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Auf dieser Seite: Arbeitsmarktsituation

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Fragestunde...
(beantragt von der Fraktion der SPD)
...zur Arbeitsmarktsituation

Fragestunde zu eingefrorenen 
Arbeitsmarkt-Geldern:

Garg: Laufende Maßnahmen im 
Land sind nicht betroffen

Kiel (SHL/17.03.) Die im Haushaltsausschuss des Bundestages von Union und FDP Anfang März beschlossene Haushaltssperre von 900 Millionen Euro aus dem Arbeitsmarktetat für 2010, hat laut Arbeitsminister Heiner Garg (FDP/Foto) keine Auswirkungen auf die Arbeitsmarktpolitik oder die Job-Center in Schleswig-Holstein. „Es geht nicht um Einsparungen, sondern um eine qualifizierte Haushaltssperre", erklärte Garg in einer von der SPD beantragten Fragestunde. Die Mittel blieben so lange eingefroren, bis die Bundesagentur für Arbeit mit dem Bundesarbeitsministerium ein Konzept ausgearbeitet habe, um die gesperrten Gelder effizienter und zielgenauer einzusetzen.

Von den für Eingliederungsmaßnahmen geplanten 6,6 Milliarden Euro wurden 600 Millionen vorerst gesperrt, im 4,4 Milliarden schweren Verwaltungs- und Personalbudget liegen 300 Millionen auf Eis. Wann die Gelder wieder freigegeben werden, ließ der Minister offen. „Ich gehe aber davon aus, dass die Mittel wieder zur Verfügung gestellt werden", sagte er. Gleichzeitig stellte der Minister klar, dass „derzeit" weder laufende Maßnahmen zur Eingliederung von Jugendlichen oder langzeitarbeitlosen Menschen in den Arbeitsmarkt eingeschränkt werden, noch Mitarbeiter der Job-Center um ihren Arbeitsplatz fürchten müssen. Auch eine Schließung von Job-Centern sei nicht geplant.

Fragesteller: Detlef Buder (SPD), Jürgen Weber (SPD), Peter Eichstädt (SPD), Serpil Midyatli (SPD), Wolfgang Baasch (SPD), Siegrid Tenor-Alschausky (SPD), Antje Jansen (Linke), Flemming Meyer (SSW), Lars Harms (SSW)

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Hintergrund:
Die SPD möchte im Rahmen einer Fragestunde von der Landesregierung wissen, wie sich drohende Kürzung der Arbeitslosenförderung im Lande auswirken könnte.

Im Haushaltsausschuss des Bundestages haben Union und FDP 900 Millionen Euro aus dem Etatentwurf für 2010 gesperrt, die für die aktive Arbeitsmarktpolitik vorgesehen sind. Von den für Eingliederungsmaßnahmen geplanten 6,6 Milliarden Euro wurden 600 Millionen vorerst gesperrt, im 4,4 Milliarden schweren Verwaltungs- und Personalbudget liegen 300 Millionen auf Eis. Die Finanzfachleute der Koalition wollen die Sperre laut Medienberichten erst aufheben, wenn die Arbeitsmarktpolitiker die Effizienz dieser Förderung nachweisen.

Kritiker aus der Opposition sehen hierdurch die Eingliederung von langzeitarbeitslosen Menschen in den Arbeitsmarkt bedroht. Die Sperrung der Mittel bedeute für über 100 der derzeit 346 Hartz-IV-Jobcenter, dass sie in der zweiten Jahreshälfte keine zusätzlichen Programme zur Integration in den Arbeitsmarkt auflegen könnten, so der Vorwurf.

Stichwort: Fragestunde
Gemäß Paragraph 37 der Landtags-Geschäftsordnung kann jeder Abgeordnete im Rahmen einer Plenarsitzung Fragen zur direkten Beantwortung an die Landesregierung richten. Themen sollen die Bereiche Landespolitik und Verwaltung sein. Der zuständige Minister muss mündlich antworten. Anschließend kann der Abgeordnete, der die Fragestunde auf die Tagesordnung gesetzt hat, drei Zusatzfragen stellen, und auch andere Parlamentarier können mit eigenen Fragen „nachbohren".

Eine solche Fragestunde muss drei Werktage vor Beginn der Sitzung beantragt werden. Eine Fragestunde soll zu Beginn einer Plenarsitzung stattfinden, außer es findet eine Aktuelle Stunde statt. In diesem Fall rutscht die Fragestunde ans Ende der Tagesordnung.

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Aktuelle Stunde: - - -

Dringlichkeit: - - -

Außerdem notiert: 
Der Landtag trauert um Wilhelm Hollmann

I n n e n  / R e c h t

2. Lesungen:

Rundfunkänderungs-
Staatsvertrag

(ohne Aussprache)
Diäten / Wahlgesetz
(ohne Aussprache)
1. Lesungen:
Minderheitenschutz / Verfassung
Kinderrechte / Verfassung
Minister-/ Abgeordneten-/
Beamtengesetz
Versorgungslasten
(ohne Aussprache)
Dienstrechtliche Vorschriften (u.a. Lebenspartner)
(ohne Aussprache)
Wahl:
Präsident Sozialgericht
(ohne Aussprache)
Anträge:
Jugendkriminalität
Landes-Entwicklungsplan
Aus den Ausschüssen:

Wahlprüfungsbeschwerde
(ohne Aussprache)

Bericht:

Polizei / Gewalt

Berichtsantrag:

Sicherheitsbericht
(ohne Aussprache)

F i n a n z e n

Aus den Ausschüssen:
Haushalt 2007 / LRH-Bericht
(ohne Aussprache)
Berichte:

Glücksspiel

Landesbanken
(ohne Aussprache)

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

1. und 2. Lesung:

Heilberufe-Kammergesetz
Fragestunde:
Arbeitsmarktsituation
Anträge:
Barrierefreiheit / Medien
Berufsstart Jugendliche
Behinderte Eingliederung
Aus den Ausschüssen:
Hartz-IV-Regelsätze
Armut / Europäisches Jahr
(ohne Aussprache)
Gleichstellungsbericht
(ohne Aussprache)
Bericht:

UK S-H Finanzsituation

Berichtsanträge:

UN-Konvention Behinderte
(ohne Aussprache)

Hartz IV-Bilanz
(ohne Aussprache)

Pflegeausbildung
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

Anträge:
Leiharbeiter
Lohngleichheit
AKW Brunsbüttel und Krümmel
AKW-Laufzeiten
(ohne Aussprache)
Digitaler Tachograph
(ohne Aussprache)
Regulierungsbehörde
(ohne Aussprache)
Aus den Ausschüssen:
Erdkabel
(ohne Aussprache)
Bericht:

Handwerk

Berichtsantrag:

Zusammenarbeit mit Süddänemark
(ohne Aussprache)

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

2. Lesungen:

Fischereigesetz
(ohne Aussprache)
Tierschutz / Verbandsklagerecht
(ohne Aussprache)
Landes-Wassergesetz
(ohne Aussprache)
Antrag:
Gentechnik
Berichte:

Nachhaltigkeit

FFH-Gebiete
(ohne Aussprache)

Berichtsantrag:

Erneuerbare Energien
(ohne Aussprache)

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

1. Lesungen:
Lehrerbildung
Schulgesetz / Realschulen
Anträge:
Kulturförderung
Hochbegabtenförderung
Berichtsanträge:

Schule und Arbeitswelt
(ohne Aussprache)

Bildungsausgaben
(ohne Aussprache)

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Anträge:
Kulturhauptstadt Sonderburg
Europapolitik
Aus den Ausschüssen:
EU-Ostseestrategie
(ohne Aussprache)
Europaausschuss / Minderheiten
(ohne Aussprache)
Bericht:

Trilaterale Wattenmeerkonferenz