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Wie lange laufen die Meiler im Lande noch?
Schwarz-Gelbes Atom-Moratorium am Mittwoch auf dem Prüfstand 


  AKW Krümmel

  AKW Brunsbüttel

  AKW Brokdorf
Am Donnerstag will das Parlament ein neues Wahlgesetz verabschieden

Die Reaktor-Katastrophe in Japan hat die deutsche Energiedebatte angeheizt. Der von der schwarz-gelben Bundesregierung angekündigte Schwenk in der Atompolitik strahlt nun auch auf Schleswig-Holstein aus. CDU und FDP in Berlin wollen den Sicherheitsstandard aller deutschen AKW unter die Lupe nehmen und ältere Meiler rasch aus dem Verkehr ziehen. Was das für die drei Kernkraftwerke im Lande – Brunsbüttel, Brokdorf und Krümmel – bedeutet, will Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU) zu Beginn der Landtagssitzung in einer Regierungserklärung darlegen (…gehe zu).

Zudem hat sich der Regierungschef eine „verantwortliche und nachhaltige" Energiepolitik auf die Fahnen geschrieben und einen verstärkten Ausbau der regenerativen Energien angemahnt. Hier dürfte die Opposition kritisch nachhaken: Was steckt hinter dem energiepolitischen Kurswechsel von Union und Liberalen – die erst vor wenigen Monaten eine satte Laufzeitverlängerung beschlossen hatten und nun ein „Moratorium" ausrufen? SPD, Grüne, Linke und SSW bringen in diesem Zusammenhang den gerade entsorgten rot-grünen Atomkonsens wieder ins Spiel.

Neues Wahlgesetz vor 
der Verabschiedung

Am Donnerstag will der Landtag dann das neue schleswig-
holsteinische Wahlrecht endgültig beschließen. Damit kommen die Abgeordneten den Vorgaben des Landesverfassungsgerichts nach, das die bisherigen Bestimmungen scharf kritisiert hatte. Tenor des Urteils: Das alte Gesetz könne regelmäßig zu einem vergrößerten Parlament führen. Schwarz-Gelb und SPD wollen nun die Sollstärke von 69 Abgeordneten vor allem dadurch weitgehend einhalten, dass die Zahl der Wahlkreise von 40 auf 35 heruntergefahren wird. Den kleineren Oppositionsparteien geht das allerdings nicht weit genug (…gehe zu)

Ein weiterer Schwerpunkt der Landtagstagung im März ist die Hochschulpolitik. Eine Frage lautet: Ist Schleswig-Holstein auf den Studenten-Ansturm vorbereitet, der durch die Aussetzung der Wehrpflicht entsteht? Die Landesregierung geht von rund 1.200 zusätzlichen Erstsemestern in den nächsten vier Jahren aus (…gehe zu).  Zudem steht Deutschlands nördlichste Universität im Fokus. In Flensburg ist die drohende Schließung der Wirtschaftswissenschaften noch nicht vom Tisch, auch wenn ein Experten-Gutachten davon abrät (…gehe zu).



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Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen noch zeitnaher von den Plenarsitzungen des Schleswig-Holsteinischen Landtages berichten und einen informativen Zugang zu den Beratungen des Parlamentes ermöglichen. Durch Querverweise zu amtlichen Papieren und  Hintergrund-
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Außerdem notiert: Landtag gedenkt der Opfer in Japan
                              Flüchtlingsbeauftragter kandidiert nicht mehr

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Die nächste Ausgabe von "plenum-online" erscheint  zur  
17. Tagung des Schleswig-Holsteinischen Landtages  in der 
17. Wahlperiode vom 25. bis 27. Mai 2011

"plenum-online" wird in der Zwischenzeit mit dem amtlichen Plenarprotokoll verknüpft, sobald dieses vorliegt (Mitte April). Ansonsten wird diese Ausgabe nach Beendigung der Sitzung am Freitag, 25. März, nicht weiter aktualisiert die Berichte  werden ausschließlich während der laufenden Plenartagung verfasst. So sind Sie bereits rund eine Stunde nach jedem Tagesordnungspunkt über die wichtigsten Inhalte der jeweiligen Debatte aktuell informiert. 
Längere Berichte zu den Plenarthemen finden Sie wie gewohnt in der Parlamentszeitung "Der Landtag", die Mitte April erscheint. 


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