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Auf dieser Seite: Investitionenen Mittelstand

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Top 18
Investitionserleichterungsprogramm zur Stärkung 
der kleinen und mittelständischen Unternehmen in Schleswig-Holstein
Antrag der Fraktion der FDP

Liberale Rezepte gegen die Wirtschaftskrise stoßen auf Skepsis

Diskussion um Kleinkredite und Bürokratieabbau-Hilfen für kleine und mittelständische Unternehmen

Kiel (SHL/07.05.) Die FDP schlägt verschiedene Maßnahmen vor, mit denen kleine und mittelständische Unternehmen die Wirtschaftskrise besser überstehen sollen. Hierzu gehören etwa staatliche Kleinkredite für Unternehmen nach dem Vorbild der baden-württembergischen Innovationsgutscheine. Die Förderinstrumente des Landes seien hierauf noch nicht eingestellt, monierte der FDP-Abgeordnete Heiner Garg.

Der Politiker der Liberalen machte sich zudem für Bürokratieabbau stark und regte an, „kleinteilige und die Unternehmer behindernde" Regelungen im Bau-, im Landesplanungs- und im Naturschutzrecht ebenso auf den Prüfstand zu stellen wie Statistikpflichten. „Deregulierung ist das Gebot der Stunde", so Garg. Die Vertreter der Koalition wiesen darauf hin, dass vieles bereits auf dem Weg sei; bei den Grünen und dem SSW fiel das liberale „Investitionserleichterungsprogramm" weitgehend durch.

Grüne: „Aneinanderreihung von 
Plattitüden aus der Mottenkiste"

Johannes Callsen (CDU) stellte heraus, dass die Förder-Institutionen des Landes im letzten Jahr 315 Millionen Euro bereitgestellt hätten. Das Geld fließe beispielsweise in den Seed- und StartUp-Fonds, der junge Unternehmen in der Gründungs- und in der Wachstumsphase mit Beteiligungskapital ausstattet. Auch die Investitionsbank oder die Bürgschaftsbank „erarbeiten in schwierigen Zeiten passgenaue Lösungen", ergänzte Wirtschaftsminister Jörn Biel (parteilos). Und der SPD-Abgeordnete Bernd Schröder forderte dazu auf, zunächst einmal die kürzlich beschlossenen Maßnahmen des Konjunkturpakets II in Höhe von die 430 Millionen Euro umzusetzen. „Sie sind ausgewogen und sie werden bei der Überwindung der Krise helfen", so Schröder.

Detlef Matthiessen (Grüne) las aus dem FDP-Antrag eine „Aneinanderreihung von Plattitüden aus der Mottenkiste" heraus. Der liberale „Deregulierungswahn" habe die Wirtschaftskrise mit verursacht. Daher sei es der falsche Ansatz, nun erneut auf weiteren Vorschriftenabbau zu setzen. Auch der SSW-Parlamentarier wandte sich gegen das Prinzip „Gebt den Unternehmen, was sie wollen, und allen geht es dann besser". Anstatt Entlastungen für Unternehmer und Selbständige zu fordern, so Lars Harms, müssten einfache Arbeitnehmer entlastet werden, um die Binnenkonjunktur anzukurbeln.

Der Wirtschaftsausschuss berät weiter.

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Hintergrund:
Die FDP schlägt verschiedene Maßnahmen vor, mit denen kleine und mittelständische Unternehmen die Wirtschaftskrise besser überstehen sollen. Hierzu gehört etwa ein leichterer Zugriff auf Darlehen und staatliche Kleinkredite für Mini-Unternehmen und Freiberufler nach dem Vorbild der baden-württembergischen Innovationsgutscheine. Außerdem fordern die Liberalen ein Programm zur betriebswirtschaftlichen Beratung, das Unternehmen eine Schwachstellenanalyse und eine bessere Vorbereitung auf Bankgespräche bietet. Und: Die vierteljährlichen Steuervorauszahlungen der Unternehmen sollen heruntergefahren werden.

Darüber hinaus machen sich die Liberalen erneut für Bürokratie-Abbau stark: Sie regen an, Genehmigungsverfahren so weit wie möglich in Anzeigeverfahren umzuwandeln, statistische Berichtspflichten abzubauen und die geltenden Regelungen des Bau-, des Naturschutz- und des Denkmalrechts auf den Prüfstand zu stellen. Zudem fordert die FDP „effiziente Verwaltungsstrukturen" und den Ausbau des E-Government, der elektronischen Kommunikation zwischen Behörde und Bürger.

Vorherige Debatte zum Thema:
plenum-online,
Oktober 2007 (Perspektiven für den Mittelstand)

Stichwort: Mittelstand in Schleswig-Holstein
Laut Wirtschaftsministerium sind mehr als drei Viertel aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und mehr als 80 Prozent aller Auszubildenden in Schleswig-Holstein in mittelständischen Betrieben beschäftigt. Mittelständische Unternehmen tragen im Lande zu 74 Prozent zum Umsatzsteueraufkommen bei. Von den rund 115.000 Unternehmen im Lande gehören nur 300 nicht in diesen Bereich.

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Aktuelle Stunde: - - -

Dringlichkeit:  
HSH Nordbank

Außerdem notiert: 
Der Landtag trauert...
...um Heide Moser


Herzlichen Glückwunsch... ...Holger Astrup

I n n e n  / R e c h t

2. Lesungen:

Rundfunkänderungs- Staatsvertrag
(ohne Aussprache)
Bauordnung / Feuermelder
(ohne Aussprache)
Planungsrecht / Entwicklungsplan
(ohne Aussprache)
1. Lesungen:
Wahlgesetz / Wahlalter
Funktionalreform Kommunen
Verwaltungsgesetz / Meldewesen
(ohne Aussprache)
Verwaltungsgesetz / Telekommunikation
(ohne Aussprache)
Anträge:
Neuwahlen
Flüchtlingspolitik
Denkmalschutz
(ohne Aussprache)
Berichte:

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(ohne Aussprache)

Verfassungsschutzbericht
(ohne Aussprache)

Datenschutzbericht
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

Anträge:
Flughafen Lübeck
Bahn Segeberg-Hamburg
Funk-Frequenzbereich
CO2-Endlager
Investitionsprogramm für
den Mittelstand
Konjunkturpaket II
(ohne Aussprache)
Berichte:

Anerkennung von Abschlüssen im Ausland

CCS-Versuchsprojekt
(ohne Aussprache)

Deutsch-dänische Infrastruktur
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F i n a n z e n

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Grundstückserwerb
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HSH Nordbank

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Mehrwertsteuersatz

Finanzplanung
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S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

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Barrierefreie Bauten
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Med. Versorgungszentren

Kindergeld / Wohngeld
(ohne Aussprache)

Frauen in Führungspositionen
(ohne Aussprache)

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

Antrag:
Gentechnik
Bericht:

Klimaschutzziele
(ohne Aussprache)

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

1. Lesung:
Leibniz-Institut für Pädagogik der Naturwissenschaften
(ohne Aussprache)
Anträge:
Wissenschaftsminister- Konferenz
Lärmschutz in Bildungseinrichtungen
Berichte:

Denkmalschutz Uni Kiel

Volksbegehren Realschulen
(ohne Aussprache)

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Große Anfrage:
Soziales Europa
Anträge:
Parlamentsforum Nordsee
Europaschulen
Bericht:

Europabericht 2009