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Top 41: Umweltbildung in Schleswig-Holstein Landtagsbeschluss vom 22. Februar 2007 – Drs. 16/1206 Federführend ist das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume – Drs.16/1354 |
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Umweltbildung: Koalition
beklagt Opposition kritisiert Kürzung beim Kiel (SHL/11.05.) "Nur was man kennt, kann man lieben und schützen" – so hat Umweltminister Christian von Boetticher (CDU) den hohen Stellenwert der Umweltbildung umrissen. Das Verständnis für Umwelt- und Naturthemen sei angesichts des Klimawandels von großer Bedeutung, so von Boetticher in seinem von Schwarz-Rot beantragten Regierungsbericht. Alle Fraktionen lobten die verschiedenen Projekte im Lande. Die Opposition kritisierte aber auch die von der Koalition vorgenommenen Mittelkürzungen für das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) und das Bündnis entwicklungspolitischer Initiativen (BIN). Zum Bereich Umweltbildung gehören etwa Naturerlebnisräume, Waldkindergärten, Schutzstationen wie das Geltinger Birk, das Nationalparkzentrum Multimar Wattforum Tönning, der Erlebniswald Trappenkamp oder die Akademie für Natur und Umwelt in Neumünster. Adressaten der Angebote sind vor allem Kinder und Jugendliche, aber auch Multiplikatoren wie Erzieher oder Lehrer. Hier, so hieß es bei der Koalition, werde der "erschreckenden Wissens-Erosion" bei vielen Kindern über Pflanzen, Tiere und ökologische Zusammenhänge begegnet. Eine intakte Umwelt sei zudem auch eine entscheidenden Basis für wirtschaftlichen Erfolg und Wohlstand. Die Opposition griff die FÖJ-Kürzungen an. In diesem und im nächsten Jahr sollen die Projektträger für die 150 beteiligten jungen Leute mit 1,256 Millionen Euro auskommen – das sind knapp 340.000 weniger als in den Jahren zuvor. Die Zuschüsse für das BIN wurden sogar komplett gestrichen. Dies sei ein "falsches Signal" und "verantwortungslos", so die Kritik von FDP, Grünen und SSW. Der Umwelt- und Agrarausschuss sowie der Bildungsausschuss beraten den Bericht abschließend. Weitere Redner: Herlich Marie Todsen-Reese (CDU), Sandra Redmann (SPD), Günther Hildebrand (FDP), Monika Heinold (Grüne), Lars Harms (SSW) |
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