Auf dieser Seite: Verwaltungsgesetz  -  Sonn- und Feiertagsgesetz

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Top 02: 
Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Landesverwaltungsgesetzes
Gesetzentwurf der Fraktion der CDU – Drucksache 15/2730
Bericht und Beschlussempfehlung des Innen- und Rechtsausschusses
(1. Lesung 89. Sitzung am 18. Juni 2003)
neu: ohne Aussprache

Drucksache: 15/3440
-Plenarprotokoll-
  zum Text


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a) Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Gesetzes
     über Sonn- und Feiertage
Gesetzentwurf der Fraktion der FDP – Drucksache 15/2068
(1. Lesung 68. Sitzung am 12. September 2002)
b.) Entwurf eines Gesetzes über die Sonn- und Feiertage
     (SFTG)
Gesetzentwurf der Landesregierung – Drucksache 15/2802
(1. Lesung 94. Sitzung am 29. August 2003)
Bericht und Beschlussempfehlung des Innen- und Rechtsausschusses
von der Tagesordnung abgesetzt
Drucksache: 15/3444
-Plenarprotokoll-
  zum Text
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Wer schlägt geht –
Rote Karte für häusliche Gewalt

Kiel (SHL). Entgegen der ursprünglichen Tagesordnung, hat der Landtag am Freitag, 28. Mai 2004, einstimmig ohne Aussprache beschlossen, die Befugnisse der Polizei um ein so genanntes Wegweisungsrecht zu erweitern. Danach kann Gewalttätern künftig bis zu 14 Tagen das Betreten der eigenen Wohnung untersagt werden, wenn sie Mitbewohner bedrohen. Die Neuregelung zur Verhütung häuslicher Gewalt zielt vor allem auf prügelnde Eheleute ab, die ihre Partner oder Kinder bedrohen. Ein entsprechender Pilotversuch zum Wegweisungsrecht, der bereits seit 2002 erfolgreich in mehreren schleswig-holsteinischen Städten läuft, wird mit der Neuregelung in Gesetzesform gegossen. Weitere Neuerung: Gewaltopfer sollen künftig automatisch ein Beratungsangebot zum Schutz vor häuslicher Gewalt erhalten, auch präventiv.

Ein Versuch der CDU-Fraktion die Wegweisung auf weitere Gruppen möglicher Straftäter zu erweitern, ist dagegen im Innen- und Rechtsausschuss einkassiert worden. Die Union wollte die Polizei ermächtigen künftig für bis zu zehn Wochen Personen aus Teilen eines Ort oder sogar einer ganzen Gemeinde zu verweisen, wenn Grund zu der Annahme besteht, dass diese Personen dort Straftaten begehen werden. Zielgruppe dieses sogenannten generellen Platzverbotes waren unter anderem Drogenabhängige, bei denen Grund zur Annahme besteht, dass sie ihren Drogenkonsum über Beschaffungskriminalität finanzieren.

Hintergrund:
  Mit ihrem Gesetzentwurf will die CDU der Polizei mehr Möglichkeiten bei der Vorbeugung von Straftaten einräumen: Potenzielle Verursacher von häuslicher Gewalt sollen für bis zu zwei Wochen aus ihrer Wohnung verbannt werden können. Und: Personen sollen bis zu zehn Wochen eine Gemeinde nicht betreten dürfen, wenn der Verdacht besteht, dass sie dort eine Straftat planen.
  Seit 2002 läuft in einigen schleswig-holsteinischen Städten bereits ein Modellversuch zum so genannten „Wegweiserecht". Hier haben Polizisten die Möglichkeit, gewalttätige Personen für zwei Wochen aus ihrem Wohnumfeld zu entfernen.

mehr Informationen: plenum-online, Juni 2003
(www.sh-landtag.de/plenumonline/juni2003/texte/
06_08_wohnung_wegweise.htm)

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