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Auf dieser
Seite: Krankenhausfinanzierung
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Top 33:
Krankenhausfinanzierung in Schleswig-Holstein
Landtagsbeschluss vom 4. Mai 2006 – Drucksache 16/727
Federführend ist das Ministerium für Soziales, Gesundheit,
Familie, Jugend und Senioren
Neu: ohne Aussprache |
Drucksache: 16/776
-Plenarprotokoll- |
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Klinik-Report ist
im Ausschuss
Kiel (SHL/31.05.)
Der Regierungsbericht zur finanziellen Ausstattung der
Krankenhäuser im Lande wird zunächst den Finanzausschuss des
Landtages beschäftigen. Dorthin hat das Plenum das Papier aus dem
Sozialministerium ohne Aussprache überwiesen.
Laut dem Bericht sind im Jahr 2005 rund 43 Millionen
Euro aus dem Landeshaushalt in Baumaßnahmen und 38,3 Millionen in
die Ausstattung investiert worden. Hinzu kommen 48,8 Millionen für
das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UK SH), die ehemaligen
Uni-Kliniken Kiel und Lübeck. Das UK SH hat aufgrund seiner Lehr-
und Forschungsfunktion einen anderen rechtlichen Status als die
übrigen Kliniken im Lande und wird deshalb im Haushalt gesondert
aufgeführt.
Hintergrund:
Auf Grünen-Initiative legt die Landesregierung
dem Parlament einen Bericht über die Finanzierung der
Krankenhäuser im Lande vor. Demnach sind im Jahr 2005
rund 43 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt in
Baumaßnahmen und 38,3 Millionen in die Ausstattung
investiert worden. Hinzu kommen 48,8 Millionen für das
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UK SH), die
ehemaligen Uni-Kliniken Kiel und Lübeck. Das UK SH hat
aufgrund seiner Lehr- und Forschungsfunktion einen anderen
rechtlichen Status als die übrigen Kliniken im Lande und
wird deshalb im Haushalt gesondert aufgeführt.
Für das UK SH prüft die Landesregierung, einzelne
Bereiche zu privatisieren beziehungsweise in
Öffentlich-Private Partnerschaften zu überführen. Das
Wissenschaftsministerium hat im März ein
Beratungsunternehmen beauftragt, hierzu ein Konzept zu
erstellen. Ein Beispiel für eine solche Partnerschaft ist
das geplante Protonen-Therapiezentrum in Kiel (s. plenum-online,
Mai
2006).
In Schleswig-Holstein gab es laut dem Statistikamt
Nord 2004 in den rund 90 Kliniken etwa 16.300 stationäre
Krankenhausbetten, in denen 534.000 Patienten versorgt
wurden. Damit sank der Auslastungsgrad der Betten im
Vergleich zu 1994 von 85 auf 77 Prozent.
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