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Auf dieser Seite: Funk-Frequenzbereich

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Umfassende Prüfung der Auswirkungen einer Umverteilung des Frequenzbandes von 790 bis 863 MHz

Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Diskussion um Öffnung der Sendefrequenzen:

Wenn das Mikrofon beim
Rockkonzert piept

Kiel (SHL/07.05.) Einen schlechten oder gar keinen Empfang von Radio- und Fernsehprogrammen sowie rauschende Drahtlos-Mikrofone bei Konzerten, Sport-, Theaterveranstaltungen oder Volksfesten: Das befürchten die Grünen im Landtag, wenn die Bundesregierung wie geplant neue Sendefrequenzen für den Mobilfunk öffnet. Ihr Antrag, die Landesregierung solle im Bundesrat am 15. Mai einer Frequenzerweiterung nicht zustimmen, wurde im Plenum jedoch bei Enthaltung des SSW abgelehnt.

Die Grünen hatten aufgrund der erwarteten Folgen für Medienunternehmen, Rundfunk sowie Kultur- und Sportveranstalter vor der Öffnung der Frequenzen zwischen 790 und 862 Megahertz eine so genannte Technologiefolgeabschätzung gefordert. Zudem sei eine Umrüstung auf störungsfreie Geräte sehr teuer. Allein bei den mit Steuergeldern finanzierten Kultureinrichtungen sei mit einem Betrag von bis zu 3,5 Milliarden Euro zu rechnen, so die Grünen.

.CDU, SPD, FDP und Wirtschaftsminister Jörn Biel (parteilos) befürchteten dagegen, dass bei einem Scheitern der Frequenzöffnung Nachteile beim Ausbau der Breitband-Nutzung im ländlichen Raum entstehen. Biel verwies zudem auf eine Entschließung Schleswig-Holsteins im Bundesrat, in der die Probleme bereits angesprochen würden.

Der SSW stimmte im Grundsatz den Bedenken der Grünen zu, will aber zunächst Entscheidungen der Bundesnetzagentur zu dem Thema abwarten.

Hauptredner: Angelika Birk (Grüne), Johannes Callsen (CDU), Peter Eichstädt (SPD), Wolfgang Kubicki (FDP), Anke Spoorendonk (SSW)

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Hintergrund:
Die Grünen befürchten, dass die geplante Öffnung von Sendefrequenzen für Mobilfunkanbieter zulasten von Rundfunksendern sowie von Kulturveranstaltungen geht. Nach Willen der Bundesregierung soll der Bereich zwischen 790 und 862 Megahertz (MHz) für den Mobilfunk freigegeben werden. Dies, so die Sorge, könne zu Übertragungsstörungen für TV- und Radiosender wie auch für Funkmikrofone führen.

Folge: Die Sender wären in vielen Regionen schlecht oder gar nicht mehr zu empfangen. Und: Konzerte, Sport-, Theater- und Opernveranstaltungen oder Volksfeste, wo drahtlose Mikros eingesetzt werden, hätten aufgrund der größeren Feldstärke der Mobilfunk-Übertragungen mit Störungen zu rechnen. In den USA mussten deswegen bereits Konzerte abgebrochen werden, so die Grünen. Eine Umrüstung auf störungsfreie Geräte sei zudem sehr teuer. Allein bei den mit Steuergeldern finanzierten Kultureinrichtungen sei mit einem Betrag von bis zu 3,5 Milliarden Euro zu rechnen.

Vor diesem Hintergrund verlangt die Oppositionsfraktion eine „Technologie-Folgeabschätzung". Ohne eine solche Prüfung dürfe die Landesregierung der "Zweiten Verordnung zur Änderung der Frequenzbereichs-Zuweisungsplanverordnung" am 15. Mai im Bundesrat nicht zustimmen.

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Aktuelle Stunde: - - -

Dringlichkeit:  
HSH Nordbank

Außerdem notiert: 
Der Landtag trauert...
...um Heide Moser


Herzlichen Glückwunsch... ...Holger Astrup

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Bauordnung / Feuermelder
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Planungsrecht / Entwicklungsplan
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Wahlgesetz / Wahlalter
Funktionalreform Kommunen
Verwaltungsgesetz / Meldewesen
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Verwaltungsgesetz / Telekommunikation
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Flüchtlingspolitik
Denkmalschutz
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W i r t s c h a f t  /
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Deutsch-dänische Infrastruktur
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F i n a n z e n

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Grundstückserwerb
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Frauen in Führungspositionen
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Antrag:
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Klimaschutzziele
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 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

1. Lesung:
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 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Große Anfrage:
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Anträge:
Parlamentsforum Nordsee
Europaschulen
Bericht:

Europabericht 2009