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Top 20: 
Steuerliche Förderung von Dieselrußfiltern
Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
       Neu: ohne Aussprache

Drucksache: 16/58
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Top 31: 
Federführend ist das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume
        Neu: Von der Tagesordnung abgesetzt
Drucksache: 16/68
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Rußarme Diesel-Fahrzeuge fördern

Kiel (SHL). Entgegen der Tagesordnung hat der Landtag am Donnerstag, 26. Mai, einen Antrag der Grünen zur Aus- und Nachrüstung von Diesel-Fahrzeugen mit Rußfiltern ohne Aussprache an den Finanzausschuss überwiesen. Die Grünen fordern darin die Landesregierung auf, sich im Bundesrat für eine steuerliche Förderung von Diesel-Rußfiltern einzusetzen. Die Fördermaßnahmen sollen dabei die Ausrüstung von Neuwagen sowie die Nachrüstung von Gebrauchtwagen aufkommensneutral sicherstellen.

Hintergrund: Die rot-grüne Bundesregierung hat kürzlich einen Entwurf eines entsprechenden Gesetzes auf den Weg gebracht. Das Kabinett plant unter anderem eine steuerliche Förderung von 350 Euro beim Kauf von rußarmen Neuwagen und 250 Euro bei der Umrüstung von Gebrauchtwagen für die Jahre 2005 bis 2007. In den Jahren 2008 und 2009 hingegen soll ein Steueraufschlag von 20 Prozent fällig werden, wenn der EU-Mindestwert von 5 Milligramm Rußpartikel je Kilometer nicht erreicht wird.
  In Deutschland sind zurzeit laut Kraftfahrtbundesamt 13,7 Millionen Diesel-Fahrzeuge unterwegs. Das sind etwa ein Fünftel aller hier zu Lande gemeldeten Kraftfahrzeuge. 9,1 Millionen PKW haben einen Diesel-Motor, hinzu kommen 2,57 Millionen LKW und 1,8 Millionen Trecker.

Hintergrund:
  Die Grünen fordern die Nachrüstung von Diesel-Fahrzeugen mit Rußfiltern. Hierfür soll sich die Landesregierung auf Bundesebene einsetzen.
  Die Debatte um die Umrüstung von Diesel-Autos hat in jüngster Zeit angesichts von erhöhten Feinstaub-Werten in einigen deutschen Großstädten an Aktualität gewonnen. Ein Teil der gesundheitsgefährdenden Feinstaub-Partikel stammt aus den Abgasen von Diesel-Motoren.
  Unterdessen hat die rot-grüne Bundesregierung den Entwurf eines Gesetzes zur steuerlichen Förderung von Diesel-Rußfiltern auf den Weg gebracht. Das Kabinett plant unter anderem eine steuerliche Förderung von 350 Euro beim Kauf von rußarmen Neuwagen (250 Euro bei der Umrüstung von Gebrauchtwagen) für die Jahre 2005 bis 2007. In den Jahren 2008 und 2009 hingegen soll ein Steueraufschlag von 20 Prozent fällig werden, wenn der EU-Mindestwert von 5 Milligramm Rußpartikel je Kilometer nicht erreicht wird.
  In Deutschland sind zurzeit laut Kraftfahrtbundesamt 13,7 Millionen Diesel-Fahrzeuge unterwegs. Das sind etwa ein Fünftel aller hier zu Lande gemeldeten Kraftfahrzeuge. 9,1 Millionen PKW haben einen Diesel-Motor, hinzu kommen 2,57 Millionen LKW und 1,8 Millionen Trecker.
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Feinstaub

Neu: 
Von der Tagesordnung abgesetzt

 

Hintergrund:
  Auf Antrag der Grünen berichtet die Landesregierung dem Landtag über die Umsetzung der Feinstaub-Richtlinie der EU in Schleswig-Holstein. Diese Richtlinie ist seit dem 1. Januar in Kraft und bestimmt zum Schutz der menschlichen Gesundheit einen Grenzwert von 50 Mikrogramm Feinstaub-Partikel pro Kubikmeter Luft. Dieser Tages-Mittelwert darf nur an 35 Tagen im Jahr überschritten werden. Zu den Bestandteilen des Feinstaubs zählen unter anderem Dieselabgase, Schwefel, Stickstoffoxide, Blei und Nitrate. Verursacher sind der Kraftverkehr, die Industrie aber auch Zigarettenrauch.
  Laut Bericht wurde dieser Grenzwert in Schleswig-Holstein, anders als in einigen süddeutschen Großstädten, bislang nicht überschritten. Zurzeit werden an zehn Messstationen in sieben Städten des Landes (Brunsbüttel, Bornhöved, Lübeck, Itzehoe, Kiel, Ratzeburg und Altendeich an der Elbe) Messungen vorgenommen. Ergebnis: Die höchste Feinstaub-Belastung wurde an den Standorten Itzehoe Lindenstraße (14 Überschreitungen vom 1. Januar bis zum 25. April 2005) sowie an der Station Ratzeburg Langenbrücker Straße (18 Überschreitungen) festgestellt.
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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Regierungserklärung

Dringlichkeit: - - -

Außerdem notiert: 
50 Jahre Bonn-
Kopenhagener-Erklärungen

Vereidigung: Neu im Landtag

Herzlichen Glückwunsch

I n n e n  / R e c h t

1. Lesungen:
Informations-Freiheitsgesetz
Kommunale Zusammenarbeit
Gerichtsorganisation
(ohne Aussprache)
Gerichtspräsidien-Wahl
(ohne Aussprache)
Polizeiausbildung
(ohne Aussprache)
Wahlen:
Wahlkreis-Ausschuss
(ohne Aussprache)
Kommission zu Post- und Fernmeldegeheimnis
(ohne Aussprache)
Antrag:
Verwaltungs-Strukturreform
Berichte:
Verfassungsschutz
Postfilialen
(ohne Aussprache)
Datenschutz
(ohne Aussprache)

F i n a n z e nt

Anträge:
Steuer für Diesel-Rußfilter
Konto-Informationen/Banken

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

1. Lesung:
Elternrechte in Kitas
Anträge:
Auswirkungen "Job-Gipfel"
Ausbildung u. ALGII
Anti-Diskriminierungsgesetz
Bericht:
Petitionsausschuss
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

Anträge:
Mindestlohn/Entsendegesetz
Flughafen Holtenau

 A g r a r  /  U m w e l t  /
E n e r g i e / F o r s t e n

1. Lesung:
Landes-Naturschutzgesetz
Wahl:
Kleingartenausschuss
(ohne Aussprache)
Anträge:
Küstenschutz
Vogelschutz-Gebiete
Gentechnik in Landwirtschaft
Bericht:
Feinstaub-Richtlinie

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

1. Lesung:
NDR-Staatsvertrag
Anträge:
Kulturpolitik
Uni-Kliniken

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Antrag:
EU-Verfassung