In Kürze: Meldungen 2 (Themen ohne Aussprache) 

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Frühförderung behinderte Kinder, Antrag (Top 12; Drs. 16/726);  Krankenhaus-
finanzierung, Antrag
(Top 13; Drs. 16/727);  Palliativmedizin, Bericht (Top 21; Drs. 16/587, 16/700)


  Kinder mit Behinderungen:  Auf Initiative der Grünen wird die Landesregierung dem Parlament im September über die Frühförderung von Kindern mit Behinderung berichten. Einem entsprechenden Antrag der Oppositionsfraktion folgte das Plenum einstimmig. Unter anderem soll es um die Frage gehen, welche Auswirkungen die verschiedenen Gesetzesänderungen auf Bundes- und Landesebene in diesem Bereich hatten. Hierzu zählen zum Beispiel das Sozialgesetzbuch IX aus dem Jahr 2001, das die Finanzleistungen und die Integrationshilfen für Behinderte regelt, und das Sozialgesetzbuch XII aus dem Jahr 2003, das Bestimmungen zur Sozialhilfe enthält. Des weiteren soll der Bericht Vergleichszahlen zwischen den Kreisen und kreisfreien Städte im Lande bei dieser Frage liefern.
  In Schleswig-Holstein leben knapp 6.200 Kinder mit mindestens 50 Prozent Behinderung.

  Krankenhäuser:  Hat die von der Landesregierung geplante Reform der schleswig-holsteinischen Verwaltungsstruktur Auswirkungen auf die Landeszuschüsse für Krankenhäuser? Wie viel Geld hat das Land überhaupt seit dem Jahr 2000 in die Kliniken des Nordens gesteckt? Und: Sind so genannte "Public-Private-Partnerships" bei der Finanzierung geplant? Zu diesen Fragen möchte der Landtag auf Antrag der Grünen bis Ende des Monats Zahlen von der Regierung sehen.
  In Schleswig-Holstein gab es laut dem Statistikamt Nord 2004 in den rund 90 Kliniken etwa 16.300 stationäre Krankenhausbetten, in denen 534.000 Patienten versorgt wurden. Damit sank der Auslastungsgrad der Betten im Vergleich zu 1994 von 85 auf 77 Prozent. Nach Angaben des Sozialministeriums investiert das Land in den Jahren 2005 bis 2007 insgesamt 133 Millionen Euro in die Krankenhäuser des Landes.

mehr Infos: plenum-online, August 2005

  

  Palliativmedizin:  Die Medizinischen Fakultäten der Uni-Kliniken Kiel und Lübeck sollen die Errichtung eines Lehrstuhls für Palliativmedizin prüfen. Über die Ergebnisse soll die Landesregierung dem Parlament berichten. Mit dieser Beschlussfassung folgte das Plenum einer Empfehlung des Sozialausschusses, der im März einen Ursprungsantrag der FDP zu diesem Thema abgeändert hatte. Die Liberalen hatten die Landesregierung aufgefordert, sich um Gelder aus einem Förderprogramm der Deutschen Krebshilfe zur Einrichtung von Stiftungsprofessuren mit diesem Forschungsschwerpunkt zu bewerben. Palliativmedizin ist Sterbe-Begleitung – die Schmerz-Linderung bei Patienten mit einer nicht heilbaren, weit fortgeschrittenen Erkrankung und einer geringen Lebenserwartung.
  Nach Angaben der Landesregierung gibt es in Schleswig-Holstein vier Palliativstationen (im Kieler Uni-Klinikum, in Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster, im St. Elisabeth-Krankenhaus Eutin sowie im Katharinen-Hospiz in Flensburg) mit insgesamt 37 Betten. Zudem kümmern sich fünf stationäre Hospiz-Einrichtungen in Rendsburg, Lübeck, Elmshorn, Geesthacht und Kiel mit insgesamt 65 Plätzen um Sterbenskranke. Daneben gibt es 38 ambulante Hospiz-Gruppen. 

mehr Infos: plenum-online, Februar 2006


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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Aktuell:  
Diätenstrukturreform

Fragestunde zu: 
Haushaltssanierung

Dringlichkeit: - - -

Außerdem notiert: 
Herzlichen Glückwunsch...
Abschied...

I n n e n  / R e c h t

1. Lesung:
Informations-Freiheitsgesetz
Wahl:
Präsident Finanzgericht
(ohne Aussprache)
Anträge:
Einbürgerungen
Bürokratie-Kosten
(ohne Aussprache)
Berichte:
Datenschutzbericht
Verwaltungsmodernisierung
Printmedien
Verfassungsschutz-Bericht
(ohne Aussprache)

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

Anträge:
Konfliktprävention an Schulen
Sekundarbereich I
Schwimmausbildung
Berichte:
Krebstherapie-Zentrum
Lehrerausbildung
Palliativmedizin
(ohne Aussprache)

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

Anträge:
Pflegegeld / SGB II
Frühförderung behind. Kinder
(ohne Aussprache)
Krankenhausfinanzierung
(ohne Aussprache)
Berichte:
Migrationsforschung
Landärzte
Wohnen im Alter
AIDS-Prävention

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

1. Lesung:
PACT-Gesetz
Anträge:
Maritime Wirtschaft
Stromkabel
Bericht:
Außenwirtschaft S-H

F i n a n z e n

Fragestunde zu:
Haushaltssanierung
Anträge:
Landesbeteiligungen
Kommunale Finanzen
(ohne Aussprache)

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

1. Lesung:
Naturschutz-Beauftragter
Anträge:
Getreideverwertung
Abfallbehandlung

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Berichte:
EU-Bildungsprogramme
EU-Verfassung