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Auf dieser Seite: Maritime Wirtschaft  –  Außenwirtschaft S-H

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Top 17: 
Ausbildung in der maritimen Wirtschaft
Antrag der Fraktionen von CDU und SPD
Änderungsantrag der Fraktion B´90/GRÜNE – Drs. 16/748

Drucksache: 16/731
-Plenarprotokoll-
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Top 22: 
Außenwirtschaft in Schleswig-Holstein
(Landtagsbeschluss vom 16. Dezember 2005 – Drs. 16/436neu)
Federführend ist das Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr
Drucksache: 16/639
-Plenarprotokoll-
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Ausbildung in der maritimen Wirtschaft stärker fördern
Land will Wettbewerbsfähigkeit weiter ankurbeln

Kiel (SHL/04.05) Die maritime Ausbildung in Schleswig-Holstein soll stärker gefördert werden. Im Plenum herrschte große Einigkeit darüber, dass hinsichtlich des weltweiten Booms der maritimen Wirtschaft „exzellent ausgebildete junge Menschen" wichtig für die Wettbewerbsfähigkeit Schleswig-Holsteins seien. In diesem Zusammenhang appellierte Wirtschaftsminister Dietrich Austermann (CDU) auch an die Wirtschaft, sich mehr im Ausbildungsbereich zu engagieren. Zugleich sprach er sich für einen Stiftungslehrstuhl an der Fachhochschule Flensburg aus, da mehr Ingenieure und Nautiker gebraucht würden.

Grundlage der Debatte war ein Antrag von CDU und SPD, der die Landesregierung aufforderte, bei der Bereitstellung von Ausbildungs- und Studienplätzen verstärkt initiativ zu werden. Ein Änderungsantrag der Grünen zielte speziell darauf mit den Universitäten und Fachhochschulen entsprechende Vereinbarungen zutreffen und auch auf eine länderübergreifende Zusammenarbeit der Hochschulen zu drängen. Beide Anträge wurden einstimmig angenommen.

In Schleswig-Holstein setzt die maritime Wirtschaft insgesamt jährlich 5,5 Milliarden Euro um. Die 1.500 Unternehmen dieses Wirtschaftsbereiches beschäftigen rund 47.000 Mitarbeiter, mit steigender Tendenz.

Hauptredner: Karl-Martin Hentschel (Grüne), Hans-Jörn Arp (CDU), Anette Langner (SPD), Heiner Garg (FDP), Lars Harms (SSW)

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Hintergrund:
  Auf Antrag der Regierungsfraktionen soll die Landesregierung über die Ausbildungsmöglichkeiten in der maritimen Wirtschaft berichten. CDU und SPD fordern unter anderem über das "Bündnis für Ausbildung und Beschäftigung in der Seeschifffahrt" den Erhalt der seemännischen Ausbildungseinrichtungen auf dem Priwall in Lübeck-Travemünde sowie die Fortsetzung der Schiffsoffizierausbildung an der Fachhochschule Flensburg und an der Flensburger Fachschule für Seefahrt. Gleichzeitig mahnen Union und Sozialdemokraten bei der Ingenieursausbildung eine bessere Kooperation zwischen Universitäten und Fachhochschulen an. CDU und SPD fürchten in jungen maritimen Wirtschaftszweigen für die Zukunft einen Mangel an qualifizierten Arbeitskräften.
  In Schleswig-Holstein setzt die maritime Wirtschaft insgesamt jährlich 5,5 Milliarden Euro um. Die 1.500 Unternehmen dieses Wirtschaftsbereiches beschäftigen rund 47.000 Mitarbeiter, mit steigender Tendenz. Die Landesregierung unterstützt die Maritime Wirtschaft, wie beispielsweise mit der Bereitstellung von 4,3 Millionen Euro für den Ausbau des Skandinavienkais in Travemünde, 10,8 Millionen Euro für die Werften in Kiel, Friedrichsort und Wewelsfleth und knapp 600.000 Euro für die Modernisierung der Berufsbildungsstätte des Bootsbauernachwuchses in Travemünde. Erwartet werden weitere Investitionen mit Hilfe des Landes für einen Kreuzfahrerterminal in Kiel. Auch das Leibniz-Institut für Meereswissenschaften hat Chancen auf eine millionenschwere Unterstützung durch das 1,9 Milliarden Euro schwere Exzellenzprogramm des Bundes.
   Die Grünen fordern in einem Änderungsantrag, mit den entsprechenden Universitäten und Fachhochschulen zu vereinbaren, dass die Ausbildung von Ingenieuren für die maritime Wirtschaft fortgesetzt und gesichert wird. Dabei sollen die Hochschulen auch länderübergreifend zusammenarbeiten.

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Exportzahlen positiv aufgenommen
Wirtschaftsminister richtet den Blick zunehmend
auf außereuropäische Handelspartner

Kiel (SHL/04.05.) Der Landtag hat die so genannte Außenwirtschafts-Offensive des Wirtschaftsministeriums parteiübergreifend positiv aufgenommen. Vor dem Hintergrund, dass Schleswig-Holsteins Exportquote in den vergangenen Jahren stetig gestiegen sei, müsse die Konzentration jetzt nicht nur auf die neuen EU-Mitgliedsländer, sondern auch auf die Wachstumsmärkte China, Russland und Indien gerichtet werden. Dies betonte Wirtschaftsminister Dietrich Austermann (CDU) bei der Vorlage eines von der FDP beantragten Berichts, der zur abschließenden Beratung in den Wirtschaftsausschuss überwiesen wurde.

Als erforderliche Instrumente für ein weiteres Exportwachstum wurden fortlaufende Anstrengungen in den Bereichen der  Informations-, Beratungs- und Betreuungsinfrastruktur und der einzelbetriebliche Förderung, aber auch bei  Wirtschaftsdelegationsreisen und Hilfe bei Finanzierungen genannt. Da in Schleswig-Holstein hauptsächlich mittelständische Unternehmen vorherrschen, müsse vor allem die Exportorientierung des Mittelstandes gefördert werden.

In den letzten Jahren sind die Ausfuhren im Norden deutlich gestiegen. 2004 exportierten Unternehmen aus Schleswig-Holstein Waren im Wert von rund 14,5 Milliarden Euro. Verglichen mit dem Jahr 2003 bedeutet dies einen Zuwachs von rund 25 Prozent. Damit wurden über 20 Prozent des Brutto-Inlandsproduktes durch den Außenhandel erwirtschaftet. Allerdings wurde der Export in diesem Zeitraum vom Import übertroffen. Rund 16,2 Milliarden Euro wurden 2004 für Einfuhren ausgegeben.

Hauptredner: Heiner Garg (FDP), Manfred Ritzek (CDU), Bernd Schröder (SPD), Klaus Müller (Grüne), Lars Harms (SSW)

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Hintergrund:
  Die Landesregierung legt dem Landtag auf Initiative der FDP einen Bericht zur schleswig-holsteinischen Außenwirtschaft vor. In den letzten Jahren sind die Ausfuhren im Norden deutlich gestiegen. 2004 exportierten Unternehmen aus Schleswig-Holstein Waren im Wert von rund 14,5 Milliarden Euro. Verglichen mit dem Jahr 2003 bedeutet dies einen Zuwachs von rund 25 Prozent. Damit wurden über 20 Prozent des Brutto-Inlandsproduktes durch den Außenhandel erwirtschaftet. Allerdings wurde der Export in diesem Zeitraum vom Import übertroffen. Rund 16,2 Milliarden Euro wurden 2004 für Einfuhren ausgegeben.
  Hauptsächliche Handelspartner waren 2004 die Länder der Europäischen Union: 76 Prozent der Exporte gingen an EU-Länder, hauptsächlich an Großbritannien, Frankreich, die Niederlande und Dänemark, zehn Prozent an das übrige Europa. Die aktivsten Branchen waren beim Export der Maschinenbau (2,3 Milliarden Euro) und die chemische Industrie (1,4 Milliarden). Beim Import dominierten ebenfalls Güter des Maschinenbaus (1,3 Milliarden) vor der Papierindustrie (880 Millionen) und der Chemie (720 Millionen).
  Zur weiteren Entwicklung des schleswig-holsteinischen Außenhandels hat das Wirtschaftsministerium eine Offensive gestartet. Sie sieht unter anderem vor, die Export-Orientierung des Mittelstandes zu fördern. Rund eine halbe Million Euro soll für diesen Zweck aus dem Schleswig-Holstein-Fonds aufgewendet werden. Auch sollen die Wirtschaftsbeziehungen mit den europäischen Nachbarn, insbesondere den neuen osteuropäischen EU-Mitgliedern gestärkt werden. Hier verweist der Bericht auf die Aktion "Europa in Schleswig-Holstein" der Industrie- und Handelskammern. Darüber hinaus soll die Präsenz auf Wachstums- und Zukunftsmärkten ausgebaut werden, etwa in China und Russland.

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Anträge:
Maritime Wirtschaft
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Außenwirtschaft S-H

F i n a n z e n

Fragestunde zu:
Haushaltssanierung
Anträge:
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