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Auf dieser Seite: Lohngleichheit 

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Top 37:
Equal pay day: Entgeltgleichheit umsetzen
Antrag der Fraktion DIE LINKE  – Drucksache 17/394
Änderungsantrag der Fraktionen von CDU und FDP –
Drucksache 17/419

Gleicher Lohn für Frauen – 
aber nicht per Gesetz

Kiel (SHL/18.03.) Die Linken wollen die Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen mit bundesgesetzlichen Vorgaben aus der Welt schaffen. „Noch immer verdienen Frauen bei gleicher Qualifizierung in Deutschland 23 Prozent weniger als Männer", beklagte die Abgeordnete Ranka Prante – obwohl Frauen im Schnitt die besseren Schul- und Universitätsabschlüsse vorzuweisen hätten. Deswegen gebe es Handlungsbedarf für die Politik, stellte sie in Einklang mit SPD, Grünen und SSW fest. Anlass für den Vorstoß der Oppositionsfraktion ist der so genannte "Equal Pay Day", der "Tag der gleichen Bezahlung", am 26. März. Die Koalition begrüßte zwar diesen Aktionstag, sieht aber vor allem die Wirtschaft in der Pflicht.

„Wir fordern die Unternehmen im Lande auf, freiwillig und kritisch die Entgeltungleichheit zu überprüfen", merkte Katja Rathje-Hoffmann (CDU) an. Sie schlug den Firmen vor, das von der Bundesregierung aus der Schweiz übernommene Berechnungsprogramm Logib-D einzusetzen. Das Programm hilft den Unternehmen, „strukturelle Schwachstellen, etwa bei der Bewertung von Arbeitsplätzen oder bei Beförderungsverfahren", aufzudecken. Auch Sozialminister Heiner Garg (FDP), der den für Gleichstellung zuständigen Justizminister Emil Schmalfuß (parteilos) vertrat, sah „zuallererst die Sozialpartner gefordert" und wandte sich gegen staatliche Gehaltsvorgaben.

SSW: Frauen dürfen nicht länger 
„die Spardosen der Arbeitgeber" sein

Kirstin Funke (FDP) machte sich ebenfalls für eine „selbstständige und freiwillige Durchführung der Unternehmen von Lohntests" stark, während Siegrid Tenor-Alschausky (SPD) diesen Vorschlag für einen „zahnlosen Tiger" hielt. Marret Bohn (Grüne) plädierte für „ein echtes Verbandsklagerecht im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz", um gleiche Löhne durchzusetzen, und Silke Hinrichsen (SSW) forderte Gesetzesänderungen damit Frauen nicht länger „die Spardosen der Arbeitgeber" sind

Der "Equal Pay Day" markiert den Zeitraum, den Frauen in Deutschland über den Jahreswechsel hinaus arbeiten müssen, um auf das durchschnittliche Vorjahresgehalt von Männern zu kommen. Bei einem Lohnabstand von 23 Prozent wäre dies der 26. März. Ein breites Aktionsbündnis, an dem unter anderem die Bundesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauenbüros und der Verband deutscher Unternehmerinnen beteiligt sind, plant an diesem Tag bundesweit Veranstaltungen.

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Hintergrund:
Die Linksfraktion nimmt den "Equal Pay Day" am 26. März zum Anlass, um auf den Lohnabstand zwischen Männern und Frauen hinzuweisen. Der "Tag der gleichen Bezahlung" markiert den Zeitraum, den Frauen in Deutschland über den Jahreswechsel hinaus arbeiten müssen, um auf das durchschnittliche Vorjahresgehalt von Männern zu kommen. Bei einem Lohnabstand von derzeit 23 Prozent wäre dies der 26. März. Die Linken im Landtag zeigen sich „bestürzt" über diesen Zustand und fordern die Landesregierung auf, gegenzusteuern.

Das Aktionsbündnis "Equal Pay Day" besteht aus der Bundesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauenbüros und Gleichstellungsstellen, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, dem Frauennetzwerk Business and Professional Women Germany, dem Deutschen Frauenrat und dem Verband deutscher Unternehmerinnen. Am 26. März 2010, dem dritten "Equal Pay Day" in Deutschland, sind bundesweit Veranstaltungen zum Thema Entgeltungleichheit zwischen Männern und Frauen geplant,

Ziel des Bündnisse ist es nach eigener Aussage, die Debatte über die Ursachen und Folgen der Entgeltunterschiede zu intensivieren, weiter über unterschiedliche Karriere- und Verdienstchancen in einzelnen Berufen und Branchen aufzuklären und sich für einen zügigen und flächendeckenden Ausbau der Kindertageseinrichtungen in Deutschland einzusetzen.

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Aktuelle Stunde: - - -

Dringlichkeit: - - -

Außerdem notiert: 
Der Landtag trauert um Wilhelm Hollmann

I n n e n  / R e c h t

2. Lesungen:

Rundfunkänderungs-
Staatsvertrag

(ohne Aussprache)
Diäten / Wahlgesetz
(ohne Aussprache)
1. Lesungen:
Minderheitenschutz / Verfassung
Kinderrechte / Verfassung
Minister-/ Abgeordneten-/
Beamtengesetz
Versorgungslasten
(ohne Aussprache)
Dienstrechtliche Vorschriften (u.a. Lebenspartner)
(ohne Aussprache)
Wahl:
Präsident Sozialgericht
(ohne Aussprache)
Anträge:
Jugendkriminalität
Landes-Entwicklungsplan
Aus den Ausschüssen:

Wahlprüfungsbeschwerde
(ohne Aussprache)

Bericht:

Polizei / Gewalt

Berichtsantrag:

Sicherheitsbericht
(ohne Aussprache)

F i n a n z e n

Aus den Ausschüssen:
Haushalt 2007 / LRH-Bericht
(ohne Aussprache)
Berichte:

Glücksspiel

Landesbanken
(ohne Aussprache)

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

1. und 2. Lesung:

Heilberufe-Kammergesetz
Fragestunde:
Arbeitsmarktsituation
Anträge:
Barrierefreiheit / Medien
Berufsstart Jugendliche
Behinderte Eingliederung
Aus den Ausschüssen:
Hartz-IV-Regelsätze
Armut / Europäisches Jahr
(ohne Aussprache)
Gleichstellungsbericht
(ohne Aussprache)
Bericht:

UK S-H Finanzsituation

Berichtsanträge:

UN-Konvention Behinderte
(ohne Aussprache)

Hartz IV-Bilanz
(ohne Aussprache)

Pflegeausbildung
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

Anträge:
Leiharbeiter
Lohngleichheit
AKW Brunsbüttel und Krümmel
AKW-Laufzeiten
(ohne Aussprache)
Digitaler Tachograph
(ohne Aussprache)
Regulierungsbehörde
(ohne Aussprache)
Aus den Ausschüssen:
Erdkabel
(ohne Aussprache)
Bericht:

Handwerk

Berichtsantrag:

Zusammenarbeit mit Süddänemark
(ohne Aussprache)

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

2. Lesungen:

Fischereigesetz
(ohne Aussprache)
Tierschutz / Verbandsklagerecht
(ohne Aussprache)
Landes-Wassergesetz
(ohne Aussprache)
Antrag:
Gentechnik
Berichte:

Nachhaltigkeit

FFH-Gebiete
(ohne Aussprache)

Berichtsantrag:

Erneuerbare Energien
(ohne Aussprache)

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

1. Lesungen:
Lehrerbildung
Schulgesetz / Realschulen
Anträge:
Kulturförderung
Hochbegabtenförderung
Berichtsanträge:

Schule und Arbeitswelt
(ohne Aussprache)

Bildungsausgaben
(ohne Aussprache)

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Anträge:
Kulturhauptstadt Sonderburg
Europapolitik
Aus den Ausschüssen:
EU-Ostseestrategie
(ohne Aussprache)
Europaausschuss / Minderheiten
(ohne Aussprache)
Bericht:

Trilaterale Wattenmeerkonferenz