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Grüne wollen
Car-Sharing forcieren
Kiel (SHL/10.05.).
Der Landtag hat einen Antrag der Grünen, demnach sich
die Landesregierung im Bundesrat dafür einsetzen möge, die
Einrichtung von Car-Sharing-Stationen an öffentlichen
Straßen zu ermöglichen, an den Wirtschaftsausschuss
überwiesen. Der Beschluss wurde entgegen der Tagesordnung
kurzfristig ohne Aussprache getroffen. Voraussetzung für die
Ansiedlung solcher mit Taxi-Standplätzen vergleichbaren Stationen
ist eine Änderung des Straßenverkehrsgesetzes.
Car-Sharing
bezeichnet die Nutzung eines Autos durch mehrere Fahrer.
Anbieter und Eigentümer des Autos ist dabei ein Verein,
eine GmbH, eine AG oder eine Gesellschaft bürgerlichen
rechts (GbR). Im Unterschied zu Mietwagenangeboten
verfügen diese Betriebe über ein dezentrales
Stationsnetz in Wohnortnähe, und die Fahrzeuge können
rund um die Uhr ausgeliehen werden. In Schleswig-Holstein
gibt es zurzeit etwa ein Dutzend solcher Anbieter, etwa in
Kiel, Lübeck, Husum, Elmshorn und Norderstedt.
Hintergrund:
Die Grünen fordern die
Landesregierung auf, im Bundesrat einer Änderung des
Straßenverkehrsgesetzes zuzustimmen, und so die
Einrichtung von Car-Sharing-Stationen an öffentlichen
Straßen zu ermöglichen.
Bereits seit einiger Zeit warten die
Anbieter auf eine gesetzliche Grundlage, nach der solche
Car-Sharing-Stationen eingerichtet werden können,
vergleichbar mit Taxi-Standplätzen. Die Grünen beziehen
sich in ihrem Antrag auf eine entsprechende Initiative der
Bundestagsfraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen
sowie des Bundesverkehrsministeriums.
Im Jahr 2004 konnten nach Angaben der beiden
Bundestagsfraktionen bundesweit 76.000 Kunden in über 250
Städten auf rund 2.500 Autos an 1.250
Car-Sharing-Stationen zugreifen. Bei einer entsprechenden
Infrastruktur gehen sie von einem weit höheren Potential
aus.
Stichwort: Car-Sharing
Car-Sharing
bezeichnet die Nutzung eines Autos durch mehrere Fahrer.
Anbieter und Eigentümer des Autos ist dabei ein Verein,
eine GmbH, eine AG oder eine Gesellschaft bürgerlichen
rechts (GbR). Im Unterschied zu Mietwagenangeboten
verfügen diese Betriebe über ein dezentrales
Stationsnetz in Wohnortnähe, und die Fahrzeuge können
rund um die Uhr ausgeliehen werden. In Schleswig-Holstein
gibt es zurzeit etwa ein Dutzend solcher Anbieter, etwa in
Kiel, Lübeck, Husum, Elmshorn und Norderstedt.
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