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Auf dieser Seite: Ambulante Versorgung / Hausärzte

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Top 33:
Verbesserung der Kooperation im Bereich der 
ambulanten Behandlung

Antrag der Fraktionen von CDU und FDP – Drs. 17/530
Der Koalitions-Antrag wurde kurz vor der Tagung zurückgezogen
Änderungsantrag der Fraktion der SPD – Drs. 17/554

 

   Aufruf gemeinsam mit
Top 58:
Flächendeckende hausärztliche Versorgung sicher stellen
Antrag der Fraktionen von CDU und FDP – Drs. 17/261(neu)
Antrag der Fraktionen von CDU und FDP – Drs. 17/311
(Landtagsbeschluss vom 25. Februar 2010)
Federführend ist das Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit – Drucksache 17/443

 


 

Neu: Von der
Tagesordnung abgesetzt

– Druckversion –

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Hintergrund:
„Die gute ärztliche Versorgung droht in den nächsten Jahren wegzubrechen" – so lautet der ernüchternde Ausblick des Sozialministeriums. Bereits 2015 werden 900 Allgemein-Mediziner im Lande fehlen, stellt das Ministerium in seinem von der Koalition angeforderten Bericht fest. Denn: Fast die Hälfte der gut 4.300 schleswig-holsteinischen Hausärzte ist über 55 Jahre alt, aber lediglich fünf Prozent sind unter 40. Hierunter leidet besonders das flache Land, wo „die niedrige ärztliche Versorgungsdichte weiter abzusinken droht".

Um gegenzusteuern, will die Landesregierung die Tätigkeit als Hausarzt auf dem Land attraktiver gestalten. So wird derzeit an der Uni Lübeck ein spezieller Lehrstuhl für Allgemeinmedizin eingerichtet. An der Kieler Uni gibt es den bereits. Verschiedene Kliniken im Lande bieten eine so genannte Verbundweiterbildung an, wo Mediziner ihre fünfjährige Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin durchgehend in derselben Region absolvieren und so heimisch werden können. Und: Hausärzte ab 58 Jahren erhalten Extra-Geld von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV), wenn sie junge Ärzte in ihrer Praxis weiterbilden. Zudem ruft das Land die Kommunen auf, „familienfreundliche Rahmenbedingungen" für Berufstätige zu schaffen.

  Krankenhäusen sollen verstärkt ambulante 
  Behandlungen anbieten

Daneben sprechen sich Land und KV für eine Reform der Bedarfsplanung aus. Zurzeit sind die Planungsgebiete so groß gefasst, dass sich die Arztsitze in den Städten ballen. Die KV fordert deshalb, die Bezirke kleiner zu schneiden, um Praxen auf das platte Land zu ziehen. Hierbei sollen die Landes-KV’en mehr Gestaltungsraum erhalten als bisher. Demgegenüber sieht das Land den Bund in der Pflicht, für eine „auskömmliche Vergütung" der Mediziner zu sorgen.

Ein weiterer Schritt, die ärztliche Versorgung im Lande zu verbessern ist für die Koalition die Öffnung von Krankenhäusern für ambulante Behandlungen. Bereits jetzt haben laut Regierung 18 schleswig-holsteinische Kliniken Zulassungen zur ambulanten Behandlung für hoch spezialisierte Leistungen, Erkrankungen mit besonderen Krankheitsverläufen und für seltene Erkrankungen. CDU und FDP fordern die Landesregierung auf, diese Zusammenarbeit auszubauen.

In einem Änderungsantrag unterstützt die SPD das Ziel einer verbesserten Kooperation zwischen niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern. Die Landesregierung wird zudem aufgefordert dem Landtag bis Ende des Jahres einen Bericht vorzulegen.

Letzte Debatte zum Thema:
plenum-online
Februar 2010

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Aktuelle Stunde:  
Zukunft der KiTas

Dringlichkeit: - - -

Außerdem notiert: 

I n n e n  / R e c h t

2. Lesungen:

Versorgungslasten
(ohne Aussprache)
Dienstrechtl. Vorschriften
(ohne Aussprache)
Ärztl. Versorgung Inhaftierter
(ohne Aussprache)
1. Lesungen:
Landes-Meldegesetz
(ohne Aussprache)
Rettungsdienste / Fahrberchtigung
(ohne Aussprache)
Sach-Anträge:
Rundfunkgebühren
Abschiebung Kosovo
8. Mai / Feiertag
Berichts-Anträge:
Bäderverordnung
(ohne Aussprache)
Justiz-Vollzugsanstalten
(ohne Aussprache)
Regierungsberichte:
Clearingstellen Flüchtlinge
Staatsangehörigkeitsrecht
Verfassungsschutz-Bericht
(ohne Aussprache)
sonstige Berichte:

Datenschutz-Bericht
(ohne Aussprache)

Petitionsausschuss-Bericht
(ohne Aussprache)

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

2. Lesung:

Schulgesetz / Umwandlungsfrist
(ohne Aussprache)
1. Lesung:
Minderheitenschutz
Ausschuss-Empfehlungen
Mitbestimmung an Schulen und Hochschulen
(ohne Aussprache)
Volksbegehren Realschulen
(ohne Aussprache)
Schul-Obstprogramm
(ohne Aussprache)
Anträge:
Schule und Bundeswehr
Kooperationsverbot
Unterrichtsverpflichtung
für Lehrer
Hochschulpolitik / 
Uni Flensburg
Gastschulabkommen mit Hamburg
Mahlzeiten in KiTa und Schule
Regierungs-Berichte:

Bildungsfinanzierung

Migrantenkinder in KiTas
(ohne Aussprache)

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

Aktuelle Stunde:

Zukunft der KiTas

Anträge:
Situation des UK S-H
Ambulante Versorgung
Regierungs-Berichte:

Kinderschutz

Pflegeausbildung

Finanzsituation des UK S-H
Hausärzte

Arzneimittel-Entsorgung
(ohne Aussprache)

Schule und Arbeitswelt
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

Ausschuss-Empfehlungen
Digitaler Tachograph
(ohne Aussprache)
Start ins Berufsleben
(ohne Aussprache)
Anträge:
Maritime Wirtschaft
Hilfen für Kleinbetriebe
Flughafen Lübeck
Regierungs-Bericht:

Situation des Handwerks

F i n a n z e n

2. Lesung:

Schuldenbremse
1. Lesung:
"Datatport"
(ohne Aussprache)

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

Ausschuss-Empfehlungen:
Freiw. Ökologisches Jahr
(ohne Aussprache)
Agrar- und Umweltpolitik
(ohne Aussprache)
Anträge:
Gentechnik
Klein-Windkraftanlagen
Ölförderung im Wattenmeer
Regierungs-Bericht:

GA Agrarstruktur und Küstenschutz
(ohne Aussprache)

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Antrag:
Ostseepolitik
Regierungs-Bericht:

Ostseepolitik