plenum-online wird während der Tagung ständig aktualisiert. Betätigen Sie bitte bei Aufruf einer Seite die Funktion "Neu laden" , "Aktualisieren" oder "reload", um ggf. die neueste Fassung zu erhalten.  

Auf dieser Seite: Stallpflicht Geflügel

xxx

Top 13:
Auswirkung des Aufstallungsgebotes auf die Geflügelwirtschaft in Schleswig-Holstein
Antrag der Fraktion der FDP
Drucksache: 16/785

 

Neu: Von der Tagesordnung abgesetzt...
...mit der Maßgabe, dass die Landesregierung in der kommenden Tagung einen schriftlichen Bericht zu dem Thema vorlegen soll

 

Druckversion

zurück zum Textanfang

Hintergrund:
  Die FDP fordert einen Regierungsbericht über die Auswirkungen der Aufstallungspflicht für die heimische Geflügelwirtschaft. Der Stallzwang war im März zur Bekämpfung der Vogelgrippe ausgerufen worden. Der Bericht soll insbesondere zu den wirtschaftlichen Einbußen der Geflügelzüchter Stellung nehmen und über mögliche Entschädigungsansprüche Auskunft geben.
  Der Geflügelwirtschaftsverband Schleswig-Holstein beklagt Umsatzeinbußen von zwanzig Prozent für Fleisch seit Ausbruch der Tierseuche. Zudem kritisieren die Züchter, dass sie seit kurzem die Eier ihrer aufgestalten Freilandhühner nicht mehr als "Freilandeier", sondern nur noch als "Eier aus Bodenhaltung" verkaufen dürfen. Dies ergebe eine Einbuße von zwei Cent pro Ei.
  Ende Februar wurde der Vogelgrippe-Erreger H5N1 erstmals in Schleswig-Holstein nachgewiesen. Bis zum Stichtag 16. Mai wurden 4.195 Kadaver untersucht und bei insgesamt 32 Fällen der H5N1-Virus festgestellt. Für bestätigte H5N1-Fälle werden für eine Dauer von 30 Tagen Sperr- und Beobachtungsgebiete eingerichtet. Aktuell gibt es sechs solche Sperr- und Beobachtungsgebiete in Schleswig-Holstein – fünf bei Molfsee (Kreis Rendsburg-Eckernförde) und eines bei Bösdorf (Kreis Plön). Das H5N1-Virus ist bislang nicht in den Hausgeflügelbeständen in Schleswig-Holstein festgestellt worden.
  Am 9. Mai hat das Bundeslandwirtschaftsministerium die Aufstallungsverordnung abgeändert. Die Aufstallungsverordnung gilt weiter, allerdings können die zuständigen Behörden unter bestimmten Bedingungen Ausnahmegenehmigungen erteilen. In so genannten Risikogebieten, das sind Bereiche an Küsten- sowie größeren Binnengewässern, sind jedoch weiterhin keine Ausnahmen möglich.

mehr Informationen: plenum-online, Februar 2006
(www.sh-landtag.de/plenumonline/februar2006/
texte/00_regierungserklaerung_vogelgrippe.htm)

zurück zum Textanfang

* * * * *

 

Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Aktuelle Stunde: - - -

Dringlichkeit: - - -

Außerdem notiert: 
Frisch vereidigt

I n n e n  / R e c h t

1. Lesungen:
Amtsgerichtsbezirke
Kreis-/Gemeinde-Wahlgesetz
Direktwahl Landräte
2. Lesung:
Diätenstrukturreform
Wahl:
Vizepräsident LRH
(ohne Aussprache)
Berichte:
Printmedien
Bürokratiekosten
BVG-Verfahren
(ohne Aussprache)

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

2. Lesung:
Brustkrebs
(ohne Aussprache)
Anträge:
Pflegewissenschaften
Herzkrankheit
Gesundheitswesen
Berichte:
Verbraucherschutz
Kinderarmut
Krankenhausfinanzierung
Integration Behinderte
Sozialgesetzbuch II
(ohne Aussprache)
ArbeitslosenberatungI
(ohne Aussprache)
Beteiligung Behinderte
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

Anträge:
Pkw-Maut
Mittelstand Eigenkapital
(ohne Aussprache)
Berichte:
Wirtschaftsbericht 2006
Flughafenanbindung Ki-HH
Ostseehäfen

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

Anträge:
Staatsforst Christianslust
FFH-Gebiet St. Margarethen
Stallpflicht Geflügel
Bericht:
Landwirt. Sozialversicherung
(ohne Aussprache)

F i n a n z e nt

Bericht:
Kommunale Finanzen

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Anträge:
Kommunikationspolitik
Niederdeutsch-Förderung

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

– – –