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Auf dieser Seite: Bahn Segeberg-Hamburg

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Durchgehende AKN-Anbindung des Kreises 
Segeberg an den Hamburger Hauptbahnhof
Antrag der Fraktion der FDP

Bahnstrecke Neumünster-Bad Bramstedt-Hamburg erhalten

Kiel (SHL/07.05.) Parteiübergreifend haben sich die Abgeordneten des Landtages für den Erhalt der Bahnverbindung von Neumünster über Bad Bramstedt zum Hamburger Hauptbahnhof ausgesprochen. Diese Strecke wird seit Dezember 2004 getestet. Damit wandten sich die Parlamentarier gegen die Pläne des Verkehrsunternehmens AKN, diese Direktverbindung wegen mangelnder Rentabilität aufzugeben.

Eine Mehrheit im Plenum ging noch einen Schritt weiter und mahnte einen kürzeren Fahrtakt sowie eine Modernisierung der Strecke an. Ausgangspunkt der Debatte war ein Antrag der Liberalen mit der Forderung an die Adresse der Landesregierung, eine „dauerhafte und ganztägige Durchfahrt" auf der Strecke zu ermöglichen. „Seit Dezember 2004 haben sich die Fahrgastzahlen um 130 Prozent erhöht", begründete Heiner Garg (FDP) den Vorstoß. Die Verbindung dürfe deshalb nach Ablauf der Testphase im Dezember 2009 nicht aufgegeben werden. Gerade die ÖPNV-Anbindung der Kreise Pinneberg und Segeberg an die Hamburger City werde in naher Zukunft deutlich an Bedeutung zunehmen. Denn im Zuge des Ausbaus der A 7 und der Sanierung des Elbtunnels seien insbesondere die Berufspendler auf eine Alternative angewiesen.

Ein Ausbau der Verbindung sei auch das Ziel der Landesregierung, versicherte Wirtschaftsminister Jörn Biel (Parteilos) in der Debatte. Er zeigte sich jedoch skeptisch, dass das Angebot zügig verbessert werden könne. Denn: Hamburg habe kein Interesse an der Weiterführung der Verbindung, nicht einmal zu den „jetzigen Konditionen", so Biel. Und das, obwohl Schleswig-Holstein entgegen des Territorialprinzips 25 Prozent der Kosten in der Testphase trage.

Der Antrag wird im Wirtschaftsausschuss weiter beraten.

Hauptredner: Hans-Jörn Arp (CDU), Bernd Schröder (SPD), Detlef Matthiessen (Grünen), Lars Harms (SSW)

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Hintergrund:
Die FDP fordert die „dauerhafte und ganztägige Durchfahrt" des Bahn-Unternehmens AKN von Bad Bramstedt (Kreis Segeberg) bis zum Hamburger Hauptbahnhof. Hierfür soll sich die Landesregierung, die den 49,89-prozentigen Landesanteil an dem Unternehmen verwaltet, beim Vorstand einsetzen. Zweiter großer Anteilseigner ist Hamburg mit 50 Prozent.

Das Unternehmen AKN bedient den Nahverkehr von der Hansestadt nach Kaltenkirchen und Neumünster sowie nach Norderstedt und Elmshorn. Auf diesen Strecken transportiert es etwa 13 Millionen Fahrgäste pro Jahr. Zudem ist die AKN im Güterverkehr aktiv und an der Schleswig-Holstein-Bahn und der Nordbahn beteiligt. Das 1883 gegründete Unternehmen hat seinen Sitz in Kaltenkirchen und beschäftigt rund 350 Mitarbeiter. Medienberichten zufolge will das Land seine Anteile verkaufen. Als Käufer ist unter anderem die Hamburger Hochbahn im Gespräch.

Vorherige Debatte zum Thema Bahnverkehr:
plenum-online,
März 2009 (Nahverkehrsplan S-H)

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Aktuelle Stunde: - - -

Dringlichkeit:  
HSH Nordbank

Außerdem notiert: 
Der Landtag trauert...
...um Heide Moser


Herzlichen Glückwunsch... ...Holger Astrup

I n n e n  / R e c h t

2. Lesungen:

Rundfunkänderungs- Staatsvertrag
(ohne Aussprache)
Bauordnung / Feuermelder
(ohne Aussprache)
Planungsrecht / Entwicklungsplan
(ohne Aussprache)
1. Lesungen:
Wahlgesetz / Wahlalter
Funktionalreform Kommunen
Verwaltungsgesetz / Meldewesen
(ohne Aussprache)
Verwaltungsgesetz / Telekommunikation
(ohne Aussprache)
Anträge:
Neuwahlen
Flüchtlingspolitik
Denkmalschutz
(ohne Aussprache)
Berichte:

Petitionsausschuss
(ohne Aussprache)

Verfassungsschutzbericht
(ohne Aussprache)

Datenschutzbericht
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

Anträge:
Flughafen Lübeck
Bahn Segeberg-Hamburg
Funk-Frequenzbereich
CO2-Endlager
Investitionsprogramm für
den Mittelstand
Konjunkturpaket II
(ohne Aussprache)
Berichte:

Anerkennung von Abschlüssen im Ausland

CCS-Versuchsprojekt
(ohne Aussprache)

Deutsch-dänische Infrastruktur
(ohne Aussprache)

F i n a n z e n

Antrag:
Grundstückserwerb
(ohne Aussprache)
Berichte:

HSH Nordbank

Sparkassen

Mehrwertsteuersatz

Finanzplanung
(ohne Aussprache)

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

Antrag:
Barrierefreie Bauten
(ohne Aussprache)
Berichte:

Europ. Verbraucherschutz

Med. Versorgungszentren

Kindergeld / Wohngeld
(ohne Aussprache)

Frauen in Führungspositionen
(ohne Aussprache)

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

Antrag:
Gentechnik
Bericht:

Klimaschutzziele
(ohne Aussprache)

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

1. Lesung:
Leibniz-Institut für Pädagogik der Naturwissenschaften
(ohne Aussprache)
Anträge:
Wissenschaftsminister- Konferenz
Lärmschutz in Bildungseinrichtungen
Berichte:

Denkmalschutz Uni Kiel

Volksbegehren Realschulen
(ohne Aussprache)

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Große Anfrage:
Soziales Europa
Anträge:
Parlamentsforum Nordsee
Europaschulen
Bericht:

Europabericht 2009