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Auf dieser Seite: Gentechnik

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Beitritt Schleswig-Holsteins zum europäischen 
Netzwerk "Gentechnikfreie Regionen"

Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Wiedereintritt in europäisches Netzwerk 
gegen Gentechnik umstritten

Kiel (SHL/06.05.) Die Grünen sind mit Ihrer Forderung, Schleswig-Holstein solle wieder einem europäischen Netzwerk gegen Gentechnik beitreten, im Landtag auf ein geteiltes Echo gestoßen. Während SPD und SSW den Antrag unterstützten, lehnten CDU, FDP sowie Umweltminister Christian von Boetticher (CDU) den Wiedereinstieg in das Netzwerk ab. Das Land war dort im September 2005 ausgetreten. Umwelt- und Agrarausschuss soll das Thema nun vertieft werden.

Der erneute Beitritt sei „ein wichtiges psychologisches Signal" für die Verbraucher, für die Landwirtschaft, den Tourismus und auch für die Lebensmittelproduktion, begründete Detlef Matthiessen (Grüne) den Vorstoß unter dem Zuspruch des SSW-Abgeordneten Lars Harms („Freilandversuche sind keine Laborversuche"). Henning Höppner (SPD) betonte, „gentechnikfreie Landwirtschaft und Lebensmittel entsprechen dem Willen der Bevölkerungsmehrheit in Europa".

Für Axel Bernstein (CDU) weist der Grünen-Antrag dagegen in die falsche Richtung, er verhindere vor allem eine große Zukunftschance für das Land. Dies betreffe auch an den Anschluss an internationale Entwicklungen, pflichtete ihm Günther Hildebrand (FDP) bei. Umweltminister von Boetticher verwies darauf, dass das Netzwerk keine rechtsverbindliche Wirkung habe. Deshalb sei der Austritt auch vernünftig gewesen.

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Hintergrund:
Die Grünen fordern die Landesregierung auf, dem europäischen Netzwerk "Gentechnikfreie Regionen" wieder beizutreten. Schleswig-Holstein war vor vier Jahren aus dem Verbund ausgetreten, in dem rund 170 Regionen und mehr als 4.500 Gemeinden in der gesamten Europäischen Union zusammengeschlossen sind.

Zur Begründung verweisen die Grünen darauf, dass „eine breite Mehrheit der Bevölkerung" die Gentechnik in der Landwirtschaft ablehne. Zudem funktioniere das Nebeneinander von gentechnisch modifiziertem und gentechnikfreiem Anbau nicht, weil immer wieder gentechnisch veränderte Pollen mit der genfreien Saat in Kontakt kämen. Dies erschwere auch die Vermarktung schleswig-holsteinischer Agrarprodukte.

  Diskussion um Gen-Mais und Gen-Kartoffeln

Das Thema wird zurzeit wieder kontrovers diskutiert, nachdem Bundes-Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) im April den Anbau der genmodifizierten Maissorte MON 810 des amerikanischen Agrarkonzerns Monsanto verboten hatte. Begründung: Es gebe „berechtigten Grund zu der Annahme, dass der genetisch veränderte Mais der Linie MON 810 eine Gefahr für die Umwelt darstellt." Zudem berät das Ministerium derzeit über den Antrag des Chemie-Konzerns BASF auf Anbau der gentechnisch veränderten Industrie-Kartoffel Amflora. BASF hatte beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit beantragt, in Mecklenburg-Vorpommern Amflora anbauen zu dürfen.

Vorherige Debatte zum Thema Gen-Raps:
plenum-online,
September 2007

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Aktuelle Stunde: - - -

Dringlichkeit:  
HSH Nordbank

Außerdem notiert: 
Der Landtag trauert...
...um Heide Moser


Herzlichen Glückwunsch... ...Holger Astrup

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Rundfunkänderungs- Staatsvertrag
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Bauordnung / Feuermelder
(ohne Aussprache)
Planungsrecht / Entwicklungsplan
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Funktionalreform Kommunen
Verwaltungsgesetz / Meldewesen
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Verwaltungsgesetz / Telekommunikation
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Flüchtlingspolitik
Denkmalschutz
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Verfassungsschutzbericht
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W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

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S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

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Europ. Verbraucherschutz

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Kindergeld / Wohngeld
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Frauen in Führungspositionen
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E n e r g i e  / F o r s t e n

Antrag:
Gentechnik
Bericht:

Klimaschutzziele
(ohne Aussprache)

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

1. Lesung:
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(ohne Aussprache)
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Wissenschaftsminister- Konferenz
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Denkmalschutz Uni Kiel

Volksbegehren Realschulen
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 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Große Anfrage:
Soziales Europa
Anträge:
Parlamentsforum Nordsee
Europaschulen
Bericht:

Europabericht 2009