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Europäischer Verfassungskonvent (Top
18; Drs. 15/2619), Zusammenarbeit
Dänemark
(Top 19; Drs. 15/2620),
Antidiskriminierungsgesetz
(Top 20; Drs. 15/2640),
Frauen- und Mädchenhandel (Top 39; 15/1246,
15/2636)
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| Europäischer
Verfassungskonvent: Die
Regierung soll den Landtag im Juni über den Beratungsstand
im Europäischen Verfassungskonvent informieren. Der
Berichtsantrag kam von SPD und Grünen und wurde
einvernehmlich angenommen. Der Konvent hat den Auftrag, bis
Mitte des Jahres einen Vorschlag für eine umfassende Reform
der Europäischen Union (EU) vorzulegen und dazu eine
europäische Verfassung zu entwerfen. Einen ersten Entwurf
hatte Konventspräsident Giscard d´Estaing zu Jahresbeginn
vorgelegt. Der Konvent, der seit Februar 2002 arbeitet,
tritt jeden Monat im Europaparlament in Brüssel zu einer
Plenartagung zusammen. Sie ist öffentlich. Der Konvent hat
105 Mitglieder. Die 15 EU-Staaten und die 13
beitrittswilligen Länder sind über ihre Regierungen und
Nationalen Parlamente vertreten.
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Antidiskriminierungsgesetz: Der
Landtag hat einen Regierungsbericht über das geplante
Anti-Diskriminierungsgesetz des Bundes erbeten. Mit dem Gesetz
sollen Minderheiten, Behinderte, Migranten oder Homosexuelle die
Möglichkeit erhalten, zivilrechtlich gegen Benachteiligungen
vorzugehen. Hier geht es etwa um die Ausgestaltung von Kauf-,
Miet- oder Versicherungsverträgen.
Die rot-grüne
Regierungskoalition in Berlin wollte den Entwurf eines solchen
Gesetzes eigentlich schon in der vergangenen Wahlperiode in den
Bundestag einbringen. Das Vorhaben wurde abgeblasen. Der im
Landtag vorlegte Antrag kam von SPD und Grünen. Die Regierung
soll im Juni berichten.
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Zusammenarbeit
Dänemark: Die
Landesregierung soll eine Zwischen- bilanz zur grenzüberschreitenden
Zusammenarbeit Schleswig-Holsteins mit Dänemark vorlegen. Der
rot-grüne Berichtsantrag wurde einstimmig angenommen.
Schleswig-Holstein und das Amt Sonderjylland hatten vor einem Jahr
ein besseres Teamwork vereinbart. Der Landtag möchte nun wissen,
was daraus geworden ist. Dabei geht es nicht nur um die
Zusammenarbeit der Verwaltungen, sondern auch um die Probleme von
Pendlern oder die Frage, ob beide Länder angesichts leerer Kassen
im medizinischen Bereich so eng kooperieren können, dass nicht
beiderseits der Grenze dieselben teuren Angebote vorgehalten
werden müssen. Der Regierungsbericht soll in der Juni-Tagung
vorliegen und schriftlich erfolgen.
| Frauen-
und Mädchenhandel: In
Schleswig-Holstein sind die Fallzahlen beim Frauen- und
Mädchenhandel eher gering. Auf eine entsprechende Statistik
der Polizei wies die Landesregierung in ihrer Antwort auf
eine Große Anfrage der CDU hin. Der Landtag nahm den
Bericht, der im Sozialausschuss beraten worden war, am
Freitag, 9. Mai 2003, einvernehmlich zur Kenntnis. Bei den Opferzahlen liegt
Schleswig-Holstein im Bundesvergleich ebenfalls auf einem
der hinteren Plätze. So registrierte die Polizei zwischen
1998 und 2000 landesweit 60 Opfer. In Nordrhein-Westfalen
waren es weit mehr als 800, in Niedersachsen über 700 und
in Hamburg fast 160. Die meisten Opfer kamen aus der
Ukraine, Polen, Russland und Litauen.
mehr
Information: "plenum-online",
April 03
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