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Top 14 : Herzkrankheit Antrag der Fraktionen von CDU und SPD – Drs. 16/786 |
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Kampf dem plötzlichen Herztod Landtag
fordert flächendeckende Ausstattung Kiel (SHL/01.06.) Um im Falle eines Herzinfarkts schnellstmöglich helfen zu können, sollen künftig öffentliche Gebäude mit Stromstoßgeräten ausgestattet werden. Mit diesen so genannten Defibrillatoren soll die häufigste Todesursache in Deutschland bekämpft werden. Auf Basis eines Antrages der schwarz-roten Koalition legte das gesamte Plenum zudem einen Katalog präventiver Maßnahmen vor. Auch in den Einsatzwagen der Rettungsdienste und der Polizei sollen Defibrillatoren künftig zur Standardausrüstung gehören. Geräte der neuesten Generation geben Sprachanweisungen und ermöglichen damit auch Laien die rasche Wiederbelebung nach einem Infarkt. Zudem sprach sich das Parlament für eine breite Öffentlichkeitsaufklärung im Umgang mit den Lebensrettungsgeräten aus. Hintergrund des Antrages: In Deutschland sterben täglich 270 Menschen am "plötzlichen Herztod". Nach Angaben des Augsburger Herzinfarktregisters überleben rund 50 Prozent der Betroffenen den Infarkt nicht. 30 Prozent sterben, bevor ein Arzt eingetroffen ist. In Schleswig-Holstein ist die Überlebenschance nach einem Herzinfarkt um 19 Prozent niedriger als im Bundesdurchschnitt. Hauptredner: Ursula Sassen (CDU), Jutta Schümann (SPD), Heiner Garg (FDP), Monika Heinold (Grüne), Lars Harms (SSW), Innenminister Ralf Stegner in Vertretung der erkrankten Gesundheitsminister Gitta Trauernicht |
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