sozialminister Heiner Garg (FDP) hat laut Medienberichten darauf hingewiesen, dass in den vergangenen 20 Jahren Behindertenwerkstätten weit über den Bedarf hinaus ausgebaut worden seien. „Wir müssen auf ambulante Betreuung umsteuern und auch mehr Behinderte in reguläre Arbeitsverhältnisse bringen", wird der Minister in der Presse zitiert.

Schätzungsweise 30.000 Menschen mit Behinderung werden in Schleswig-Holstein stationär, in Werkstätten oder ambulant betreut. Die Pro-Kopf-Förderung beträgt im Norden 168 Euro im Monat und liegt damit über dem westdeutschen Durchschnitt, der bei 141 Euro liegt. Für die sogenannte Eingliederungshilfe überweist das Land Medienberichten zufolge jährlich rund 525 Millionen Euro, Kreise und kreisfreie Städte zahlen zusätzlich 92 Millionen Euro.

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Aktuelle Stunde: - - -

Dringlichkeit: - - -

Außerdem notiert: 
Der Landtag trauert um Wilhelm Hollmann

I n n e n  / R e c h t

2. Lesungen:

Rundfunkänderungs-
Staatsvertrag

(ohne Aussprache)
Diäten / Wahlgesetz
(ohne Aussprache)
1. Lesungen:
Minderheitenschutz / Verfassung
Kinderrechte / Verfassung
Minister-/ Abgeordneten-/
Beamtengesetz
Versorgungslasten
(ohne Aussprache)
Dienstrechtliche Vorschriften (u.a. Lebenspartner)
(ohne Aussprache)
Wahl:
Präsident Sozialgericht
(ohne Aussprache)
Anträge:
Jugendkriminalität
Landes-Entwicklungsplan
Aus den Ausschüssen:

Wahlprüfungsbeschwerde
(ohne Aussprache)

Bericht:

Polizei / Gewalt

Berichtsantrag:

Sicherheitsbericht
(ohne Aussprache)

F i n a n z e n

Aus den Ausschüssen:
Haushalt 2007 / LRH-Bericht
(ohne Aussprache)
Berichte:

Glücksspiel

Landesbanken
(ohne Aussprache)

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

1. und 2. Lesung:

Heilberufe-Kammergesetz
Fragestunde:
Arbeitsmarktsituation
Anträge:
Barrierefreiheit / Medien
Berufsstart Jugendliche
Behinderte Eingliederung
Aus den Ausschüssen:
Hartz-IV-Regelsätze
Armut / Europäisches Jahr
(ohne Aussprache)
Gleichstellungsbericht
(ohne Aussprache)
Bericht:

UK S-H Finanzsituation

Berichtsanträge:

UN-Konvention Behinderte
(ohne Aussprache)

Hartz IV-Bilanz
(ohne Aussprache)

Pflegeausbildung
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

Anträge:
Leiharbeiter
Lohngleichheit
AKW Brunsbüttel und Krümmel
AKW-Laufzeiten
(ohne Aussprache)
Digitaler Tachograph
(ohne Aussprache)
Regulierungsbehörde
(ohne Aussprache)
Aus den Ausschüssen:
Erdkabel
(ohne Aussprache)
Bericht:

Handwerk

Berichtsantrag:

Zusammenarbeit mit Süddänemark
(ohne Aussprache)

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

2. Lesungen:

Fischereigesetz
(ohne Aussprache)
Tierschutz / Verbandsklagerecht
(ohne Aussprache)
Landes-Wassergesetz
(ohne Aussprache)
Antrag:
Gentechnik
Berichte:

Nachhaltigkeit

FFH-Gebiete
(ohne Aussprache)

Berichtsantrag:

Erneuerbare Energien
(ohne Aussprache)

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

1. Lesungen:
Lehrerbildung
Schulgesetz / Realschulen
Anträge:
Kulturförderung
Hochbegabtenförderung
Berichtsanträge:

Schule und Arbeitswelt
(ohne Aussprache)

Bildungsausgaben
(ohne Aussprache)

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Anträge:
Kulturhauptstadt Sonderburg
Europapolitik
Aus den Ausschüssen:
EU-Ostseestrategie
(ohne Aussprache)
Europaausschuss / Minderheiten
(ohne Aussprache)
Bericht:

Trilaterale Wattenmeerkonferenz