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Anstrengungen beim
Küstenschutz verstärken
Kiel (SHL). Der
Landtag hat am Freitag, 27. Mai, ohne Aussprache eine SSW-Forderung
nach verstärkten Forschungs-Anstrengungen auf dem Gebiet des
Küstenschutzes an den Umwelt- und Agrarausschuss
überwiesen. Einem entsprechenden Antrag zufolge soll die
Landesregierung Testflächen – und die
entsprechenden Finanzmittel – zur Verfügung stellen. Der SSW bemängelt, dass
viele alternative und
ergänzende Küstenschutzmaßnahmen bislang lediglich in
Modellversuchen erprobt worden seien.
Presseberichten zufolge werden unter Berufung auf
das Umweltministerium in Schleswig-Holstein in diesem Jahr
45 Millionen Euro in den Küstenschutz investiert. Das
Geld stammt aus Mitteln des Landes, aus der
Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der
Agrarstruktur und des Küstenschutzes" sowie von der
Europäischen Union. Hiervon fallen 11,5 Millionen Euro
für die laufende Deichunterhaltung an, 15,5 Millionen
fließen in größere Projekte. Hierzu zählen in diesem
Jahr die Verstärkung des Deichs bei Neufeld im südlichen
Dithmarschen und die Sandvorspülungen auf Sylt. Diese
Maßnahmen sind Teil des Generalplans Küstenschutz, der
2001 mit einer Laufzeit von zehn Jahren aufgelegt wurde.
Schleswig-Holstein hat eine Küstenlinie von 1.190
km, von denen rund 1.100 km durch Deiche gesichert sind.
Ein Viertel der Landesfläche zählt zu den
überflutungsgefährdeten Küstenniederungen. Hier wohnen
345.000 Menschen.
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Sandvorspülung auf
Sylt
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Hintergrund:
Der SSW fordert die Landesregierung zu
verstärkten Forschungs-Anstrengungen auf dem Gebiet des
Küstenschutzes auf. Hierzu sollen Testflächen und die
entsprechenden Finanzmittel zur Verfügung gestellt
werden. Der SSW bemängelt, dass alternative und
ergänzende Küstenschutzmaßnahmen bislang lediglich in
Modellversuchen erprobt worden seien.
Presseberichten zufolge werden unter Berufung auf
das Umweltministerium in Schleswig-Holstein in diesem Jahr
45 Millionen Euro in den Küstenschutz investiert. Das
Geld stammt aus Mitteln des Landes, aus der
Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der
Agrarstruktur und des Küstenschutzes" sowie von der
Europäischen Union. Hiervon fallen 11,5 Millionen Euro
für die laufende Deichunterhaltung an, 15,5 Millionen
fließen in größere Projekte. Hierzu zählen in diesem
Jahr die Verstärkung des Deichs bei Neufeld im südlichen
Dithmarschen und die Sandvorspülungen auf Sylt. Diese
Maßnahmen sind Teil des Generalplans Küstenschutz, der
2001 mit einer Laufzeit von zehn Jahren aufgelegt wurde.
Schleswig-Holstein hat eine Küstenlinie von 1.190
km, von denen rund 1.100 km durch Deiche gesichert sind.
Ein Viertel der Landesfläche zählt zu den
überflutungsgefährdeten Küstenniederungen. Hier wohnen
345.000 Menschen.
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