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Auf dieser Seite: Europabericht 2007 

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Schleswig-Holstein in Europa: Europapolitische Schwerpunkte der Landesregierung 2007 – 
Europabericht 2007
Federführend ist das Ministerium für Justiz, Arbeit und Europa
Drucksache: 16/1214
-Plenarprotokoll-

Schleswig-Holsteins Europapolitik
ist vor allem Meerespolitik

Döring: Europa muss sozialer werden

Kiel (SHL/09.05.) Schleswig-Holstein will sich auch in den kommenden Jahren aktiv an der Gestaltung der Europäischen Meerespolitik beteiligen. Dies hat Europaminister Uwe Döring (SPD) in seiner Rede zum diesjährigen Europabericht der Landesregierung in den Vordergrund gerückt. Dabei müsse man als kleines Land "schnell und schlau sein", um sich – wie zuletzt geschehen – in Brüssel Gehör zu verschaffen. In diesem Zusammenhang erinnerte der Minister an die Konferenz der norddeutschen Länder zum Thema "Meer und Wirtschaft", die unter schleswig-holsteinischer Federführung in Brüssel stattgefunden hat.

Als weitere Erfolge nannte Döring das Versprechen der Bundesregierung und der EU-Kommission, den Bau von Off-Shore-Windkraftanlagen vor Schleswig-Holsteins Küsten weiter zu fördern sowie ein Koordinierungssekretariat zur Kooperation maritimer Forschungsinstitute einzurichten. Dieses solle seinen Sitz in Kiel bekommen, so der Minister. Grundsätzlich forderte Döring, dass Europa sich mehr an den Bedürfnissen der Menschen orientieren und sozialer werden müsse.

Die Abgeordneten der Großen Koalition lobten den Bericht des Europaministeriums als gelungene Vorausschau für die künftige Europapolitik. Das Papier sei umfassend, kritisch und projektorientiert. Inhaltlich setzten die Landtagsfraktionen unterschiedliche Schwerpunkte: Während die Union die Stärkung der Regionalparlamente zum Thema machte, mahnten die Sozialdemokraten ein sozialeres Europa an. Die Liberalen betonten die Bedeutung des Bürokratieabbaus für ein bürgerfreundliches Europa, wohingegen die Grünen vor allem auf die Bedeutung der Energiepolitik hinwiesen. Der SSW wiederum forderte nach dem Scheitern der EU-Verfassung einen neuen politischen Anlauf, um der Europäischen Union nach der Erweiterung einen noch größeren Handlungsspielraum einzuräumen.

Warnung vor Lohn- und Preisdumping

Die Landesregierung legt dem Plenum jährlich den Europabericht vor. Einer der Schwerpunkte des Papiers sind die europapolitischen Ziele der Großen Koalition. So will Schwarz-Rot etwa die Rahmenbedingungen für maritime Wirtschaft, Forschung, Umwelt und Sicherheit im Zuge einer integrierten Europäischen Meerespolitik verbessern. Basis für diese Vorhaben ist das "Grünbuch" der Europäischen Kommission zur Meerespolitik. Zudem setzt sich die Landesregierung für soziale und ökologische Standards innerhalb der EU ein. Der Bericht warnt hier vor einem Unterbietungswettbewerb zwischen den Mitgliedsstaaten sowie vor einem Lohn- und Preisdumping.

Der Bericht wird im Europaausschuss weiter beraten.

Hauptredner: Manfred Ritzek (CDU), Rolf Fischer (SPD), Ekkehard Klug (FDP), Detlef Matthiessen (Grüne), Anke Spoorendonk (SSW)

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Hintergrund:
  Die Landesregierung legt dem Plenum ihren jährlichen Europabericht vor. Einer der Schwerpunkte des Papiers sind die europapolitischen Ziele der Großen Koalition. So will Schwarz-Rot etwa die Rahmenbedingungen für maritime Wirtschaft, Forschung, Umwelt und Sicherheit im Zuge einer integrierten Europäischen Meerespolitik verbessern. Basis für diese Vorhaben ist das "Grünbuch" der Europäischen Kommission zur Meerespolitik. Zudem setzt sich die Landesregierung für soziale und ökologische Standards innerhalb der EU ein. Der Bericht warnt hier vor einem Unterbietungswettbewerb zwischen den Mitgliedsstaaten sowie vor einem Lohn- und Preisdumping.
  Unter dem Dach des Zukunftsprogramms Schleswig-Holstein werden in der neuen Förderperiode 2007 bis 2013 die aus EU-Fonds mitfinanzierten Programme gebündelt. Hierzu gehören das aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mitfinanzierte Zukunftsprogramm Wirtschaft, das aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) mitfinanzierte Arbeitsmarktsprogramm "Zukunftsprogramm Arbeit", das aus dem europäischen Fonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) mitfinanzierte Programm für die ländliche Regionalentwicklung "Zukunftsprogramm ländlicher Raum" sowie das aus dem europäischen Fischereifonds (EFF) mitfinanzierte "Zukunftsprogramm Fischerei". Das gemeinsame Ziel dieser Programme ist die Stärkung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit und die Förderung von Beschäftigung in Schleswig-Holstein.
  Aus dem EFRE stehen Schleswig-Holstein für die Jahre 2007 bis 2013 insgesamt 374 Millionen Euro zur Verfügung, beim ESF sind es rund 100 Millionen Euro. Aus ELER – der Förderung zur Entwicklung des ländlichen Raumes - kann Schleswig-Holstein mit 239,5 Millionen Euro rechnen. Dem Fischereiprogramm des Landes fließen 16 Millionen Euro von der EU zu.

Mehr Infos zum Zukunftsprogramm: plenum-online, Januar 2007

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Aktuelle Stunde:
Konsequenzen der Steuerentwicklung

Dringlichkeit: - - -

Außerdem notiert: 
60 Jahre gewählter Landtag /
Herzlichen Glückwunsch

I n n e n  / R e c h t

2. Lesungen:
Wahlrecht
Institut f. Bautechnik
(ohne Aussprache)
Medienänderungstaatsvertrag
(ohne Aussprache)
1. Lesung:
Denkmalschutz
Anträge:
Wahlperiode / Kreistage
Car-Sharing
Volksinitiative / Kreisreform
Berichte:
Verfassungsschutzbericht
Datenschutzbericht
Auskunftsrecht
(ohne Aussprache)
Extremismus
(ohne Aussprache)

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

1. Lesung:
Nichtraucherschutz
Anträge:
Dopingbekämpfung im Sport
Alkoholmissbrauch
Sozialgesetzbuch XII
(ohne Aussprache)
Patientenverfügung
(ohne Aussprache)
Berichte:
Rente mit 67
Bericht d. Bürgerbeauftragten
Jugendhilfe und Schule
(ohne Aussprache)
Frühförderung
(ohne Aussprache)

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

2. Lesungen:
Bodenschutz / Altlasten
(ohne Aussprache)
Abfallwirtschaft
(ohne Aussprache)
Anträge:
Kohlekraftwerke
Holz-Zertifizierung
Australisches Giftmüll
Berichte:
Umgebungslärm-Richtlinie
Umweltbildung
Klimaschutz
(ohne Aussprache)
Atomausstieg
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

2. Lesung:
ÖPNV-Gesetz
Antrag:
Hafenkooperation

F i n a n z e nt

2. Lesung:
Landesbesoldungsgesetz
(ohne Aussprache)
Aktuelle Stunde:
Konsequenzen der Steuerentwicklung
Antrag:
Unternehmenssteuerreform
Berichte:
E-Government
Abgabenordnung
(ohne Aussprache)

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

2. Lesung:
Studienplätze / ZVS
(ohne Aussprache)
1. Lesung:
Schülerbeförderung
Antrag:
Schulanmeldung
(ohne Aussprache)

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Anträge:
Meerespolitik
(ohne Aussprache)
Dienstleistungsrichtlinie
(ohne Aussprache)
Bericht:
Europabericht