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Breites Lob für
Europa-Schulen
im Lande
Kiel (SHL/08.05.)
Schleswig-Holsteins Bildungsministerin hat den „hohen Stellenwert,
den das Thema Europa an Schleswig-Holsteins Schulen" genießt,
betont. „Herausragendes Beispiel" dafür seien die 30
Europa-Schulen des Landes, sagte Ute Erdsiek-Rave (SPD) in einem von
CDU und SPD beantragten mündlichen Bericht vor dem Plenum. Die
Europa-Schulen würden den Europagedanken nicht nur nach innen,
sondern auch nach außen tragen. Dies sei umso bemerkenswerter, so
Erdsiek-Rave, weil die Unterstützung dieser Schulen durch das Land
„bescheiden" ausfalle. Insgesamt erhielten sie lediglich
2.500 Euro für Fortbildungsmaßnahmen und 4.000 Euro für Reisen
aus dem Landeshaushalt.
In der anschließenden Debatte wurde die Arbeit der
Europa-Schulen parteiübergreifend gelobt. Ihre Anzahl müsste
erhöht und ihre Arbeit mehr unterstützt werden hieß es unisono.
Als Beispiele nannten die Abgeordneten eine Stärkung des Schüler-
und Lehreraustauschs, die Einführung eines Europa-Referendariats,
eine bessere Aufklärung der Lehrer über EU-Förderprogramme sowie
die Verbesserung der Chancen auf grenzüberschreitende
Betriebspraktika.
Europa-Schulen gibt es in Schleswig-Holstein seit
1996. Sie haben sich gemeinsam dem Europakonzept verpflichtet,
unterscheiden sich aber durch eigene europa-orientiertes Profile.
Ziel der Europa-Schulen ist es, Schüler und Auszubildende offen und
zugleich fit zu machen für das Leben und Arbeiten in Europa.
Hauptredner:
Niklas Herbst (CDU), Astrid Höfs (SPD),
Ekkehard Klug (FDP), Angelika Birk (Grüne), Anke Spoorendonk (SSW)
Hintergrund:
CDU und SPD beantragen einen Regierungsbericht über
die Bedeutung der Europaschulen im Lande.
1996 wurden
die ersten Schulen in Schleswig-Holstein zu Europaschulen
ernannt. Inzwischen sind es 30 Grund- und Hauptschulen,
Realschulen, Gymnasien, Gesamtschulen und Berufliche
Schulen, jede mit einem ganz eigenen europa-orientierten
Profil, alle jedoch einem gemeinsamen Europakonzept
verpflichtet. Ziel der Europaschulen ist es, Schüler und
Auszubildende offen und zugleich fit zu machen für das
Leben und Arbeiten in Europa.
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